Dass an besonderen Feiertagen nicht immer alles so läuft wie geplant, ist nichts Ungewöhnliches. Schließlich sind die Erwartungen immer dann am Höchsten, wenn die Stressresistenz am niedrigsten ist. Wenn sich jeder nach Kräften abmüht, alles rechtzeitig unter einen Hut zu bringen, DAMIT ES DIESES JAHR ABER BITTESCHÖN EIN PERFEKTES WEIHNACHTEN WIRD, einfallsreiche Geschenke zu besorgen, phänomenale Plätzchen zu backen, nebenbei Arbeit/Uni/Schule zu wuppen und das alles noch mit GUTER LAUNE und MORDSLUST AUF DAS GANZE TAMTAM, geht dem ein oder anderen auf der letzten Etappe eben die Puste aus.
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… murmelt H. neben mir im Halbschlaf, während ich noch an einem Wortspiel feile, irgendetwas Geistreiches/Holpriges mit miesem Wetter und miesen Muscheln. Dabei haben die Miesmuscheln in Weißweinsud genau gegenteilig geschmeckt. Zum Reinlegen gut.
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Der Titel dieses Rezepts ist zugegebenermaßen ein wenig irreführend. Auch wenn das Geld nie für die Befriedigung der gesamten Bedürfnispalette reicht, muss ich noch NICHT mein Geschirr essen. “Porcellana” ist das italienische Wort für Portulak – was auch mir bis gestern nicht bekannt war.
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In diesem Bild ist ein kleiner Fehler versteckt. Wer findet ihn?
Riiiischtisch. Ein Buch gehört nicht auf den Esstisch. Lässt sich aber momentan nicht vermeiden – die Nichterfüllung des wegen mangelnder Motivation selbstauferlegten Lernplans macht mich unruhig. Außerdem steigert Kauen die Konzentrationsfähigkeit (laut einer Studie im Auftrag einer bekannten Kaugummimarke) oder wie eine Kommilitonin mal meinte: Kauen beruhigt.
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Die Pilzsaison ist da! Eigentlich bekommt man sie ja schon länger, aber erst im Spätsommer bzw. Frühherbst ist der Appetit auf frische Pfifferlinge, Steinpilze, Maronen und Egerlinge zum Heißhunger ausgereift und man träumt nachts von heißer Pilzsuppe und Semmelknödel mit Rahmschwammerl. Oder bin ich hier die Einzige, die sich in so was reinlegen könnte?
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Auch wenn ich versuche, euch nicht mit “Nachgekocht”-Posts über Gebühr zu langweilen, hole ich mir gerne Inspiration von anderen Foodblogs (wo auch sonst?!) Und ich koche natürlich – wie wir alle – das ein oder andere nach. Ok, sagen wir, ich nehme mir vor, es nachzukochen. Denn mit dem Abbau des vielzitierten “Nachkochstapels” hapert es auch bei mir. Wenn ich ehrlich sein soll, das exzessive Lesen und Verfolgen der Ergüsse und Genüsse der Kollegen kann einem durchaus auch mal den Schweiß auf die Stirn treiben. Alles nachzukochen, was in der Blogosphäre gekocht wird, gleicht wohl dem Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln.
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Nach der langen Heißwetterfront mit Rohkost-, Salat- und Gazpacho-Schwemme scheinen derzeit alle wieder mehr Lust auf feste und warme Nahrung zu haben. Die Backöfen dürfen wieder schmoren und die Pastamaschinen wieder walken.

Bei Zorra konnte ich mir anschauen, wie die seit Ewigkeiten auf meinem Nachkochstapel wartenden berühmt-berüchtigten 15-Minuten-Gnocchi gemacht werden,  Jim und George gemahnten mich an meine stark vernachlässigte Pastamaschine und bei 180°C ging ich regelrecht in die Knie ob der Schönheit von Tonis Ravioli mit Kalbsfleisch-Pfifferlings-Füllung. Allein der Gedanke an die zarte Textur der Teighülle, die auf sanften Druck mit der Gabel hin die saftige Füllung preis gibt und dann eine Liaison mit der cremig-buttrigen Sauce eingeht. *Wasser-im-Mund-zusammenlauf, Magenzieh*

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Hatte ich gesagt, ich könne Pasta nicht mehr sehen? So ganz stimmt das natürlich nicht. Sagen wir, mein Pastakonsum unterliegt natürlichen Schwankungen.

In letzter Zeit gab es nämlich durchaus des Öfteren Nudeln zum Mittagessen. Geht ja auch schnell und ist soooo dankbar. Man muss nur ein paar leckere, knackige Zutaten in die Pfanne hauen, ein paar frische Kräuter hacken, einen guten Käse darüber reiben.
Mit dem guten Käse ist das natürlich so eine Sache. Was nehmen, Parmesan, Peccorino oder Sbrinz? Zu meinen mittäglichen “Papardelle d’estate” gab es Räuberkäse.
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Caprese “al forno”

Noch eine Retrospektive: Anfang Mai – mal schwül, mal kühl, mal regnerisch. An der Essensfront aber alles konstant.

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Am Liebsten schwimmt er auf meiner Pasta, gern im Rudel mit schwarzen Oliven, Amalfi-Zitronen, frischen Tomaten und viel Basilikum. Pinienkerne kann er auch gut leiden. Bei Parmesan ist er manchmal etwas zickig.

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