Help! Wer hält für mich bitte kurz das Kettenkarrusell des Lebens an? Ich hänge gerade in der Arbeits- und Freizeitstressschleife fest und komme vor lauter Einsteigen-Aussteigen nicht dazu, die vielen neuen Rezepte und Erlebnisse der letzten Wochen aufzuschreiben – selbst wenn das ein oder andere Foodpic längst im Kasten ist und sehnlichst auf die Bühne möchte. Eines davon schlummert schon ein wenig länger in der Reservekiste: Es ist schlicht und ergreifend das Side Dish, das Simone und ich um unseren vierten Gang beim Summer of Supper herumgebaut haben. Und ich finde, es verdient auch ohne das Sous Vide gegarte Rumpsteak in der Hauptrolle einen kräftigen Applaus – schließlich hat sogar der kichererbsenkritische Kerl an meiner Seite das mit viel Chlorophyll in Szene gesetzte Hummusgericht ohne Murren mit großem Appetit verspeist.
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Der Winter wäre nur halb so schön, wenn die Erinnerung an den Sommer nicht wäre. Der ist natürlich schon längst vorbei und der Herbst nur noch eine verschwommene Erinnerung. Na gut, Mr. Frost, dann wollen wir mal unsere behandschuhten Hände schütteln und uns miteinander vertraut machen. Wir haben ja noch ein Weilchen miteinander zu tun.

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Hallo Sommer. Da bist du ja. Gott, hast DU uns lange zappeln lassen. Seit diesem Jahr weiß ich: Du bist eindeutig männlich. Dabei dachte ich immer, in deiner strahlenden Schönheit eine feminine Note ausgemacht zu haben.
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Oben ohne in Tel Aviv an den Strand zu gehen ist wahrscheinlich nicht die beste Idee. Da ich vor lauter Kunst, Kultur und Kulinarik aber fast immer meinen Bikini vergessen habe, war ich nur ein einziges mal schwimmen. Allerdings: Was will man auch im Wasser, wenn man doch am Strand, mit den Füßen im Sand und dem Sonnenuntergang volle Fahrt voraus, viel besser Leute beobachten und Fotos machen kann!
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Es müsste hier, zuallererst, jetzt wohl ein mit Bedacht formulierter Comeback-Text stehen. Ein kleines „Pardon“ für die lange Sendepause, oder, besser noch, ein hübscher Erklärungsansatz, zu dem ich mich wortreich aufschwinge. Der mein Fortbleiben und die Stille hier auf dem Blog zu rechtfertigen versucht. Und dann in einem Rutsch die Erlebnisse, Gedanken und Gerichte der letzten Monate in sinnvoll verdichteter Form zusammenfasst. Ich habe es ziemlich oft probiert, in Abendstunden, an Sonntagvormittagen, in den seltenen Momenten der Ruhe, mich bemüht, die Rückkehr so lässig wie möglich zu gestalten und mir nicht den Kopf über jedes einzelne Wort zu zerbrechen. Überhaupt: Die Worte wieder zu finden. Aber sie wollten sich einfach nicht richtig anfühlen, Woche für Woche, Monat für Monat, vom Herbst über den Winter bis in den Frühling hinein. Und jetzt ist es Juni. Wenn ich es heute schaffe, diese alte Möhre von Blog endlich wiederzubeleben und auf den „Veröffentlichen“-Knopf zu drücken, werde ich mir ein Glas Wein einschenken und mir selbst zuprosten.
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In manche Gerichte möchte ich mich am liebsten hineinlegen, mit dem Kopf vorneweg, und dann satt und zufrieden darin untergehen. Mögen die anderen ruhig von Mousse au Chocolat gefüllten Badewannen träumen, ich ertrinke lieber in meinem frisch gekochten Cashew-Curry, die flatternde Korianderfahne in der Hand.
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Morgenfang: Gefüllte Dorade

Ganze Fische hab ich nur selten auf dem Teller. Ich scheue oft das Gepule und vor allem den unerlässlichen Gang zur Mülltonne. Das Gemaunze der Nachbarskatzen. Und die Suche nach ordentlicher Qualität. Weil ich Fisch lieber selten, dafür gut esse, gibt es (aller)höchstens alle paar Wochen eine schöne rosafleischige Forelle oder eine würzige Makrele.
Die dicken Fische aber, die kriege ich wirklich nur ganz ganz selten. Und daher auch nur zu besonderen Anlässen. Oder nach durchtanzten Nächten. Wenn um 6.15 Uhr das “Molli” oder der “Pudel” die letzte Bassline durch die Boxen schickt und die Beine samt Kopf allmählich schwer werden, braucht es zwar ein bisschen Überwindung, um bei der Mausekälte noch einen Bummel über den Hamburger Fischmarkt zu machen. Aber nirgendwo macht es mehr Spaß, seine Doraden zu kaufen als hier, wo sich die Druffis und die Draufis der Stadt mit dem fleißigen Volk der Frühaufsteher und Temperaturresistenten vermischen.
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Gebackener Kricketball-Kürbis….

…oder: “Da muss was Leckeres in’s Runde”!

Beim Schreiben dieses Posts fiel mir auf, dass ich einen ausgeprägten Hang zu Untertiteln und Doppelpunkten habe. Außerdem eine Schwäche für Jamie Oliver-Rezepte. Und für Kürbisse.
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Heißhunger auf Mouhamarra (oder Muhammara) plagt mich schon seit Wochen. Das liegt vor allem daran, dass ich hier in Hamburg noch keinen adäquaten Ersatz für meinen Lieblings-Syrer in Leipzig gefunden habe (preislich unschlagbar!). Natürlich an meiner grundsätzlichen (Vor-) Liebe für die orientalische Küche. Und nicht zuletzt an den mundwässernden Fotos von Suse und Christian.

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Kann denn Grillen Sünde sein? Nicht, wenn man einen Garten hat. Aber wenn man auf dem französischen Balkon Auberginen, Frühlingszwiebeln und Lamm für Zwei brät und der nächste Balkon 5 Meter weiter beginnt, dann kann das schon mal unangenehm werden. Für die Nachbarn natürlich, nicht für uns.
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