Schnürlregen? Hagelschauer? Weltuntergangszenarien? Macht mir doch nichts! Ich habe eine Kapuze an meinem Parka, schlagfeste Boots an den Füßen und einen Suppentopf auf dem Herd, randvoll mit leuchtend rotem Magenwärmer. Wenn ich jetzt noch trocken nach Hause käme, der Herd sich von alleine einschalten würde und die Schüssel Beine hätte, wäre alles in Butter.
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Um ein schwer mit Lachstatar beladenes Crostino auf einem frisch gekochten Brunnenkressesuppenspiegel zu platzieren, braucht man eine ruhige Hand oder ein bisschen Übungsmaterial in petto. Irgendwie hatten meine Schiffchen aber allesamt Schlagseite und so wurde selbst nach Montage eines wellenbrechenden Sockels ein B(r)ötchen nach dem anderen von der grünen Brandung verschlungen. Weiterlesen »


Was ist heute für ein Tag? Ich sag’s euch: Ekelwetter-Tag. Das ist traditionell der Tag, an dem man sich schon morgens ein dickes Stück Schokolade in den Mund schiebt, um den Serotoninspiegel hochzujagen. Heute trage ich außerdem meine gelbe Kullerkette, um die fehlende Sonne modisch auszugleichen. 22 kleine Sonnen baumeln nun schwer an meinem Hals und erinnern mich daran, dass wir dieses Jahr auch schon ein paar schöne Tage hatten.
Heute allerdings scheint sich eine ungewaschene Gardine über den Himmel gelegt zu haben.
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Es nieselt feucht. Und es feuchtelt mies. Heute morgen war selbst mit hochgeklappter Mönchskapuze der grau-trüben Nebelsuppe nicht beizukommen, obwohl mir der Schal bis zu den Ohren stand. Demnächst muss ich wohl meine Skibrille rauskramen, wenn ich trockenen Auges im Büro ankommen will.

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Warum heute nicht mal ein Geheimnis lüften? Ich fühle mich gerade danach. In letzter Zeit muss ich nämlich des öfteren erklären, wieso meine Fotos inzwischen so… anders sind. Meist antworte ich mit nahe liegenden Erklärungen wie: Festbrennweite, ein bisschen Requisite, der Lernprozess, der nach eineinhalb Jahren Foodbloggerei endlich eingesetzt hat. Die Wahrheit aber ist: Ich fotografiere nur noch bei Tageslicht. Selbst wenn ich dafür um 6 Uhr morgens aufstehen und WanTans frittieren muss.
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Lange Jahre dachte ich, ich sei kein besonders suchtgefährdeter Mensch. Ich mache mir nichts aus harten Drogen. Ich betrinke mich nur gelegentlich. Das Rauchen habe ich mit 21 Jahren aufgegeben. Die Zeiten, in denen 300 g Milka Schoko&Keks eine Zwischenmahlzeit waren, sind längst vorbei.

Es gibt allerdings einen Problemstoff. Man merkt ihm sein Gefahrenpotential nicht an, zumal der Schleier des Gesundheitsversprechens über ihm liegt.Angeblich sollen Kürbiskerne unglaublich gut gegen Mädchenbeschwerden helfen, die mich in der kälteren Jahreszeit regelmäßig ins Bett zwingen.

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Ich befinde mich momentan in einer etwas seltsamen Phase. Quasi eine Art Zwischenstadium. Eingekeilt zwischen dem Hier und dem Dort, dem Jetzt und dem Später, dem Gestern und dem Morgen, Verlusten und Gewinnen, Weitsicht und Nebel, habe ich mich in den letzten Wochen mehrmals um die eigene Achse gedreht, zwei Salto Mortale geschlagen und einen astreinen Spagat hingelegt – bis mir schwindelig wurde und ich eine Pause brauchte.

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Auch wenn es auf den ersten Blick aussieht wie Kürbis- oder Karottensuppe: Es ist Tomate. Gelbe Tomaten, die seit Wochen ihr Dasein in einer ungemütlichen Dose fristen und seitdem auf ihre Befreiung warten. Leider kann selbst ich nicht jeden Tag kalte Suppen essen, jedenfalls nicht bei 18 °C und Nieselregen. Für kalte Suppen braucht man gefühlte 30 °C, Meeresrauschen im Ohr – oder einen Heizpilz auf dem Balkon. Alles derzeit nicht in Sichtweite.

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Und nun die Wettervorhersage für die kommende Woche: Es wird leicht und lecker, mit einigen wenigen Schau(d)ern, die sich im Verlauf des Tages dank Serotoninnachschub aber wieder verziehen. Die Temperaturen pendeln sich in etwa zwischen 2 und 32 °C ein, wobei mit kleinen (Stimmungs-) Schwankungen zu rechnen ist. Ein Tief gegen Mittag sorgt für temporäre Missmut, ist aber nur von kurzer Dauer. Gegen Nachmittag dann Aufklarung, abends: Hunger!

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Auch wenn es derzeit nicht so aussieht: Es ist Sommer! Ich weiss das, schließlich habe ich ihn ja eingekauft, zusammen mit den roten Paprika und dem Tomatensaft und dem Wodka für die Bloody Marys, wenn schon mal Tomatensaft im Haus ist. Man muss nur ein bisschen Geduld haben, in der Zwischenzeit ein paar Hähnchenspieße probegrillen, dann wird er sich über kurz oder lang wohl zeigen.

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