Jetzt bin ich leicht verwirrt. Gestern war noch Katerstimmung, heute soll ich schon wieder meinen Grips anschmeißen. Allein die Tatsache, dass mein Wecker um halb 7 Uhr morgens ein Höllentheater veranstaltete, hat mich nahe an den Rand des Wahnsinns gebracht. In meinen Träumen stand ich nämlich noch auf der Tanzfläche, umworben von Motten, äh, ich meine natürlich Männern. Beim Anziehen durfte ich dann feststellen, dass ich tatsächlich Motten habe, aber die fressen nicht mich, sondern meine Kleider.

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Darf man diesen Traum aus bunten Pflaumen, Mozzarella, Rosmarin und Parmaschinken tatsächlich Pizza nennen? Nun, zumindest steht es so in meinem neuen Kochbuch „Wild Kochen“, an dem ich mich gar nicht satt sehen kann. Und auch bei dieser Pizza zeigten sich in den vergangenen Tagen erstaunlicherweise keine Ermüdungserscheinungen in puncto Magenvolumen oder Speiseplan-Diversität. Pizza kann man schließlich immer essen: Morgens, mittags, abends und nachts.
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Irgendwo zwischen Schützenzelt und Achterbahn ist mir gestern meine Stimme abhanden gekommen. Wahrscheinlich hat sie sich bei der letzten Loopingschleife aus dem Staub gemacht oder aber ist in der Radlermaß ersoffen. Einer der vielen, die man braucht, um die Riesenbrez’n runterzuspülen und den ganzen Wies’n-Wahnsinn zu ertragen, dem ich mich – Exilbayerin erst in Giessen, dann Leipzig, später Florenz und irgendwann in Hamburg – jahrelang erfolgreich entzogen habe.

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Hilfe, ich habe es getan!
Dabei habe ich doch nur ein bisschen bei Ellja und Robert gestöbert. Ich konnte doch nicht wissen, was für fatale Folgen das haben würde.

Jedenfalls wollte ich danach die Belper Knolle. Haben. Hobeln. SOFORT!
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Geteiltes Mahl ist doppeltes Leid


H. ist für eine ganze Woche zu Besuch in Hamburg. Das ist ganz großartig, weil wir endlich mal wieder zusammen Abend essen können, uns dabei eine Flasche Wein teilen (gestern musste er allerdings noch sein Dosenbier vom Melt! auftrinken hat er mir allerdings den Löwenanteil vom Riesling überlassen) und dann bis spät nachts auf dem Mini-Balkon diskutieren, bis die Nachbarn böse werden. Wir schlafen Arm in Arm ein, am nächsten Morgen gehe ich in die Arbeit und H. kauft mir einen Chilistrauch statt Blumen (was bedeutet, dass er mich tatsächlich zu verstehen beginnt) und hängt die Wäsche auf.

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Chill’n Grill&Saxophon

Dieses Wochenende war Jazz-Festival in Hildesheim. Da war ich bei….. Immerhin spielten so Größen wie Candy Dulfer und Al Di Meola. Kennt ihr nicht? Ich davor auch nicht.  Aber macht ja nüscht. Bisschen Sonne, bisschen Saxophon, bisschen Angrillen davor – das nennt man RELAXEN!

Das hier gab es, bevor wir uns unter die Lokalprominenz mischten:

Grigliata di Verdure (Paprika& Auberginen vom Grill) mit Zitronenmelisse

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Dieses Gericht ist simpel, aber zum Niederknien gut. Die Komposition aus würzigem Hähnchen, fruchtigen Orangenspalten, krossen Minikartoffeln und knackig-grünem Salat könnte kaum harmonischer sein.

Ein knuspriges „Hendl“ stand ohnehin schon lange mal wieder auf meiner Liste. Da ich noch zwei saftige Blutorangen nebst einiger vor sich hinvegetierender Knoblauchzehen in der Schale liegen hatte, wurde das Orangenhuhn nachgekocht, das ich bei monambelles erspäht hatte.
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