Bloß nicht verzagen, heisst es jetzt, Durchhalteparolen sammeln und die Sandalen wetzen – dann kommt der Sommer noch, ganz bestimmt. Wenn am Mittwoch das Thermometer endlich wieder über die Kleidchen-Grenze klettert, bin ich jedenfalls bestens gewappnet: Die Erdbeeren stehen schon in den Startlöchern und lassen das Suppengrün im Eiltempo hinter sich. Wenn das nicht Grund zum Freudestrahlen ist!

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Die Idee, aus schnöden Radieschen ein fulminantes Geschmackserlebnis zu machen, kam ganz spontan beim Après-Work-Schnack – ein kopfmüder Schlagabtausch zwischen zwei Kochverrückten, die Regeneration in schwindelerregenden Tellerfantasien suchen.
Nach einem kurzen Abgleich des Hungerpegels (check), einem raschen geschmacklichen Interessensaustausch (check!) und einem Update der beidseitigen Kühlschrankinhalte/Einkaufsmöglichkeiten (check!!) stand schließlich das Abendessen:
Radieschen, glasiert. Dazu: Spargelgedöns.
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Ich esse nicht besonders häufig Schweinefleisch, aber wenn ich es esse, dann muss es richtig gut sein. Gut heißt von guter Qualität, heisst aus sinnvoller, tiergerechter Aufzucht und es heisst durchaus auch zart durchwachsen, denn erst dann wird es wunderbar saftig.
Am liebsten ist mir das Karree, und das Sahnestückchen ist dann ein Karree vom Iberischen Schwein, das weltweit für seinen Schinken (den Jamón Ibérico de Bellota) gelobt wird. Dabei kann das Cerdo Ibérico viel mehr als nur am Haken hängen und auf dem Tapasteller herumlümmeln.
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Um ein schwer mit Lachstatar beladenes Crostino auf einem frisch gekochten Brunnenkressesuppenspiegel zu platzieren, braucht man eine ruhige Hand oder ein bisschen Übungsmaterial in petto. Irgendwie hatten meine Schiffchen aber allesamt Schlagseite und so wurde selbst nach Montage eines wellenbrechenden Sockels ein B(r)ötchen nach dem anderen von der grünen Brandung verschlungen. Weiterlesen »

Vergangenen Herbst ging es hier ans Eingemachte, damals wurde eine fruchtige Hommage an den Senf geköchelt und für schlechte Zeiten eingeweckt. Allerdings schmeckt mir Fremd-Senf irgendwie doch besser als mein eigener, was daran liegen könnte, dass ich weder eine Senfmühle besitze noch eine dahingehende Expertise.
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Zur Zeit spiele ich morgens unter der Dusche Stadt, Land, Fluss, die kulinarische Variante. Das bringt schon in der Nasszelle die grauen Zellen auf Trab und macht mich fitter als Espresso. Seit H.’s Auszug Anfang Januar hab ich es ja leider immer noch nicht geschafft, ein neues Badradio zu besorgen, um mich wie gewohnt von harten Gitarrenriffs aus dem Land der Träume reißen zu lassen.
Schöner Nebeneffekt dieser eher sanften Aufwach-Variante: Man bekommt bereits vor dem Frühstück eine Vorstellung davon, wie das Abendessen aussehen könnte.
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Draußen tobt der Winter nach allen Regeln der Kunst, da darf das Essen ruhig ein bisschen nach Sommer schmecken. Obwohl, Pilze sind ja eigentlich eher eine herbstliche Angelegenheit. Nennen wir es also „Jahreszeiten-Fusion“. Dazu passt dann ganz klar ein frühlingsfrischer Blattsalat, irgendwas mit Babyspinat, Löwenzahn und Rucola.
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Ich hätte jetzt gerne eine Portion Mittelmeer, dazu ein schönes Glas Salzwasser und zum Abschluss ein Stück Alltagsflucht, die doppelte Portion bitte. Die Rechnung übernimmt selbstverständlich mein Traummanagement, übers Kulinarische hinausgehende Kosten lasse ich über meinen Illusionskredit laufen.

Allerdings habe ich gehört, dass das RosaWolken-Kontor in letzter Zeit ziemlich knausrig war, was Spesen und Sehnsuchts-Fördermittel betrifft. Muss ich in Zukunft also auch noch für meine Utopien selbst aufkommen? Dabei bräuchte ich, mit Verlaub, immer noch Urlaub. Eine innere Stimme sagt mir das. Oder ist es der Oktopus, der aus meinem Kühlschrank wispert?
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Weihnachtseinkäufe am 23. Dezember? Das hört sich eindeutig nach Purgatorium an. Leider ist mein Geschenke-Timing echt miserabel und dieses Jahr ganz besonders schlimm. Bleibt also nur noch der Kampf mit den Menschenmassen, der Amazon Expressversand oder die Do-it-yourself-Strategie.

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Warum heute nicht mal ein Geheimnis lüften? Ich fühle mich gerade danach. In letzter Zeit muss ich nämlich des öfteren erklären, wieso meine Fotos inzwischen so… anders sind. Meist antworte ich mit nahe liegenden Erklärungen wie: Festbrennweite, ein bisschen Requisite, der Lernprozess, der nach eineinhalb Jahren Foodbloggerei endlich eingesetzt hat. Die Wahrheit aber ist: Ich fotografiere nur noch bei Tageslicht. Selbst wenn ich dafür um 6 Uhr morgens aufstehen und WanTans frittieren muss.
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