Grün, sagt meine Freundin Dani von butterflyfish, sei schwierig. Lieber weniger als mehr und vor allem: Kein Spinat (mag sie nämlich selbst nicht). Aye aye, sage ich und sehe beim Kochen des grünen Spargelsugos meinen Bruder vor mir, wie er als semmelblonder Knirps vor seinem Teller saß und schon beim bloßen Anblick von „Kotzini“ (Zucchini) würgen musste. Ich dagegen konnte als Kind bergeweise Spinat verdrücken, vorausgesetzt es war ein Spiegelei dabei, in das man lustvoll hineinpieksen konnte.

Ich glaube also zu wissen, was das (ziemlich offene) Geheimnis ist: Essen für Kinder muss Spaß machen. Und es muss einen Anreiz geben, auch ungeliebtes Essen zu probieren. Inwieweit sich dieses hehre Ziel tatsächlich im Alltag umsetzen lässt, wie viel Mogelei Kinder und wie viel Geschrei vor allem die Eltern ertragen, ist wohl höchst individuell.

Aber man kann’s ja mal versuchen!

Zum Beispiel, indem man den Eigengeschmack des grünen Spargels mit Crème fraîche und Parmesan abmildert und zu der cremigen Gemüsesauce selbstgemachte Parmesanchips serviert.

Der gute alte Knuspertrick halt …

Tagliatelle mit grüner Spargelsauce und Parmesanchips

zum Rezept geht’s bitte hier lang

Guuuuten!

2 Kommentare zu “cucinapiccina @ butterflyfish Vol. 2: Tagliatelle mit grüner Spargelsauce und Parmesanchips”

  1. Bonjour Alsace

    Nicht nur der gute alte Knuspertrick, sondern vor allem der “optische Trick” und der ist Dir perfekt gelungen

  2. zorra

    Ich hoffe auch Erwachsene dürfen das essen! ;-)


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