Und, ward ihr dieses Wochenende im Biergarten? Am See, im Park, in der Frühlingsfrische? Angrillen? Wenigstens ein Eis essen? Na kommt schon, ein Eis war doch drin, oder?
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Es sieht so aus, als hätten wir es bald geschafft. Peu à peu wird der Wetterfrosch diese Woche die Sprossen seiner hölzernen Leiter erklimmen und uns die ersten frühlingshaften Tage bescheren. Dass die Leiter nach dem langen, harten Winter ein wenig morsch geworden ist und der arme Quaker deshalb einbrechen und auf halber Strecke wieder abstürzen wird, war natürlich klar. Ich schlage vor, wir legen alle zusammen und spendieren Kermit einen Kletterkurs. Ich habe nämlich keine Lust mehr auf meinen Wintermantel.

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Ein geschmortes Hähnchen ist nicht unbedingt das kreativste Gericht aller Zeiten. Aber es gibt gute Gründe, von Zeit zu Zeit ein schönes Federvieh in die Röhre zu schieben. Das wissen Italiener, Chinesen, Amerikaner, Briten, carnivore Inder, Franzosen, AT und Christina gleichermaßen. In (fast) jedem Land und Haushalt gibt es so ein Hähnchenrezept, und egal, wie unterschiedlich Rezeptur, Gewürze und Handhabung auch sein mögen, gut wird es immer (vorausgesetzt natürlich, man kann kochen).
Bei mir waren es diesmal die wunderbaren unbehandelten Zitronen, die am Zitronenbäumchen meiner Mutter hingen und nach Verwendung schrien.  Es hat durchaus seine Vorteile, ab und an einen Abstecher bei Muttern zu machen.
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In einem Anfall von Größenwahn (oder Spontanität) habe ich mich freiwillig zur Teilnahme am Blogevent „Valentinstag kulinarisch“ angemeldet. Danach die Rezeptsuche auf unbekanntes Datum verschoben. Ich wollte warten, bis mich die Kreativität hinterrücks überfällt, aber da hätte ich besser mal auf Godot gewartet, der wäre eher gekommen.

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Dass an besonderen Feiertagen nicht immer alles so läuft wie geplant, ist nichts Ungewöhnliches. Schließlich sind die Erwartungen immer dann am Höchsten, wenn die Stressresistenz am niedrigsten ist. Wenn sich jeder nach Kräften abmüht, alles rechtzeitig unter einen Hut zu bringen, DAMIT ES DIESES JAHR ABER BITTESCHÖN EIN PERFEKTES WEIHNACHTEN WIRD, einfallsreiche Geschenke zu besorgen, phänomenale Plätzchen zu backen, nebenbei Arbeit/Uni/Schule zu wuppen und das alles noch mit GUTER LAUNE und MORDSLUST AUF DAS GANZE TAMTAM, geht dem ein oder anderen auf der letzten Etappe eben die Puste aus.
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Das letzte Kilo Nordseekrabben…

….wurde natürlich ordentlich zelebriert. Schließlich werde ich in meiner neuen Stadt nicht so schnell an frische Krabben kommen, und in Marokko gepulte Krabben kaufe ich höchst ungern. Und so hieß es vorletzte Woche mitten im Umzugs- und Planungschaos noch mal Ärmel hoch und ran an die Tierchen.

Das Rätsel, wohin es mich diesmal gezogen hat, wird übrigens erst beim nächsten Türchen respektive Post gelöst. Diesmal lasse ich mir auch nicht mehr ganz so viel Zeit, versprochen.
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Wie war ich früher neidisch, wenn meine Grundschul-Klassenkameradinnen mit selbstgenähten Klamotten zum Unterricht kamen. Selbstgenäht von Mutti natürlich, auf der Nähmaschine, nach dem neuesten Burda-Schnittmuster. Meine Mama dagegen konnte großartig kochen. Nähen konnte sie nicht so gut.
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Ich dachte, ich tu mir was Gutes und backe die Apfeltarte von Lea Linster, aber halbe-halbe, also halb Dinkelmehl, halb Weizenmehl. Man gönnt sich ja sonst nichts, aber Lea Linster ist nun mal nicht gerade für leichte, fettarme Küche bekannt. Vielleicht kann man diese verführerisch knusprige Apfeltarte mit ein wenig Vollwertigem entschärfen? Die Idee war gut. Dachte ich zumindest.
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Nach der langen Heißwetterfront mit Rohkost-, Salat- und Gazpacho-Schwemme scheinen derzeit alle wieder mehr Lust auf feste und warme Nahrung zu haben. Die Backöfen dürfen wieder schmoren und die Pastamaschinen wieder walken.

Bei Zorra konnte ich mir anschauen, wie die seit Ewigkeiten auf meinem Nachkochstapel wartenden berühmt-berüchtigten 15-Minuten-Gnocchi gemacht werden,  Jim und George gemahnten mich an meine stark vernachlässigte Pastamaschine und bei 180°C ging ich regelrecht in die Knie ob der Schönheit von Tonis Ravioli mit Kalbsfleisch-Pfifferlings-Füllung. Allein der Gedanke an die zarte Textur der Teighülle, die auf sanften Druck mit der Gabel hin die saftige Füllung preis gibt und dann eine Liaison mit der cremig-buttrigen Sauce eingeht. *Wasser-im-Mund-zusammenlauf, Magenzieh*

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Rohe Eier bei diesem Wetter sind nicht ganz ohne, ich hatte tatsächlich ein wenig Angst, mich mit der Thunfischmayonnaise für die nächste Intensivstation zu qualifizieren, aber der Appetit auf Vitello Tonnato war dann doch zu groß. Ich liebe liebe liebe Vitello Tonnato und kämpfe in Restaurants oft mit einem schweren Dilemma: Da habe ich endlich mal wieder Gelegenheit, aufwändige, unbekannte Vorspeisen zu essen – und dann steht da  ”Vitello Tonnato” und mein Kopf sagt: Kaufen kaufen kaufen.
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