Ich weiß ja nicht, wie es euch so geht, aber ich habe eindeutig Hunger. Auf Herbstliches, auf Warmes, vor allem aber: auf viel!
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Ein Virus geht gerade um, gottseidank einer von den guten. Seine volle Schlagkraft entwickelt er bei Temperaturen unter 5°, mit Vorliebe bei Nieselregen und Matschwetter. Widerstand ist natürlich zwecklos, was in diesem ganz speziellen Fall aber nicht in tagelanger Bettlägrigkeit, sondern in einem wunderbaren Wintergericht endet.

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In diesem Risotto-Post taucht weder das Wort „schlotzig“ auf noch wird dafür in einem ersten Arbeitsschritt ein Suppenhuhn ausgekocht. Denn ihr wisst ja, ich koche nur mit Wasser. Manchmal auch mit Chili.

Traditionalisten sollten ebenfalls weiterklicken. Das Rezept für Risotto „Habanero“ ist alles andere als ein Klassiker, sondern die Folge einer schleichenden Risottoermüdungserscheinung, gepaart mit dem Wunsch nach – äh, ja – Risotto. Das klingt unlogisch, ist aber so!
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So langsam beschleicht mich das Gefühl, dass wir doch noch dieses Jahr mit der Wohnungseinrichtung fertig werden. Ich wollte es fast nicht glauben, aber H. und ich, so scheint es, werden in wenigen Tagen stolze Besitzer eines wunderschönen neuen Esstisches sein, der groß genug für nette Runden zu sechst oder acht ist. (Wobei “neu“ in diesem Fall eigentlich “alt“ heisst – der Tisch ist ein Fundstück, erspäht bei einer meiner liebsten Trödeladressen). Bislang war das nicht möglich, da unser Küchentisch gerade mal groß genug für 2 gekochte Eier, meinen Obstsalat und H.’s Salami-Sortiment ist.
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Diese Pasta könnte zu meinem Leib- und Magengericht avancieren. Dabei wurde sie zwischen Tür, Angel und Küchenbau aus dem Ärmel geschüttelt, ich kann also diesmal auf kein Rezept verweisen. Le Rezeptionist, c’est moi.
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Kennt ihr den? Was muss man sagen, wenn man mit 1,5 Promille von der Polizei aufgehalten wird? Is nicht schwer, man muss sich nur drei simple Wörter merken. Eishockey, Kanufahren und Wirsing: „Ei’s okay, kanufahr’n, wirsehn.“

Ein oller Familienwitz, der natürlich dann am lustigsten ist, wenn man selbst 1,5 Promille hat. Was ich natürlich noch lange NICHT hatte (Achtung Lokalkolorit:”I wo!”). Aber nach Wirsing war mir Sonntagmorgen dann doch nicht zumute. Der Appetit stellte sich erst zur späten Abendstunde wieder ein.
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Dass an besonderen Feiertagen nicht immer alles so läuft wie geplant, ist nichts Ungewöhnliches. Schließlich sind die Erwartungen immer dann am Höchsten, wenn die Stressresistenz am niedrigsten ist. Wenn sich jeder nach Kräften abmüht, alles rechtzeitig unter einen Hut zu bringen, DAMIT ES DIESES JAHR ABER BITTESCHÖN EIN PERFEKTES WEIHNACHTEN WIRD, einfallsreiche Geschenke zu besorgen, phänomenale Plätzchen zu backen, nebenbei Arbeit/Uni/Schule zu wuppen und das alles noch mit GUTER LAUNE und MORDSLUST AUF DAS GANZE TAMTAM, geht dem ein oder anderen auf der letzten Etappe eben die Puste aus.
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Der Titel dieses Rezepts ist zugegebenermaßen ein wenig irreführend. Auch wenn das Geld nie für die Befriedigung der gesamten Bedürfnispalette reicht, muss ich noch NICHT mein Geschirr essen. “Porcellana” ist das italienische Wort für Portulak – was auch mir bis gestern nicht bekannt war.
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Hilfe, ich habe es getan!
Dabei habe ich doch nur ein bisschen bei Ellja und Robert gestöbert. Ich konnte doch nicht wissen, was für fatale Folgen das haben würde.

Jedenfalls wollte ich danach die Belper Knolle. Haben. Hobeln. SOFORT!
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Auch wenn ich versuche, euch nicht mit “Nachgekocht”-Posts über Gebühr zu langweilen, hole ich mir gerne Inspiration von anderen Foodblogs (wo auch sonst?!) Und ich koche natürlich – wie wir alle – das ein oder andere nach. Ok, sagen wir, ich nehme mir vor, es nachzukochen. Denn mit dem Abbau des vielzitierten “Nachkochstapels” hapert es auch bei mir. Wenn ich ehrlich sein soll, das exzessive Lesen und Verfolgen der Ergüsse und Genüsse der Kollegen kann einem durchaus auch mal den Schweiß auf die Stirn treiben. Alles nachzukochen, was in der Blogosphäre gekocht wird, gleicht wohl dem Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln.
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