Es nieselt feucht. Und es feuchtelt mies. Heute morgen war selbst mit hochgeklappter Mönchskapuze der grau-trüben Nebelsuppe nicht beizukommen, obwohl mir der Schal bis zu den Ohren stand. Demnächst muss ich wohl meine Skibrille rauskramen, wenn ich trockenen Auges im Büro ankommen will.

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Wäre doch alles nur so einfach wie ein Pilzpäckchen: Man zieht an einer Schnur und innerhalb von Sekunden erfüllen sich alle Wünsche. Ok, ALLE Wünsche wäre vielleicht ein bisschen viel verlangt und wir leben hier ja auch nicht hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen.
Beschränken wir uns also auf die wichtigsten Sehnsüchte wie z.B. „ewige Jugend“, „kulinarische Ekstase“ und „vollkommene Selbstvergessenheit“. Das kriegt man mit einem Pilzpäckchen locker hin.

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Gebackener Kricketball-Kürbis….

…oder: “Da muss was Leckeres in’s Runde”!

Beim Schreiben dieses Posts fiel mir auf, dass ich einen ausgeprägten Hang zu Untertiteln und Doppelpunkten habe. Außerdem eine Schwäche für Jamie Oliver-Rezepte. Und für Kürbisse.
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Heimatbesuch mit Steinpilzstrudel

In den letzten Wochen hab ich kaum den Herd berührt, jedenfalls nicht den heimischen in Hamburg (ohnehin eine lahme Krücke). Umso seltsamer, dass ich mich nach der letzten Prüfung nicht sofort verbarrikadiert und in Küchenexzesse gestützt habe. Im Gegenteil: Wo sich sonst die Ideen überbieten, war nur noch Leere im Kopf, wenig Appetit statt post-graduierter Hungerattacken, außerdem konnte ich meinen Computer nicht mehr sehen.
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Die Pilzsaison ist da! Eigentlich bekommt man sie ja schon länger, aber erst im Spätsommer bzw. Frühherbst ist der Appetit auf frische Pfifferlinge, Steinpilze, Maronen und Egerlinge zum Heißhunger ausgereift und man träumt nachts von heißer Pilzsuppe und Semmelknödel mit Rahmschwammerl. Oder bin ich hier die Einzige, die sich in so was reinlegen könnte?
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16 °C zeigte das Thermometer gestern, dann versank Hamburg im Dauerwolkenguss. So schön die kurze Abkühlung nach der Hitzephase auch war: Wenn’s nach mir ginge, dürfte es jetzt mal wieder trocken und warm werden. Mein Appetit auf Eis, Kirschen und Beeren ist noch nicht annähernd gestillt und auf meinem Schreibtisch stapeln sich dutzende ungekochter Sommerrezepte.

Außerdem wollte ich doch noch Blumen kaufen und Töpfe umpflanzen, um den tristen Balkon (im übrigen der tristeste der ganzen Straße) wenigstens für die letzten Sommerwochen ein wenig aufzupäppeln. Ich kann den traurigen Blick meines einsam vor sich hinlebenden Chilistrauchs einfach nicht mehr ertragen. Poor thing!

Wo bekommt man eigentlich einen guten Friesennerz her? Den hab ich nämlich bitter nötig, wenn das hier mit diesem Schietwetter so weiter geht. Muss ja nicht sein, dass einem das Wasser frühmorgens vom Nacken durch die Hose rinnt. Ab Oktober ist das okay, aber ich bin mental noch nicht auf Sockenauswringen eingestellt.

Was macht man bloß mit so einem verregneten Wochenende?

Lösung Nr. 1:  Tee, Kekse, DVD’s gucken.

Lösung Nr 2:  Aus der Not eine Tugend machen und die Lücke in der Schönwetterfront für ein herbstlicheres Gericht nutzen. Pilze vielleicht. Ein Schmorgericht. Oder Feldsalat und Speck und aromatische Birnen. Okay, dann gibt es also heute…..

Feldsalat mit Birnendressing, Speck und Sesambrösel

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Die ersten Reherl

Nun also doch (schon wieder) Pilze. Pfifferlinge, um genau zu sein. Was soll man machen? Sie sehen einfach so fantastisch aus, vor allem an den Marktständen, wo man nicht die großen, ausgefransten, latschigen Supermarkt-”Schwammerl” findet, sondern die kleinen, festen Pfifferlinge. Die mag ich am Liebsten und die sehen natürlich auf vieeeeel schöner aus. So unschuldig. So süß.
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Chinesische Küche war für mich lange Zeit: Schweinefleisch süß-sauer mit warmer Ananas in dieser klebrig-dicklichen Soße, in der der Zuckergehalt einer 1,5 l-Flasche Coca Cola versenkt wird. Doppelt frittierte Ente, die einem noch Tage wie Wackersteine im Magen liegt. Wan Tans mit wabbliger Gemüsefüllung. Sojasauce. Glutamat. Hunde (nicht bei uns natürlich, aber dort). Irgendwie eklig.

Um China-Restaurants mache ich daher schon seit Jahren einen Bogen. Wenn ich asiatische Aromen will, gehe ich Sushi essen oder koche mir eine schöne Tom Ka Gai.

Aber Abneigungen sind dazu da, um überwunden zu werden.

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Pilze sind für mich normalerweise ein typisches Herbstessen. Im Frühsommer mag ich keine Pfifferlingsrahmsoße zu meinem Kalbsschnitzerl, sondern einen leckeren Wildkräutersalat. Auf der anderen Seite, wenn ich so an ein paar gebratene Kräuterseitlinge denke, läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen. Außerdem ist es kalt (ich sitze im Wollpullover in der Redaktion!) und überhaupt, was heißt schon typisch. Erst Recht bei Champignons.
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Ein Abend mit Anna


Neulich kam meine Freundin Anna zu Besuch und brachte mein neues Outfit für den Sommer, ein wenig Klatsch&Tratsch und eine Flasche meines Lieblings-Rieslings vom Weingut Winter mit. Den Wein verdanke ich einem glücklichen Griff ins Regal, die Klamotten Annas talentiertem Händchen. Anna ist Modedesignerin, ich passionierte Weintrinkerin. Wir ergänzen uns also prima!
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