Gestern war Donnerstag. Also Markttag. Das heisst, dass es mir so gegen 12.30 Uhr in den Beinen kribbelt, denn ich möchte ja schließlich noch etwas von dem leckeren Bio-Brot vom Vollkornbäcker Effenberger kaufen, das so unglaublich saftig-nussig schmeckt. Und von den leckeren Himbeeren, die heute morgen noch am Strauch hingen, als ich selbst noch in den Seilen hing.
Weiterlesen »

Es gibt Kochbücher, aus denen ich fast 2/3 der Rezepte nachkoche (oder sagen wir nachkochen möchte), weil sie so fantastisch aussehen und so lecker klingen. Das Buch “Essen ist fertig!” von Jamie Oliver ist so eines. Gekauft in München, reiste es mit mir erst nach Leipzig, dann nach Florenz, und inzwischen ist es auch in Hamburg mit dabei.

Dabei sind die Rezepte eher simpel als raffiniert, so dass es für das ein oder andere Gericht nicht zwingend eine Anleitung bräuchte. Dennoch hab ich es gern im Bücherregal stehen, z.B. wenn ich eine unkreative Phase habe. In 80% der Fälle werde ich fündig oder habe die Zutaten im Haus.

Beim Marokkanischen Bohnensalat dagegen mangelte es stets an der elementaren Zutat: Den Bohnen eben. Semmelbrösel? Kein Problem. Kreuzkümmel, Minze, Joghurt? Alles da. Aber frische breite Bohnen? Die fand ich nie, nicht auf dem Markt und erst Recht nicht im Supermarkt.
Weiterlesen »

Ein Abend mit Anna


Neulich kam meine Freundin Anna zu Besuch und brachte mein neues Outfit für den Sommer, ein wenig Klatsch&Tratsch und eine Flasche meines Lieblings-Rieslings vom Weingut Winter mit. Den Wein verdanke ich einem glücklichen Griff ins Regal, die Klamotten Annas talentiertem Händchen. Anna ist Modedesignerin, ich passionierte Weintrinkerin. Wir ergänzen uns also prima!
Weiterlesen »

Eigentlich wurden die Uhren letzte Nacht ja vorgestellt. Mein Biorhythmus aber fühlt sich eher zurückgeworfen. Wie – ist schon wieder Herbst? Der Temperatursturz am Wochenende (oder doch die Zeitumstellung?)! hat mein natürliches Gleichgewicht völlig durcheinandergebracht und den Appetit auf wärmendes, solides Essen wiederbelebt. Dabei hatte ich im letzten Post doch noch von grünem Spargel und leichter Kost erzählt. Pffff – leichte Kost, von wegen. Bei 7°C und Nieselregen muss was Ordentliches her.

Wie gut, dass mein marokkanischer Gemüsemann nebst Erdbeeren und Melone auch noch Kürbisse anbietet. Was könnte es Herbstlicheres geben als Kürbisse?
In diesem Fall war es ein „Butternut“ (Butternuss), der als Basis für das wunderbar sämige Kürbisragout fungierte.

Für die Schärfe sorgte ½ Habanera-Chili (schweisstreibend!), für die Frische etwas Crème fraîche und für den Biss knackige Cashewkerne (der Rest der Schmuggelware aus dem letzten Thailandurlaub). Den absoluten Geschmacksgipfel aber erreicht dieses Gericht durch den frischen Koriander, der kurz vor dem Servieren reichlich über das Ragout gestreut wird.

Weiterlesen »