‘Schuldigung, aber könnt ihr mir vielleicht kurz sagen, welche Jahreszeit gerade ist? Irgendwie scheine ich total das Gefühl dafür verloren zu haben, denn ich vergreife mich ständig bei der Wahl der richtigen Ober- und Unterbekleidung. Auch mein Bauch hat beim Wetter-Pingpong der letzten Wochen seinen 7. Sinn eingebüßt und ist chronisch unentschieden: Heute knackig-frischer Salat – oder doch lieber wohlig wärmendes Soulfood? Da kann es schon mal passieren, dass ich den Lachs spontan zu Sushi verarbeitete, aus dem Kopfsalat eine Suppe koche oder den Obstkorb in den Backofen schiebe – natürlich nicht, ohne vorher das störende Flechtwerk zu entfernen.
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Je weniger Schnee in der Adventszeit fällt, desto größer ist mein Arbeitspensum. Derzeit arbeite ich wie eine Maschine. Heute ist endlich Schnee gefallen.

Auch wenn eine kausale Beziehung zwischen den beiden Faktoren objektiv sicherlich nicht gegeben ist – ich glaube fest daran. So fest wie an die Macht der Kekse, die (seelen-)heilende Wirkung der Schokolade und die Göttlichkeit dieses Rezepts.
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Bananentarte?

Aber da ist doch auch Mango drauf, werdet ihr jetzt Einspruch erheben. Ihr habt auch vollkommen recht. Dass an der „Feinen Bananentarte mit Limetten“ aus dem wunderbaren Kochbuch von Valérie L’Homme fruchttechnisch herumgebastelt wurde, lag allerdings einzig und allein an dem Umstand, dass ich nicht genug Bananen im Haus hatte. Eigentlich habe ich ja nie Bananen im Haus, weil Bananen bei mir mit 100-prozentiger Sicherheit schneller braun werden als ich gucken kann. Höchstens die kleinen kaufe ich gelegentlich, die Baby-Version. Dass gerade diese niedlichen Dinger besonders schnell den Reifegrad überschreiten, ist ein Problem, dass leicht gelöst werden kann. Stichwort: Verwertungsrezepte.
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Passend zum miesen Wetter gibt es heute ein kleines Trostpflaster in Form von hübsch verpacktem Hüftgold. Dabei sieht man dieser unschudligen Johannisbeertarte weder die Kalorien kräftespendende Wirkung noch die Mühen an, die dahinter stecken. Beim ersten Mal wollte sie mir partout nicht gelingen – beim zweiten Mal war der Trick dann rasch entdeckt.

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Und, ward ihr dieses Wochenende im Biergarten? Am See, im Park, in der Frühlingsfrische? Angrillen? Wenigstens ein Eis essen? Na kommt schon, ein Eis war doch drin, oder?
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Also gut, irgendwann muss ich das Rätsel ja doch lösen.

Den Hamburger Michel werde ich in nächster Zeit erst mal nur im Miniaturformat zu Gesicht bekommen.

Dafür aber umso öfter die Münchner Frauenkirche. Die hat sogar zwei Türme –  was für die “Platzerl” allerdings nicht besonders vorteilhaft war, im Gegenteil.
Merke: Plätzchenformen mit allzu ausladenden Extremitäten boykottieren das Zeitmanagement.
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Ich bin ein großer Fan von Quark. In Florenz bin ich einmal wegen eines partout nicht mehr zu unterdrückenden Appetits auf Käsekuchen einen halben Tag durch die Straßen gelaufen, auf der Suche nach Quark (oder Topfen, wie die Österreicher sagen würden). Als ich dann endlich in einer kleinen Seitengasse einen Bioladen mit Berchtesgadener Milchprodukten gefunden hatte, war die Lust so groß, dass ich den Quark einfach so aus dem Becher gelöffelt habe.
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Ich dachte, ich tu mir was Gutes und backe die Apfeltarte von Lea Linster, aber halbe-halbe, also halb Dinkelmehl, halb Weizenmehl. Man gönnt sich ja sonst nichts, aber Lea Linster ist nun mal nicht gerade für leichte, fettarme Küche bekannt. Vielleicht kann man diese verführerisch knusprige Apfeltarte mit ein wenig Vollwertigem entschärfen? Die Idee war gut. Dachte ich zumindest.
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Endlich gebacken (bekommen)!!

Ich gebe zu, es hat ein wenig gedauert. Die ganze Dramatik des Procrastination-Teufelskreises kann sich auch in einem so angenehmen Projekt, wie das Foodbloggen eines ist, niederschlagen. Immer kam etwas Wichtiges dazwischen, wobei in einigen Fällen der Prioritätenstatus durchaus angezweifelt werden kann. Aber “gehudelt” sollte ja auch nicht werden. Dann die Resignations-Phase: Kurzzeitig dachte ich daran, das Handtuch zu schmeißen. Leider waren gerade alle in der Wäsche.
Und dann hat es doch noch geklappt. Bevor es an die Schnittchen geht, sei hier noch all jenen lieben Menschen gedankt, die mich immer wieder ermutigt haben; ebenso denen, die ich stets “auf ruhigere Zeiten” vertrösten musste; Botho, Micha und Suse natürlich; und last but not least H. für das “Genuss-sharing” und die nächtliche Ravioliaktion (sicherlich nicht die letzte).
So, meine Lieben, es ist angerichtet. Haut rein!

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