Bevor ich voll und ganz in den Herbst eintauche, müssen noch ein paar sommerleichte Gemüsegerichte meinen Hunger stillen. Eigentlich hatte ich ja geplant, im September nach Vietnam, Thailand oder Laos zu entschwinden. Dass daraus nun leider nichts wird, ist dem Lauf der Dinge geschuldet und kaum auszuhalten verkraftbar – nur mein Magen kommt mit dem Urlaubsausfall noch nicht ganz klar.

Weiterlesen »

Mit Trends und deren unreflektierter Adaption ist das so eine Sache. Nehmen wir zum Beispiel mal das Carpaccio.

Noch vor 20 Jahren wagten nur ein paar ganz Mutige außerhalb Italiens die Bestellung dieses Gerichts, nicht nur aus Artikulationsgründen (sag doch bitte mal „Karpatschoooo“). Heute gibt es Carpaccio sogar im Kühlregal bei Aldi und Netto zu erstehen, mit Parmesanspänen und dicklicher Sauce in separierten Plastikeinbuchtungen. Das allein ist schon bedenklich/bedenkenswert genug, aber die Verwässerung des Begriffs treibt mir die (Denk-) Falten auf die Stirn.

Weiterlesen »

Gut, dass ich euch habe. Ich glaube, ohne die vielen appetitanregenden Posts wäre ich gar nicht mehr aus dem Bett gekommen. Man gewöhnt sich ja angeblich an alles, sogar an 20 Stunden Schlaf pro Tag. Auf Dauer ist das natürlich trotzdem nichts, da liegt man sich nur wund. Außerdem wäre es wirklich schade um die vielen frischen Frühlingsgenüsse, die endlich wieder zu haben sind und mit denen ihr mir den Mund wässrig gemacht habt.

Rohe Eier bei diesem Wetter sind nicht ganz ohne, ich hatte tatsächlich ein wenig Angst, mich mit der Thunfischmayonnaise für die nächste Intensivstation zu qualifizieren, aber der Appetit auf Vitello Tonnato war dann doch zu groß. Ich liebe liebe liebe Vitello Tonnato und kämpfe in Restaurants oft mit einem schweren Dilemma: Da habe ich endlich mal wieder Gelegenheit, aufwändige, unbekannte Vorspeisen zu essen – und dann steht da  ”Vitello Tonnato” und mein Kopf sagt: Kaufen kaufen kaufen.
Weiterlesen »


…aber dieser Salat von 2stepsawayfromparadise hörte sich so genial lecker an, dass ich meiner Aversion kurzfristig abschwor und dem verschmähten Gurkengewächs eine zweite Chance gab.
Ich habe es nicht bereut: Dieser Salat ist ein Knaller. Nicht, dass die Kombi aus Salat und Frucht von mir nicht schon in tausendfachen Variationen ausgereizt worden wäre. Aber das Zusammenspiel der fruchtig-frischen Wassermelone mit dem cremigen Büffelmozzarella, dazu der knackige Fenchel, in meinem Fall noch etwas Rucola und Feldsalat, und dann die Wasabinüsse – das hat mich einfach umgehauen.
Weiterlesen »