Dies ist ein Plädoyer für die Flüssignahrung. Keine Angst, ich bin weder auf Diät noch habe ich mir bei der letzten Radtour durch Leipzigs schlaglochgesäumte Straßen die Zähne ausgeschlagen. Im Gegenteil, ich bin putzmunter – trotz oder vielleicht gerade aufgrund meines überdurchschnittlichen Konsums von Joghurtshakes und Kefirdrinks. Nennt mich Madame Buttermilch.

Vorname: Orangina. Die Jahre, in denen ich keine Früchte essen konnte, weil mein Körper sich vehement gegen den darin enthaltenen Fruchtzucker wehrte, sind gottseidank passé. Schön war das nicht. Genauso schlimm hätte ich allerdings wohl auch eine Lactose-Intoleranz empfunden. Denn ich ERNÄHRE mich quasi (sagen wir zu 70%) von Milchprodukten und Obst.

Vielleicht übertreibe ich etwas, aber ganz ehrlich: Gebt mir eine große Schüssel Erbeeren und einen 0,5 l-Becher Buttermilch von glücklichen Kühen – und ihr dürft meine Portion gebratene Wachtel an Safranschaum aufessen.

Umso schlimmer finde ich, was Herr Bauer, Dr. Müller und Mr. Danone aus dem weissen Gold machen. Zutatenlisten, so lang wie die Chinesische Mauer. Fruchtgeschmack ohne Frucht. Cremiger Genuss bei 0,1 % Fett (?).  Na danke! Da mixe ich mir meine Portion Calcium doch lieber selbst zusammen.

Rezept für Kefir-Shake mit Passionsfrucht:

250 ml Kefir
Saft 1/2 Limette
1 Passionsfrucht/Maracuja
2 EL Ahornsirup

Den Kefir in einem Mixer mit dem Limettensaft und dem Ahornsirup verquirlen. Das Fruchtfleisch der Passionsfrucht mit einem Löffel herauskratzen und unter den Shake mischen.
Gut gekühlt servieren.

2 Kommentare zu “Kalif Kefirs heimliche Liebe zu Madame Maracuja”

  1. Christina

    Ah lecker, in Fruchtshakes bzw. Joghurtshakes könnte ich mich auch reinsetzen. Das geht irgendwie immer, gelle?

  2. Sophie

    @Christina: Ja, sind nur leider immer so schnell weggeschlürft.


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