Ein bisschen Presse …


… kann nie schaden, dachte ich mir, als vor ein paar Wochen die Redaktion der Freundin DONNA bei mir anklopfte. Man kann das fast wörtlich nehmen, denn Burda sitzt gerade mal ein paar Meter von meiner eigenen Redaktion entfernt – ich hätte Ulrike Zeitlinger auf Wunsch sogar eine Portion meines legendären Spinatsalats vorbeibringen können.
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Ahhh, la cucina italiana. Grande amore. Un bel piatto di pasta, un bicchiere di vino bianco und schwupps ist die Welt eine Kugel Tiramisu-Eis.
Allerdings ist Italien mehr als nur Pasta, Wein und sahnige Dolci, auch wenn uns das der Lieblingsitaliener um die Ecke gerne glauben machen möchte.

Italien ist auch: pasta e fagioli (eine Art dicker Eintopf aus kurzer Pasta und dicken Bohnen, den ich als Kind geliebt habe), fior di zucchine ripieni (gefüllte Zucchiniblüten – zum Niederknien gut!), fugassa (Zwiebelfocaccia), lasagne con ortica (Brennessel-Lasagne), polpette di cavolfiore (gebackene Blumenkohlbällchen) und vieles mehr.

Natürlich sind die zwei Hübschen dort oben nicht meine beiden einzigen italienischen Kochbücher, aber mit Sicherheit die am liebevollsten Illustrierten.
An “La nonna La cucina La vita” mag ich vor allem die persönlichen Geschichten vor den einzelnen Kapiteln, die dem Buch Schmöker-Charakter verleihen. Dafür ist die Rezeptzusammenstellung etwas ungeordnet. Die Panna Cotta mit Himbeeren steht z.B. gleich nach dem Kaninchen mit Artischocken.


Bei “La cucina verde” sind die Kapitel dagegen nach Gemüsesorten aufgeteilt –  also alles, was man in Italien typischerweise aus Zucchini oder Pilzen oder Spinat oder Erbsen undsoweiter macht. Und wie der Name schon sagt: Die Gerichte sind allesamt vegetarisch und können reinen Gewissens verzehrt werden.


Neulich, Alice im Wunderland:
Eigentlich auf der Suche nach einem simplen Küchensieb, wanderte auf wundersame Weise auch dieser Julienneschäler in den Einkaufskorb der unschuldig Verführten. Kaum zuhause, schloss sie sich in ihrer Küche ein und blieb dort tagelang, ohne zu ruhen und zu rasten und schnitt und schnippelte und schälte, bis ihre Finger brannten.
Da erhob sich der Julienneschäler auf wundersame Weise und fing an, von selbst zu schälen und er schälte das gesamte Gemüse, von hinten bis nach vorne und wieder zurück. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann schälen sie noch heute.

Seit letztem Freitag bin auch ich Besitzerin dieses kleinen Werkzeugs. Is zwar nicht der Schönste, aber er tut brav seinen Dienst. Für all jene, deren Synapsen noch ordentlich funktionieren, stellt sich natürlich die Frage, ob man so was wirklich braucht. Für Kochverrückte gibt es nur eine einzige Antwort:

“Ich konnte ohne Julienneschäler einfach nicht mehr leben!”

Nun hängt das tapfere Schneiderlein ganz beseelt neben meinem Sparschäler und der Mikroplane-Reibe und ich schnitze seit Tagen überglücklich mein Gemüse in zarte, hauchdünne Streifen. Karotten, Zucchini und Gurken, Kohlrabi, Rettich und Kartoffeln. So wie Alice.

Nur sprechen kann er nicht, mein Julienneschäler.

Schade eigentlich.

Post it!

Food-Blogger wissen: Ein gutes Kochbuch kann manchmal spannender sein als ein Krimi. Und Rezepte-Stöbern ein berauschendes Vergnügen. Aber dann legt man das Buch oder die Zeitschrift beiseite und – flutsch – isse weg, die Seite mit der tollen Toffee-Apfeltarte. Daher stapeln sich bei mir oft aufgeklappte Bände und Magazine bis in bedrohliche Höhen. Oder ich stecke Zettelfetzen rein, die beim Herausnehmen des Buches aus dem Regal mit Sicherheit rausflattern.

Auf meinem letzten Streifzug durch die Buchhandlungen fielen mir DIE HIER ins Auge: Post-its für Kochbücher. Ganz klar, dass ich da nicht widerstehen konnte! PRAKTISCH UND SCHÖN gleichzeitig – gekauft!
Einziger Nachteil: Wenn ich jetzt ins Kochbuchregal gucke, sehe ich die Wand vor lauter Post-its nicht mehr……….

Kakaosüchtig

Das "b-cocoa" ist die erste Kakao-Bar Münchens

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