Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Foto vom Tegernsee stehen, als kleine Einstimmung auf das folgende Gericht. Im Kopf war der Post schon so wunderbar vorbereitet. See und Seesaibling und soweiterundsofort… Ihr wisst schon. Dann ereilte mich hinterrücks der postexzessive Alzheimer. Und am Sonntag ist auch im touristenüberströmtem Tegernsee keine Knipse aufzutreiben.

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Das letzte Kilo Nordseekrabben…

….wurde natürlich ordentlich zelebriert. Schließlich werde ich in meiner neuen Stadt nicht so schnell an frische Krabben kommen, und in Marokko gepulte Krabben kaufe ich höchst ungern. Und so hieß es vorletzte Woche mitten im Umzugs- und Planungschaos noch mal Ärmel hoch und ran an die Tierchen.

Das Rätsel, wohin es mich diesmal gezogen hat, wird übrigens erst beim nächsten Türchen respektive Post gelöst. Diesmal lasse ich mir auch nicht mehr ganz so viel Zeit, versprochen.
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Morgenfang: Gefüllte Dorade

Ganze Fische hab ich nur selten auf dem Teller. Ich scheue oft das Gepule und vor allem den unerlässlichen Gang zur Mülltonne. Das Gemaunze der Nachbarskatzen. Und die Suche nach ordentlicher Qualität. Weil ich Fisch lieber selten, dafür gut esse, gibt es (aller)höchstens alle paar Wochen eine schöne rosafleischige Forelle oder eine würzige Makrele.
Die dicken Fische aber, die kriege ich wirklich nur ganz ganz selten. Und daher auch nur zu besonderen Anlässen. Oder nach durchtanzten Nächten. Wenn um 6.15 Uhr das “Molli” oder der “Pudel” die letzte Bassline durch die Boxen schickt und die Beine samt Kopf allmählich schwer werden, braucht es zwar ein bisschen Überwindung, um bei der Mausekälte noch einen Bummel über den Hamburger Fischmarkt zu machen. Aber nirgendwo macht es mehr Spaß, seine Doraden zu kaufen als hier, wo sich die Druffis und die Draufis der Stadt mit dem fleißigen Volk der Frühaufsteher und Temperaturresistenten vermischen.
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Hilfe, ich habe es getan!
Dabei habe ich doch nur ein bisschen bei Ellja und Robert gestöbert. Ich konnte doch nicht wissen, was für fatale Folgen das haben würde.

Jedenfalls wollte ich danach die Belper Knolle. Haben. Hobeln. SOFORT!
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Am Donnerstag troff es noch von den Tomaten, inzwischen sind se wieder trocken. Im Gegensatz zu Sachsen ist Hamburg vom Hochwasser verschont geblieben. Und: Wir haben noch Strom (im Gegensatz zu tausenden von Haushalten rund um Chemnitz, Görlitz und Zwickau).

Ohne den hätte ich auch den Herd für diese schnelle, aber äußerst leckere Pasta nicht anschmeißen können. Auf der anderen Seite braucht man dafür eigentlich nur eine einzige Feuerstelle (für das heiße Wasser), die Tomatensauce ist nämlich kalt – und wurde in Anlehnung an Juttas Pasta alla Checca zubereitet.
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Leicht, lecker, Limetten-Linguine


Frische Pasta selber machen ist natürlich klasse, frische Pasta auf dem Markt kaufen manchmal besser. Vor allem, wenn man mittags spontanen Heißhunger auf Linguine mit Limette, Schafskäse und Frühlingszwiebeln bekommt. Ich liebe meine Pastamaschine, aber in meine Handtasche passt sie nicht.
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Die ersten Reherl

Nun also doch (schon wieder) Pilze. Pfifferlinge, um genau zu sein. Was soll man machen? Sie sehen einfach so fantastisch aus, vor allem an den Marktständen, wo man nicht die großen, ausgefransten, latschigen Supermarkt-”Schwammerl” findet, sondern die kleinen, festen Pfifferlinge. Die mag ich am Liebsten und die sehen natürlich auf vieeeeel schöner aus. So unschuldig. So süß.
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Gestern war Donnerstag. Also Markttag. Das heisst, dass es mir so gegen 12.30 Uhr in den Beinen kribbelt, denn ich möchte ja schließlich noch etwas von dem leckeren Bio-Brot vom Vollkornbäcker Effenberger kaufen, das so unglaublich saftig-nussig schmeckt. Und von den leckeren Himbeeren, die heute morgen noch am Strauch hingen, als ich selbst noch in den Seilen hing.
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Picknick auf der Parkbank

Seit H. mit mir zusammen ist, muss er sich blöde Bemerkungen über sein Ernährungskonzept anhören. Wobei Konzept nicht ganz das richtige Wort ist. Auf alle Fälle ist er….. gelassener als ich, was die Qualität der Nahrungsaufnahme betrifft.
Das heisst nicht, dass er nicht gerne gut isst. Das tut er nämlich, und auch immer öfter. Neulich überraschte er mich aber doch gewaltig, und zwar mit der Idee, seinen Lunch von der Kantine ins Freie zu verlegen. Dort ist nämlich – unweit des Büros – donnerstags immer Markttag. (Anm.: Hierbei handelt es sich um den Markt am Rosenkavalierplatz in Bogenhausen; dass ich an einem Wochentag zu Besuch in München war, stellt eher eine Ausnahme dar und musste umso mehr gefeiert werden).

Während alle anderen ungeduldig am Asia-Imbiss Schlange standen, pickten wir uns in Ruhe nette Kleinigkeiten aus der Auslage des türkischen Feinkoststandes.

So sah es dann aus, unser erstes Picknick des Jahres:
Von rechts nach links (im Uhrzeigersinn): Getrocknete Tomate, gefüllte grüne Pepperoni, gefüllter Mini-Kürbis, gefüllte rote Pepperoni, Schafskäsecreème (ohne Knoblauch, für das Büroklima), eingelegte Schalotten. Dazu ein orientalisches “Semmerl” mit Kümmel und Konsorten.