Manche werden mich vielleicht für schrecklich unromantisch halten, aber ich glaube nun mal  nicht an die ewige Liebe. An die Große, das ja, und von mir aus auch an eine tief verwurzelte Zuneigung, aber EWIGE LIEBE? Puh!
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Als ich letzte Woche von der Messe nach Hause kam, fand ich meine betagte Kühlschränkin in einem desaströsen Zustand vor. Die Ärmste hatte sich unter der Last der vergangenen Jahre eine Rippe gebrochen. Sind ja auch wahre Glasknochen, so was kann auf Dauer gar nicht gut gehen. Für die nächsten zwei Stunden war ich voll mit Abtupfen, Verbinden und Trösten beschäftigt und kam verdammt spät ins Bett. Ohnehin schlafe ich in letzter Zeit immer schlechter, weil die alte Lady so laut stöhnt und brummt.
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Mit der Beharrlichkeit asiatischer Leistungssportler schnippelt sich die weibliche Belegschaft meiner Redaktion ihre tägliche Portion Vitamin B, A, E und K in den Mittagssalat. Dabei wird der Verlag weder von einer Avocado-Plantage gesponsert noch leiden wir an Nährstoffmangel. Es handelt sich lediglich um eine schrullige Form von Besessenheit:

Wir sind auf der Suche nach der perfekten Avocado.

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Ein geschmortes Hähnchen ist nicht unbedingt das kreativste Gericht aller Zeiten. Aber es gibt gute Gründe, von Zeit zu Zeit ein schönes Federvieh in die Röhre zu schieben. Das wissen Italiener, Chinesen, Amerikaner, Briten, carnivore Inder, Franzosen, AT und Christina gleichermaßen. In (fast) jedem Land und Haushalt gibt es so ein Hähnchenrezept, und egal, wie unterschiedlich Rezeptur, Gewürze und Handhabung auch sein mögen, gut wird es immer (vorausgesetzt natürlich, man kann kochen).
Bei mir waren es diesmal die wunderbaren unbehandelten Zitronen, die am Zitronenbäumchen meiner Mutter hingen und nach Verwendung schrien.  Es hat durchaus seine Vorteile, ab und an einen Abstecher bei Muttern zu machen.
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Woher ich dieses Rezept habe? Keine Ahnung. Ich kenne keine Kreolen. Und ich habe auch nur eine wage Vorstellung davon, was authentische kreolische Küche ausmacht. “Die” kreolische Küche scheint es nicht zu geben, vielmehr ist sie ziemlich heterogen und ein Mosaik verschiedener Einflüssen der westindisch-karibischen, französischen, englischen, spanischen, afrikanischen und asiatischen Küche. Fusionsküche also.
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