Weihnachten ist gerade erst mit träger Lässigkeit in die Vergangenheit gerutscht und schon poppen auf allen Seiten massenhaft Ratschläge auf, wie ich die überschüssigen Feiertagspfunde am besten wieder los werde. Für jemanden wie mich, der sich das ganze Jahr über die gebratenen Tauben in den Mund geschoben und mit heißer Schokolade nachgespült hat, klingt das ein wenig lächerlich. Dick werde ich immer noch zwischen Neujahr und Weihnachten – und nicht zwischen Weihnachten und Neujahr.

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Ein Virus geht gerade um, gottseidank einer von den guten. Seine volle Schlagkraft entwickelt er bei Temperaturen unter 5°, mit Vorliebe bei Nieselregen und Matschwetter. Widerstand ist natürlich zwecklos, was in diesem ganz speziellen Fall aber nicht in tagelanger Bettlägrigkeit, sondern in einem wunderbaren Wintergericht endet.

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Mit der Beharrlichkeit asiatischer Leistungssportler schnippelt sich die weibliche Belegschaft meiner Redaktion ihre tägliche Portion Vitamin B, A, E und K in den Mittagssalat. Dabei wird der Verlag weder von einer Avocado-Plantage gesponsert noch leiden wir an Nährstoffmangel. Es handelt sich lediglich um eine schrullige Form von Besessenheit:

Wir sind auf der Suche nach der perfekten Avocado.

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Ein Tagesausflug raus aufs Land und in den sonnenverwöhnten Garten meiner Eltern füllte am Wochenende den Kühlschrank mit kulinarischen Erstaunlichkeiten aus Mutter Naturs Speisekammer. Bepackt mit Schere, Eimer und Plastikbeuteln schnitt ich Hagebutten von widerspenstigen Sträuchern, krabbelte auf Knien durchs Blumenbeet oder hangelte mich durch Gestrüpp und Gesträuch, um die letzten Holunderbeeren dieses überraschend goldenen Herbstes zu erhaschen.

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Mein Name ist Franco. Castel Franco.

Heute habe ich nach langer Zeit einen teuren Freund wiedergetroffen. Wir waren eigentlich gar nicht verabredet, denn in letzter Zeit bin ich vorzugsweise überall und nirgendwo. Der Zufall führte uns zusammen, als ich nach der Arbeit noch schnell am Sendlinger Tor vorbeikam. Und dort, an der Ecke mit dem Gemüseladen, an der Einflugschneise zum Glockenbachviertel, liefen wir uns über den Weg.

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In diesem Risotto-Post taucht weder das Wort „schlotzig“ auf noch wird dafür in einem ersten Arbeitsschritt ein Suppenhuhn ausgekocht. Denn ihr wisst ja, ich koche nur mit Wasser. Manchmal auch mit Chili.

Traditionalisten sollten ebenfalls weiterklicken. Das Rezept für Risotto „Habanero“ ist alles andere als ein Klassiker, sondern die Folge einer schleichenden Risottoermüdungserscheinung, gepaart mit dem Wunsch nach – äh, ja – Risotto. Das klingt unlogisch, ist aber so!
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Es gibt Tage, an denen ich mir wünsche, ich wäre etwas anspruchsloser, was die tägliche Nahrungsaufnahme betrifft. Dann verlasse ich das Haus ohne Jutebeutel und Tupperbox, kaufe mir auf dem Weg zur Arbeit beim Hofpfister ein gutes Brot, schmiere zwischen Text 1 und Text 2 Salzbutter und Schnittlauch drauf und bastle mir irgendeinen schnellen Salat dazu.

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Ich befinde mich momentan in einer etwas seltsamen Phase. Quasi eine Art Zwischenstadium. Eingekeilt zwischen dem Hier und dem Dort, dem Jetzt und dem Später, dem Gestern und dem Morgen, Verlusten und Gewinnen, Weitsicht und Nebel, habe ich mich in den letzten Wochen mehrmals um die eigene Achse gedreht, zwei Salto Mortale geschlagen und einen astreinen Spagat hingelegt – bis mir schwindelig wurde und ich eine Pause brauchte.

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Und nun die Wettervorhersage für die kommende Woche: Es wird leicht und lecker, mit einigen wenigen Schau(d)ern, die sich im Verlauf des Tages dank Serotoninnachschub aber wieder verziehen. Die Temperaturen pendeln sich in etwa zwischen 2 und 32 °C ein, wobei mit kleinen (Stimmungs-) Schwankungen zu rechnen ist. Ein Tief gegen Mittag sorgt für temporäre Missmut, ist aber nur von kurzer Dauer. Gegen Nachmittag dann Aufklarung, abends: Hunger!

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Nichts macht so viel Spaß wie das Schwelgen in kulinarischen Erinnerungen und das Träumen von zukünftigen Genüssen. Ein Urlaub in der Provence. Bordeaux und seine Weine. Lyon, das Schlaraffenland Europas. Die Möglichkeit einer Tarte au citron. Und – beim harten Fall zurück in die Realität – die Tatsache eines leeren Kühlschranks.

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