Am Liebsten schwimmt er auf meiner Pasta, gern im Rudel mit schwarzen Oliven, Amalfi-Zitronen, frischen Tomaten und viel Basilikum. Pinienkerne kann er auch gut leiden. Bei Parmesan ist er manchmal etwas zickig.

So sieht das dann aus, wenn alle miteinander kuscheln:

Und hier konnte ich sie ja schlecht lassen, die armen “Seppioline”:

Ich hab sie diesmal aus Zeitmangel nicht aus dem Meer, sondern aus der Feinkosttheke meines Lieblingstürken gefischt. Eigentlich sollten sie ja scharf eingelegt sein, ich fand sie aber eher säuerlich. Beim nächsten Mal geh ich wieder selber angeln.

Das Rezept ist so profan, dass ich mich fast schon schäme, es als solches zu bezeichnen.

Linguine (oder Spaghettini) con Seppioline:

Die mögen sich:
eine Hand voll kleine Sepia (Babytintenfische)
eine Hand voll schwarze Oliven (gerne eingelegt mit Knoblauch)
Schale einer Amalfi-Zitrone, in feine Streifen geschnitten
eine Hand voll frische, möglichst aromatische Datteltomaten
1/2 Bund frischer Basilikum, in Streifen geschnitten
20 g Pinienkerne, geröstet
80 g Pasta (Linguine, Spaghettini, Capellini)
1 EL gutes Olivenöl (super ist auch Zitronenöl)
eventuelle etwas geriebenen Parmesan

Die einfachste Zubereitungsart:
Pasta nach Packungsanweisung kochen. Die Zitronenschale fein abschälen und in Streifen schneiden. Die  Basilikumblätter hacken oder in Streifen schneiden. Die Tomaten waschen und in grobe Würfel schneiden.  Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie leicht goldbraun sind. Wer mag: Parmesan reiben.
Die Pasta abgiessen, dabei etwas Kochwasser auffangen.  Alle Zutaten unter die noch heisse Pasta mischen, etwas Oliven – oder Zitronenöl darüber träufeln, eventuell noch 1-2 EL Kochwasser, dann etwas Parmesan drüber.

La pasta è pronta!


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