„Und jetzt bitte noch ein Stückchen Kuchen“, sagt mein Bauch in letzter Zeit oft mit quengeliger Stimme zu mir. Dass er gerade erst vor ein paar Stunden seine Zuckerration bekommen hat, will er natürlich nicht gelten lassen, genauso wenig wie sein bester Kumpel, der Milchkaffee, der, aus seiner dicken Schaummütze blinzelnd, schon ganz ungeduldig nach einem süßen Partner Ausschau hält.

Was soll man da nur machen? Sind sie zu stark, bin ich einfach zu schwach.

So leicht gebe ich mich allerdings nicht geschlagen. Wie wäre es mit einer vitaminreichen Nektarine, Jungs? Ein paar naturbelassenen Bio-Mandelkernen? Oder vielleicht … einem saftigen Nektarinen-Mandel-Kuchen?! Der ist, man glaubt es kaum, nicht nur super lecker, sondern auch noch super gesund, weil ohne Butter und ohne Mehl gebacken (dafür mit feinstem Mascobado Vollrohrzucker, aber das verraten wir den beiden Quälgeistern natürlich nicht).

 

Bei so viel unbeschwertem Genuss fühlt man sich doch fast so leicht wie ein Capuccinohäubchen – vorausgesetzt man widersteht der Versuchung, den ganzen Kuchen auf einmal zu verputzen.

Nektarinen-Mandel-Kuchen

Zutaten

  • 4 Nektarinen
  • 1 EL Butter
  • 4 Eier
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 1 ½ TL Backpulver
  • 200 g Crème fraîche
  • 1 EL Maisstärke
  • Butter für die Form
  • etwas Weizenmehl für die Form
  • Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung

1. Den Backofen auf 170 °C vorheizen. Nektarinen waschen, entkernen und in Spalten schneiden. Butter in einer Pfanne schmelzen, Nektarinen kurz darin braten.

2. Eier und Zucker schaumig rühren. Mandeln mit Backpulver mischen und zusammen mit der Crème fraîche sowie der Maisstärke in die Eier-Zucker-Masse einrühren. Eine runde Kuchenform mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben. Die Hälfte der Kuchenmasse in der Form verteilen, dann die Nektarinenspalten darauf verteilen und mit dem restlichen Teig bedecken.

3. 25 Minuten im Ofen auf der mittleren Einschubhöhe backen. Dann die Temperatur auf 150 °C reduzieren und weitere 15 Minuten backen.

Schmeckt natürlich 1 A lauwarm mit etwas Schlagsahne, hält sich aber auch gute zwei Tage im Kühlschrank.

Zubereitungszeit: 20 Minuten (plus ca. 40 Minuten Backzeit)

Vollwert deluxe:  ★★★★★ 

Quelle: Bernadette Wörndl: Jetzt können die Gäste kommen, Christian Verlag.

12 Kommentare zu “Mein Magen, der Kuchen und ich: Supersaftiger Nektarinen-Mandel-Kuchen mit Mascobadozucker”

  1. Anna

    Wo ist denn der Zucker in der Zutatenliste?

  2. Sophie

    Da sagst du was! :-) Reich ich nach!

  3. Anna

    …hört sich nämlich verdammt lecker an! Und muß ich unbedingt ausprobieren!!

  4. Lena

    Klingt sehr lecker. Vielleicht kann man die Sahne ja noch durch Milch ersetzen?
    Viele Grüße

  5. Irene

    Klingt sehr lecker. Aber irgendwie verstehe ich nicht, wo die Sahne und der Honig hin sollen? Vielleicht habe ich ja Nektarinen auf den Augen? Hilfe.

  6. Sophie

    Ojeojeoje, heute ist der Wurm drin. Ist natürlich Quatsch und kommt nicht rein. Also: Zucker ja, Sahne und Honig nein. Und Milch statt Crème fraîche klappt meiner Meinung nach nicht.

  7. Michaela

    Klingt wirklich lecker! Aber wieviel von dem Zucker braucht’s denn nun? :)

  8. Bella

    Oh, schöne Idee!
    Eine Frage: Wieviel Zucker?

  9. Sophie

    :-D Die Sache mit dem Zucker wird jetzt aufgelöst: 100 g kommen rein. Entschuldigt meine Schludrigkeit, die Hitze hat meine grauen Zellen wohl schon ein bisschen aufgelöst. Ich bin gespannt, ob euch der Kuchen schmeckt …

  10. Irene

    Fein. Dann steht der Kuchenfreude nichts mehr im Wege. Vielen Dank dir.

  11. Andrea

    Ich werde mich morgen mal an diesem sooo lecker aussehend Kuchen versuchen. Er erinnert mich sehr an meinen heiß geliebten mallorquinischen Mandelkuchen.
    Eine Fragen hätte ich aber noch: Wie groß sollte die Backform sein? Sieht auf dem Foto eher nach einer kleinen aus und die Mengen in dem Rezept lassen mich das auch vermuten?!?

  12. Steffen

    Heieiei… was ist denn hier passiert. Ist da der Fehlerteufel im Rezept… kann ja mal passieren. Aber ich bin nie der Freund vom Tauschen von Milch statt der Crème fraiche. Das Ergebnis ist immer so was Halbgares. Dann lieber in die Vollen und bei sowas wie hier gibt es eh keine Wahl, da muss man einfach 1:1 nachkochen… oder sagen wir besser backen. Danke für Dein Rezept liebe Sophie!


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