In diesem Risotto-Post taucht weder das Wort „schlotzig“ auf noch wird dafür in einem ersten Arbeitsschritt ein Suppenhuhn ausgekocht. Denn ihr wisst ja, ich koche nur mit Wasser. Manchmal auch mit Chili.

Traditionalisten sollten ebenfalls weiterklicken. Das Rezept für Risotto „Habanero“ ist alles andere als ein Klassiker, sondern die Folge einer schleichenden Risottoermüdungserscheinung, gepaart mit dem Wunsch nach – äh, ja – Risotto. Das klingt unlogisch, ist aber so!
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Passend zum miesen Wetter gibt es heute ein kleines Trostpflaster in Form von hübsch verpacktem Hüftgold. Dabei sieht man dieser unschudligen Johannisbeertarte weder die Kalorien kräftespendende Wirkung noch die Mühen an, die dahinter stecken. Beim ersten Mal wollte sie mir partout nicht gelingen – beim zweiten Mal war der Trick dann rasch entdeckt.

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Nichts macht so viel Spaß wie das Schwelgen in kulinarischen Erinnerungen und das Träumen von zukünftigen Genüssen. Ein Urlaub in der Provence. Bordeaux und seine Weine. Lyon, das Schlaraffenland Europas. Die Möglichkeit einer Tarte au citron. Und – beim harten Fall zurück in die Realität – die Tatsache eines leeren Kühlschranks.

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Mit Trends und deren unreflektierter Adaption ist das so eine Sache. Nehmen wir zum Beispiel mal das Carpaccio.

Noch vor 20 Jahren wagten nur ein paar ganz Mutige außerhalb Italiens die Bestellung dieses Gerichts, nicht nur aus Artikulationsgründen (sag doch bitte mal „Karpatschoooo“). Heute gibt es Carpaccio sogar im Kühlregal bei Aldi und Netto zu erstehen, mit Parmesanspänen und dicklicher Sauce in separierten Plastikeinbuchtungen. Das allein ist schon bedenklich/bedenkenswert genug, aber die Verwässerung des Begriffs treibt mir die (Denk-) Falten auf die Stirn.

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Was macht Yotam Ottolenghi, wenn er nicht gerade in seinem Londoner Home-Office über neuen vegetarischen Rezepten brütet? Er schnappt sich einen Billig-Flieger und jettet mal eben kurz nach München, um sich ein Grillhend’l zu gönnen. Denn wie wir wissen, kann der gute Ottolenghi nicht immer nur Grüngemüs’ essen, sondern braucht ab und zu auch mal was Ordentliches zwischen die Zähne. Wir haben’s ihm gestern nach Feierabend gleich getan und sind mit der Tupperschüssel bewaffnet in den Biergarten am Wiener Platz gefahren, um zu testen, wie gut sich seine Salatkreationen mit dem Münchner Nektar vertragen.

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Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Foto vom Tegernsee stehen, als kleine Einstimmung auf das folgende Gericht. Im Kopf war der Post schon so wunderbar vorbereitet. See und Seesaibling und soweiterundsofort… Ihr wisst schon. Dann ereilte mich hinterrücks der postexzessive Alzheimer. Und am Sonntag ist auch im touristenüberströmtem Tegernsee keine Knipse aufzutreiben.

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Hilfe, ich habe es getan!
Dabei habe ich doch nur ein bisschen bei Ellja und Robert gestöbert. Ich konnte doch nicht wissen, was für fatale Folgen das haben würde.

Jedenfalls wollte ich danach die Belper Knolle. Haben. Hobeln. SOFORT!
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Blattsalate mit Pfifferlingen? Gab es hier doch schonmal. Im Juli, damals abgelichtet in Hamburg auf der Redaktionsterrasse, bei gut 26 Grad. Heute zeigt das Thermometer fiese 8 Grad, H.’s Münchner Dachgeschosswohnung hat keine Terrasse, beim Joggen friere ich wie ein Schneider und die gute Laune ist auf Null, weil ich nur den linken Handschuh wieder gefunden habe.

Wo ist der Rechte? Ist Leibesertüchtigung unter widrigen Bedingungen gesund oder bekloppt? Und was esse ich heute zu mittag?
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Sprossenbrot macht Wangen rot…..

….so rot wie diese Tomatensuppe mit viel frischem Kerbel, Pinienkernen und Walnussöl.
Und genau das Richtige nach einem feucht-kalten Stadtbummel, den ich in einem Anflug von Leichtsinn im Wollponcho begonnen und im Anflug einer Erkältung mit Kratzen im Hals beendet habe.

Dabei hing der Mantel schon geschniegelt und gestriegelt am Haken. Aber Mantel fühlt sich eben schon so nach Winter an und ich habe doch noch Herbstnachholbedarf!

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I’m back!

Unglaublich, wie hier sechs Wochen ohne nur einen einzigen Eintrag vergehen konnten. Der Lohn für die unfreiwillige Koch- und Blog-Abstinenz: Alle Abschlussprüfungen abgehakt, überlebt und bestanden.
Dann: FREIHEIT!
Außerdem: H. zurück aus New York.
Und: 5 Tage Schottland.
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