Bananentarte?

Aber da ist doch auch Mango drauf, werdet ihr jetzt Einspruch erheben. Ihr habt auch vollkommen recht. Dass an der „Feinen Bananentarte mit Limetten“ aus dem wunderbaren Kochbuch von Valérie L’Homme fruchttechnisch herumgebastelt wurde, lag allerdings einzig und allein an dem Umstand, dass ich nicht genug Bananen im Haus hatte. Eigentlich habe ich ja nie Bananen im Haus, weil Bananen bei mir mit 100-prozentiger Sicherheit schneller braun werden als ich gucken kann. Höchstens die kleinen kaufe ich gelegentlich, die Baby-Version. Dass gerade diese niedlichen Dinger besonders schnell den Reifegrad überschreiten, ist ein Problem, dass leicht gelöst werden kann. Stichwort: Verwertungsrezepte.
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In manche Gerichte möchte ich mich am liebsten hineinlegen, mit dem Kopf vorneweg, und dann satt und zufrieden darin untergehen. Mögen die anderen ruhig von Mousse au Chocolat gefüllten Badewannen träumen, ich ertrinke lieber in meinem frisch gekochten Cashew-Curry, die flatternde Korianderfahne in der Hand.
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Warum heute nicht mal ein Geheimnis lüften? Ich fühle mich gerade danach. In letzter Zeit muss ich nämlich des öfteren erklären, wieso meine Fotos inzwischen so… anders sind. Meist antworte ich mit nahe liegenden Erklärungen wie: Festbrennweite, ein bisschen Requisite, der Lernprozess, der nach eineinhalb Jahren Foodbloggerei endlich eingesetzt hat. Die Wahrheit aber ist: Ich fotografiere nur noch bei Tageslicht. Selbst wenn ich dafür um 6 Uhr morgens aufstehen und WanTans frittieren muss.
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Alice im kulinarischen Wunderland wohnt nach Angaben eines namhaften virtuellen Kartendienstes läppische 17,2 km von mir entfernt. Trotzdem kennen wir uns nicht. Oder sagen wir, wir kennen nur unser jeweiliges digitales Ich.
Das liegt wahrscheinlich an unserer äußerst zeitraubenden zeitintensiven Beschäftigung mit so wichtigen Dingen wie Essen und Kochen. Alice kocht (und isst) täglich, bloggt fast ebenso häufig und engagiert sich ehrenvollst für die Ehrenrettung des Senfes. Ich esse täglich, koche wann immer es mein vollgestopfter Zeitplan ermöglicht, ja und bloggen tu ich natürlich auch. Engagiert. Nicht täglich. Aber ich mag Senf.
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Darf man diesen Traum aus bunten Pflaumen, Mozzarella, Rosmarin und Parmaschinken tatsächlich Pizza nennen? Nun, zumindest steht es so in meinem neuen Kochbuch „Wild Kochen“, an dem ich mich gar nicht satt sehen kann. Und auch bei dieser Pizza zeigten sich in den vergangenen Tagen erstaunlicherweise keine Ermüdungserscheinungen in puncto Magenvolumen oder Speiseplan-Diversität. Pizza kann man schließlich immer essen: Morgens, mittags, abends und nachts.
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Wäre doch alles nur so einfach wie ein Pilzpäckchen: Man zieht an einer Schnur und innerhalb von Sekunden erfüllen sich alle Wünsche. Ok, ALLE Wünsche wäre vielleicht ein bisschen viel verlangt und wir leben hier ja auch nicht hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen.
Beschränken wir uns also auf die wichtigsten Sehnsüchte wie z.B. „ewige Jugend“, „kulinarische Ekstase“ und „vollkommene Selbstvergessenheit“. Das kriegt man mit einem Pilzpäckchen locker hin.

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In diesem Risotto-Post taucht weder das Wort „schlotzig“ auf noch wird dafür in einem ersten Arbeitsschritt ein Suppenhuhn ausgekocht. Denn ihr wisst ja, ich koche nur mit Wasser. Manchmal auch mit Chili.

Traditionalisten sollten ebenfalls weiterklicken. Das Rezept für Risotto „Habanero“ ist alles andere als ein Klassiker, sondern die Folge einer schleichenden Risottoermüdungserscheinung, gepaart mit dem Wunsch nach – äh, ja – Risotto. Das klingt unlogisch, ist aber so!
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Passend zum miesen Wetter gibt es heute ein kleines Trostpflaster in Form von hübsch verpacktem Hüftgold. Dabei sieht man dieser unschudligen Johannisbeertarte weder die Kalorien kräftespendende Wirkung noch die Mühen an, die dahinter stecken. Beim ersten Mal wollte sie mir partout nicht gelingen – beim zweiten Mal war der Trick dann rasch entdeckt.

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Nichts macht so viel Spaß wie das Schwelgen in kulinarischen Erinnerungen und das Träumen von zukünftigen Genüssen. Ein Urlaub in der Provence. Bordeaux und seine Weine. Lyon, das Schlaraffenland Europas. Die Möglichkeit einer Tarte au citron. Und – beim harten Fall zurück in die Realität – die Tatsache eines leeren Kühlschranks.

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Bei mir ist gerade der KGB zu Besuch. Kopf- und Gliederschmerzen plus Brrrr (= Schüttelfrost). Kurz nach Frühlingsanfang dachte mein Körper sich, dass er nun doch noch gerne eine Woche Ruhe von der Welt hätte und gab sich dem grippalen Infekt widerstandslos hin.

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