Freitagabende gehören traditionell der Zweisamkeit am Esstisch – wenn die Deutsche Bahn es schafft, ihr Beförderungsversprechen einzulösen. Bei der fast schon irrwitzgen Hin- und Herfahrerei, die meine Wochen und Monate zerklüftet, kommt es durchaus vor, dass zwischen A und B etwas auf der Strecke bleibt. Ein Ladekabel zum Beispiel. Mein Glauben an die deutsche Pünktlichkeit. Meine Nerven. Der Appetit allerdings nur sehr selten. Ich bin die eine Hälfte einer Fernbeziehung und verbringe gefühlt ein Viertel meiner Lebenszeit im Zug. Es versteht sich von selbst, dass ich da hin und wieder eine doppelte Portion Ricottagnocchi brauche. Mit vereinten Kräften schaffen wir sie sogar im Pendelspagat.

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So langsam beschleicht mich das Gefühl, dass wir doch noch dieses Jahr mit der Wohnungseinrichtung fertig werden. Ich wollte es fast nicht glauben, aber H. und ich, so scheint es, werden in wenigen Tagen stolze Besitzer eines wunderschönen neuen Esstisches sein, der groß genug für nette Runden zu sechst oder acht ist. (Wobei “neu“ in diesem Fall eigentlich “alt“ heisst – der Tisch ist ein Fundstück, erspäht bei einer meiner liebsten Trödeladressen). Bislang war das nicht möglich, da unser Küchentisch gerade mal groß genug für 2 gekochte Eier, meinen Obstsalat und H.’s Salami-Sortiment ist.
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Diese Pasta könnte zu meinem Leib- und Magengericht avancieren. Dabei wurde sie zwischen Tür, Angel und Küchenbau aus dem Ärmel geschüttelt, ich kann also diesmal auf kein Rezept verweisen. Le Rezeptionist, c’est moi.
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Dass an besonderen Feiertagen nicht immer alles so läuft wie geplant, ist nichts Ungewöhnliches. Schließlich sind die Erwartungen immer dann am Höchsten, wenn die Stressresistenz am niedrigsten ist. Wenn sich jeder nach Kräften abmüht, alles rechtzeitig unter einen Hut zu bringen, DAMIT ES DIESES JAHR ABER BITTESCHÖN EIN PERFEKTES WEIHNACHTEN WIRD, einfallsreiche Geschenke zu besorgen, phänomenale Plätzchen zu backen, nebenbei Arbeit/Uni/Schule zu wuppen und das alles noch mit GUTER LAUNE und MORDSLUST AUF DAS GANZE TAMTAM, geht dem ein oder anderen auf der letzten Etappe eben die Puste aus.
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Hilfe, ich habe es getan!
Dabei habe ich doch nur ein bisschen bei Ellja und Robert gestöbert. Ich konnte doch nicht wissen, was für fatale Folgen das haben würde.

Jedenfalls wollte ich danach die Belper Knolle. Haben. Hobeln. SOFORT!
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Auch wenn ich versuche, euch nicht mit “Nachgekocht”-Posts über Gebühr zu langweilen, hole ich mir gerne Inspiration von anderen Foodblogs (wo auch sonst?!) Und ich koche natürlich – wie wir alle – das ein oder andere nach. Ok, sagen wir, ich nehme mir vor, es nachzukochen. Denn mit dem Abbau des vielzitierten “Nachkochstapels” hapert es auch bei mir. Wenn ich ehrlich sein soll, das exzessive Lesen und Verfolgen der Ergüsse und Genüsse der Kollegen kann einem durchaus auch mal den Schweiß auf die Stirn treiben. Alles nachzukochen, was in der Blogosphäre gekocht wird, gleicht wohl dem Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln.
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Am Donnerstag troff es noch von den Tomaten, inzwischen sind se wieder trocken. Im Gegensatz zu Sachsen ist Hamburg vom Hochwasser verschont geblieben. Und: Wir haben noch Strom (im Gegensatz zu tausenden von Haushalten rund um Chemnitz, Görlitz und Zwickau).

Ohne den hätte ich auch den Herd für diese schnelle, aber äußerst leckere Pasta nicht anschmeißen können. Auf der anderen Seite braucht man dafür eigentlich nur eine einzige Feuerstelle (für das heiße Wasser), die Tomatensauce ist nämlich kalt – und wurde in Anlehnung an Juttas Pasta alla Checca zubereitet.
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Leicht, lecker, Limetten-Linguine


Frische Pasta selber machen ist natürlich klasse, frische Pasta auf dem Markt kaufen manchmal besser. Vor allem, wenn man mittags spontanen Heißhunger auf Linguine mit Limette, Schafskäse und Frühlingszwiebeln bekommt. Ich liebe meine Pastamaschine, aber in meine Handtasche passt sie nicht.
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Nach der langen Heißwetterfront mit Rohkost-, Salat- und Gazpacho-Schwemme scheinen derzeit alle wieder mehr Lust auf feste und warme Nahrung zu haben. Die Backöfen dürfen wieder schmoren und die Pastamaschinen wieder walken.

Bei Zorra konnte ich mir anschauen, wie die seit Ewigkeiten auf meinem Nachkochstapel wartenden berühmt-berüchtigten 15-Minuten-Gnocchi gemacht werden,  Jim und George gemahnten mich an meine stark vernachlässigte Pastamaschine und bei 180°C ging ich regelrecht in die Knie ob der Schönheit von Tonis Ravioli mit Kalbsfleisch-Pfifferlings-Füllung. Allein der Gedanke an die zarte Textur der Teighülle, die auf sanften Druck mit der Gabel hin die saftige Füllung preis gibt und dann eine Liaison mit der cremig-buttrigen Sauce eingeht. *Wasser-im-Mund-zusammenlauf, Magenzieh*

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Hatte ich gesagt, ich könne Pasta nicht mehr sehen? So ganz stimmt das natürlich nicht. Sagen wir, mein Pastakonsum unterliegt natürlichen Schwankungen.

In letzter Zeit gab es nämlich durchaus des Öfteren Nudeln zum Mittagessen. Geht ja auch schnell und ist soooo dankbar. Man muss nur ein paar leckere, knackige Zutaten in die Pfanne hauen, ein paar frische Kräuter hacken, einen guten Käse darüber reiben.
Mit dem guten Käse ist das natürlich so eine Sache. Was nehmen, Parmesan, Peccorino oder Sbrinz? Zu meinen mittäglichen “Papardelle d’estate” gab es Räuberkäse.
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