S(o)upi Spinat

Spinatsüppchen

Suppe geht eigentlich immer. Vor allem, wenn man nach einem langen Tag nach Hause kommt. Noch viel besser: Man hat schon vorgekocht und muss einfach nur noch den Topf auf den Herd stellen. Bei Spinat ist das angeblich ja immer etwas heikel. Die Effilee hat im aktuellen Heft diesen Mythos (mal wieder) zu entkräften versucht. Nicht das Aufwärmen ist also problematisch, sondern die Lagerung. Daher die Reste der Suppe schnell abkühlen lassen und im Kühlschrank max. 2 Tage aufbewahren. Aber mal ganz ehrlich: Von dieser Suppe bleibt doch sowieso nichts übrig.

Spinatsüppchen für Farbverrückte:
500g Spinat
Geflügel- oder Gemüsefond (Augenmaß)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
2 EL Zitronensaft
1 Kästchen Kresse
Crème fraîche zum Anrichten
Für die Parmesanchips:
Parmesan
Haselnüsse
Pfeffer

Den Spinat waschen und trocken schleudern. Zwiebel fein hacken, die Knoblauchzehe mit dem Messerrücken zerdrücken. In einem großen Topf Zwiebeln und Knoblauchzehe anschwitzen, Zehe wieder entfernen. Spinat zugeben und unter Rühren anschwitzen, bis der Spinatberg zusammenfällt. Mit Fond aufgiessen, aufkochen und dann auf mittlerer Stufe köcheln lassen.
Nach ca. 10min. Zitronensaft und – schale zufügen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Mit dem Zauberstab oder im Standmixer die Suppe pürieren.
Für die Parmesanchips den geriebenen Käse mit den zerstoßenen Haselnüssen und dem Pfeffer vermischen. In eine erhitze Pfanne kleine Häufchen setzen und vorsichtig schmelzen lassen. Mit einem Pfannenwender flach drücken, anbräunen lassen und schnell wenden.
Zum Servieren der Spinatsuppe je einen Klacks Crème fraîche in die Mitte setzen, mit Kresse bestreuen und die Parmesanchips vorsichtig an den Rand legen.

Allein der Geruch, der beim Anbräunen des Parmesans die Küche durchzieht, macht unglaublichen Appetit.


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