Da wären wir also. 16 Verrückte, pardon, FOODverrückte, aus allen Ecken Deutschlands plus eine gute Handvoll Londoner. „Da“, damit meine ich das kleine Nest San Marco di Castellabate, das gerade aus seinem Winterschlaf erwacht – Ende März gibt es hier noch keine Touristen, die große (Nord-)Italienische Osterwelle ist noch nicht angerollt und die Dorfbewohner fangen langsam, gaaaaaanz langsam an, die Bürgersteige herunterzuklappen und die Betten auszuschütteln. Mitten in diesen gemächlichen Frühjahrsputz poltern wir herein – und haben Hunger. Und Durst. Und Lust auf das ein oder andere kulinarische Abenteuer. So eines wie das vom „Tri Tra Trufalo“ aus Stevan Pauls heiß geliebtem Kurzgeschichtenband Schlaraffenland, die tatsächlich (ich weiß es!) genau so passiert ist. Und zwar hier, im Cilento.

 

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Wenn einer eine Reise tut … sollte er gefälligst die Arbeit zuhause lassen. Ein Spruch, den ich mir eigentlich schon vor langer Zeit hinter die Löffel geschrieben habe. Trotzdem bin ich, weil’s am Ende wieder knapp wurde, mit zwei liegen gebliebenen Texten im Gepäck los geflogen. Kein Wunder, dass ich etwas gebraucht habe, in den Urlaubsmodus reinzurutschen, auch wenn es mir unsere Bleibe für die erste Etappe im Grunde denkbar einfach gemacht hat. Nur der Kopf wollte halt mal wieder nicht wie er sollte.

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Liebe Freiluftfanatiker, liebe Sommerhungrige!

Heute will ich eure Hände sehen. Und zwar an der Tastatur, mit Klick ins Kommentarfeld oder dem Zeigefinger auf dem Sende-Button. Der Sommer ist endlich zurück und es gibt etwas zu gewinnen. Biergartenfeeling, feinstes Grillgelage und dazu die Küchenjonglage der besten Guerilleros unter der Sonne. Während „unsere Jungs“ in Brasilien geschwitzt haben, haben die Jungs von der Kitchen Guerilla die Kohlen gewetzt und die Messer gesmoked. Ihr wisst nicht, worum es geht? Der Mobile Biergarten ist wieder da! Und der erste Halt der diesjährigen Tour ist – was sonst – Berlin.

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Hätte mein geschätzter Kochkollege und Kamerad Marco Kramer vom Marieneck nicht den Kölner Summer of Supper ins Leben gerufen, wäre meine seit Jahren dahingurgelnde Idee von „Stadt Land Food“ wohl für immer in der Planungsphase stecken geblieben. Gottseidank aber gibt es gute Freunde und so etwas wie glückliche Fügungen, die einem mit vereinter Kraft einen kleinen Tritt in den Allerwertesten verpassen. So sei es also: Am kommenden Samstag, den 12. Juli, feiert mein erster Supper Club-Abend Premiere, zusammen mit der grandiosen Simone von Pi mal Butter lasse ich für euch im Marieneck in Köln-Ehrenfeld die Teller, Töpfe und die Puppen tanzen.

Die erste gute Nachricht: Es gibt noch ein paar Karten. Und die zweite: Es wird verdammt gut.

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Herzhaft in ein Stück Cedro zu beißen und dabei zu beobachten, wie dem Gegenüber die Gesichtsmuskeln entgleiten, macht einen Heidenspaß. Das letzte Mal, dass ich mir diesen erlaubt habe, ist noch gar nicht so lange her und die Reaktion von Stefan war bilderbuchmäßig: Erst verzieht er das Gesicht, dann schaut er auf die frisch aufgeschnittenen, knallgelben Cedri-Scheiben, zuletzt auf mich (die ich genüßlich kaue), bis er schließlich die Frage stellt, die allen Augenzeugen dieses Moments auf der Zunge brennt: „Du isst Zitronen einfach so, wie Äpfel ???!“

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Wie fühlt sich das eigentlich an, ein halbes oder vielleicht sogar ein ganzes Jahr in der Welt unterwegs zu sein? Ich habe in letzter Zeit immer mehr Leute in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, die sich für die Dauer von mehreren Monaten aus dem Alltag ausklinken und auf Reisen gehen. Außerdem lese ich gerade das Buch von Meike Winnemuth und vergehe vor Fernweh. Ein unglaublich reizvoller Gedanke: Das normale Leben für eine gewisse Zeit auf Eis legen. Die Segel hissen, die Seile kappen. Exakt elf Jahre ist es her, dass ich das auch gemacht habe, mit so wenig Balast wie möglich: einem Schlafsack nebst Isomatte und Zelt, 2 Fleecejacken, einem Campingkocher, einem Tagebuch, Musik. Hätte ich heute noch einmal diese Möglichkeit, wäre natürlich meine Kamera mit im Rucksack.
Denn die Welt durch die Linse zu sehen, hat meine Art des Reisens komplett verändert.

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PROST! Hoch die Tassen! Auf das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen, den guten wie den miesen Momenten, den „Die Welt gehört mir“-Tagen ebenso wie den „Decke über den Kopf“-Stunden, Nebel-Blues wie Sonnenbrand. Es gibt schließlich immer ein Morgen, ein „und dann…“ – und darauf stoße ich an.
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life is constant change

Es gibt Neuigkeiten. Eine Menge. So viele, dass mir der Kopf schwirrt und ich beim besten Willen nicht weiß, wo ich anfangen soll.
Vielleicht so:
Alles wird gut!
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