Auch wenn mir der dicke Mantel allmählich auf die Schultern und der graue Himmel aufs Gemüt drückt: Meinem Appeit kommt die späte Kältewelle nicht ganz ungelegen, habe ich doch so noch ein wenig länger etwas von meinem Lieblingsgemüse: den Puntarelle.
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Vergangenen Herbst ging es hier ans Eingemachte, damals wurde eine fruchtige Hommage an den Senf geköchelt und für schlechte Zeiten eingeweckt. Allerdings schmeckt mir Fremd-Senf irgendwie doch besser als mein eigener, was daran liegen könnte, dass ich weder eine Senfmühle besitze noch eine dahingehende Expertise.
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ICH mag doch keinen Sellerie! Und Fertigdressings schon gleich dreimal nicht. Wie also kommt es, dass ich auf einmal Heißhunger auf Waldorfsalat mit Emils Walnussdressing habe? Riecht verdächtig nach Sabotage, Bestechung oder einfach nur Faulheit ….
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Für dieses Gericht braucht man vor allem gutes Rinderfilet, eine hohe Schärfetoleranz und einen Asia-Laden, dessen Thai-Basilikum nicht von Blattläusen befallen ist. Der Rest ist eine Frage der Geduld. Daran mangelt es meist, wenn ich Appetit auf das Cashew-Chili-Rind habe, weil der Hunger zu diesem Zeitpunkt schon bis in den Himmel gewachsen ist.

Dieses Mal scheiterte es allerdings eher am Läuse-Boykott.
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Jetzt bin ich leicht verwirrt. Gestern war noch Katerstimmung, heute soll ich schon wieder meinen Grips anschmeißen. Allein die Tatsache, dass mein Wecker um halb 7 Uhr morgens ein Höllentheater veranstaltete, hat mich nahe an den Rand des Wahnsinns gebracht. In meinen Träumen stand ich nämlich noch auf der Tanzfläche, umworben von Motten, äh, ich meine natürlich Männern. Beim Anziehen durfte ich dann feststellen, dass ich tatsächlich Motten habe, aber die fressen nicht mich, sondern meine Kleider.

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Ein Virus geht gerade um, gottseidank einer von den guten. Seine volle Schlagkraft entwickelt er bei Temperaturen unter 5°, mit Vorliebe bei Nieselregen und Matschwetter. Widerstand ist natürlich zwecklos, was in diesem ganz speziellen Fall aber nicht in tagelanger Bettlägrigkeit, sondern in einem wunderbaren Wintergericht endet.

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Und nun die Wettervorhersage für die kommende Woche: Es wird leicht und lecker, mit einigen wenigen Schau(d)ern, die sich im Verlauf des Tages dank Serotoninnachschub aber wieder verziehen. Die Temperaturen pendeln sich in etwa zwischen 2 und 32 °C ein, wobei mit kleinen (Stimmungs-) Schwankungen zu rechnen ist. Ein Tief gegen Mittag sorgt für temporäre Missmut, ist aber nur von kurzer Dauer. Gegen Nachmittag dann Aufklarung, abends: Hunger!

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Nichts macht so viel Spaß wie das Schwelgen in kulinarischen Erinnerungen und das Träumen von zukünftigen Genüssen. Ein Urlaub in der Provence. Bordeaux und seine Weine. Lyon, das Schlaraffenland Europas. Die Möglichkeit einer Tarte au citron. Und – beim harten Fall zurück in die Realität – die Tatsache eines leeren Kühlschranks.

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Auch wenn es derzeit nicht so aussieht: Es ist Sommer! Ich weiss das, schließlich habe ich ihn ja eingekauft, zusammen mit den roten Paprika und dem Tomatensaft und dem Wodka für die Bloody Marys, wenn schon mal Tomatensaft im Haus ist. Man muss nur ein bisschen Geduld haben, in der Zwischenzeit ein paar Hähnchenspieße probegrillen, dann wird er sich über kurz oder lang wohl zeigen.

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Die Bärlauchzeit ist schon fast vorüber und ich habe noch kein einziges Bärlauch-Gericht gepostet. Mag ich das Zeug überhaupt noch? Will ich die Weiten des World Wide Web mit einem weiteren Rezept überfrachten? Letztes Jahr habe ich mich noch im Leipziger Auenwald am aromatischen Knoblauchwunder gütlich getan, denn dort wächst jedes Jahr ein grüner Teppich von der Größe einer Kleinstadt heran. Hier in München ist die Ausbeute zwar ungleich geringer, aber es gibt ihn: im Englischen Garten, im Garten meiner Mutter, im Supermarkt für Dreieurofuffzig das Bund. Der Rohstoff ist also vorhanden, nur der Appetit auf Bärlauch ist dieses Jahr ziemlich schwach ausgeprägt.

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