Heute gibt es ein unkompliziertes Blitz-Rezept für alle, die bei diesem (sehnsüchtig erwarteten) Sommerwetter keine Lust haben, lange in der Küche zu stehen oder eine leckere Picknickbox zu befüllen haben. Ehrlich, ich kann euch nur empfehlen, die Kühltasche zu packen und euch mit einer Flasche Rosé und leichten Kleinigkeiten in den Park oder an den See zu legen. Bei mir fällt das leider aus, denn ich koche heute mit Sarah Wiener.
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Die Idee, aus schnöden Radieschen ein fulminantes Geschmackserlebnis zu machen, kam ganz spontan beim Après-Work-Schnack – ein kopfmüder Schlagabtausch zwischen zwei Kochverrückten, die Regeneration in schwindelerregenden Tellerfantasien suchen.
Nach einem kurzen Abgleich des Hungerpegels (check), einem raschen geschmacklichen Interessensaustausch (check!) und einem Update der beidseitigen Kühlschrankinhalte/Einkaufsmöglichkeiten (check!!) stand schließlich das Abendessen:
Radieschen, glasiert. Dazu: Spargelgedöns.
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Ich weiß, es ist nur ein schnödes Omelette und fast wage ich es nicht, die Zubereitung desselbigen als Kochen zu bezeichnen. Immerhin, man braucht dazu eine Feuerstelle, einen guten Käse und ein paar frische Kräuter. Ich brauche dazu außerdem eine große rote Zwiebel, eine Hand voll Strauchtomaten und einen ordentlichen Muskel-/Alltagskater. Nichts fühlt sich dann besser an als ein proteingefüllter Arbeitsspeicher und ein beglückter Gaumen.

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ICH mag doch keinen Sellerie! Und Fertigdressings schon gleich dreimal nicht. Wie also kommt es, dass ich auf einmal Heißhunger auf Waldorfsalat mit Emils Walnussdressing habe? Riecht verdächtig nach Sabotage, Bestechung oder einfach nur Faulheit ….
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Für dieses Gericht braucht man vor allem gutes Rinderfilet, eine hohe Schärfetoleranz und einen Asia-Laden, dessen Thai-Basilikum nicht von Blattläusen befallen ist. Der Rest ist eine Frage der Geduld. Daran mangelt es meist, wenn ich Appetit auf das Cashew-Chili-Rind habe, weil der Hunger zu diesem Zeitpunkt schon bis in den Himmel gewachsen ist.

Dieses Mal scheiterte es allerdings eher am Läuse-Boykott.
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Als ich letzte Woche von der Messe nach Hause kam, fand ich meine betagte Kühlschränkin in einem desaströsen Zustand vor. Die Ärmste hatte sich unter der Last der vergangenen Jahre eine Rippe gebrochen. Sind ja auch wahre Glasknochen, so was kann auf Dauer gar nicht gut gehen. Für die nächsten zwei Stunden war ich voll mit Abtupfen, Verbinden und Trösten beschäftigt und kam verdammt spät ins Bett. Ohnehin schlafe ich in letzter Zeit immer schlechter, weil die alte Lady so laut stöhnt und brummt.
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Weihnachtseinkäufe am 23. Dezember? Das hört sich eindeutig nach Purgatorium an. Leider ist mein Geschenke-Timing echt miserabel und dieses Jahr ganz besonders schlimm. Bleibt also nur noch der Kampf mit den Menschenmassen, der Amazon Expressversand oder die Do-it-yourself-Strategie.

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Bananentarte?

Aber da ist doch auch Mango drauf, werdet ihr jetzt Einspruch erheben. Ihr habt auch vollkommen recht. Dass an der „Feinen Bananentarte mit Limetten“ aus dem wunderbaren Kochbuch von Valérie L’Homme fruchttechnisch herumgebastelt wurde, lag allerdings einzig und allein an dem Umstand, dass ich nicht genug Bananen im Haus hatte. Eigentlich habe ich ja nie Bananen im Haus, weil Bananen bei mir mit 100-prozentiger Sicherheit schneller braun werden als ich gucken kann. Höchstens die kleinen kaufe ich gelegentlich, die Baby-Version. Dass gerade diese niedlichen Dinger besonders schnell den Reifegrad überschreiten, ist ein Problem, dass leicht gelöst werden kann. Stichwort: Verwertungsrezepte.
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Mit der Beharrlichkeit asiatischer Leistungssportler schnippelt sich die weibliche Belegschaft meiner Redaktion ihre tägliche Portion Vitamin B, A, E und K in den Mittagssalat. Dabei wird der Verlag weder von einer Avocado-Plantage gesponsert noch leiden wir an Nährstoffmangel. Es handelt sich lediglich um eine schrullige Form von Besessenheit:

Wir sind auf der Suche nach der perfekten Avocado.

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Lange Jahre dachte ich, ich sei kein besonders suchtgefährdeter Mensch. Ich mache mir nichts aus harten Drogen. Ich betrinke mich nur gelegentlich. Das Rauchen habe ich mit 21 Jahren aufgegeben. Die Zeiten, in denen 300 g Milka Schoko&Keks eine Zwischenmahlzeit waren, sind längst vorbei.

Es gibt allerdings einen Problemstoff. Man merkt ihm sein Gefahrenpotential nicht an, zumal der Schleier des Gesundheitsversprechens über ihm liegt.Angeblich sollen Kürbiskerne unglaublich gut gegen Mädchenbeschwerden helfen, die mich in der kälteren Jahreszeit regelmäßig ins Bett zwingen.

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