In der Küche bin ich ein Wolf. Oder halt, eigentlich vielmehr ein Fuchs. Gibt doch nichts Schöneres, als sich für zwei, drei Stündchen in seinen Bau zurückzuziehen und in aller Seelenruhe ein Lamm zu reißen an einem neuen Rezept zu tüfteln. Ihr wisst ja: Füchse sind gar keine Rudeltiere.

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Bei meiner letzten Marmeladenproduktion ist mir doch glatt der Löffel aus der Hand gefallen: Vielleicht war es doch eine Spur zu viel Chili für die Tomaten-Chili-Konfitüre? Ach, was soll’s, ist es eben eine Chili-Tomaten-Konfitüre. Im fruchtigen Nektarinen-Tomaten-Salat mit Ziegenfrischkäse geht die Schärfe ohnehin ein bisschen flöten … Oder ist es vielleicht doch eher ein Tomaten-Nektarinen-Salat?
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Ich weiß, es ist nur ein schnödes Omelette und fast wage ich es nicht, die Zubereitung desselbigen als Kochen zu bezeichnen. Immerhin, man braucht dazu eine Feuerstelle, einen guten Käse und ein paar frische Kräuter. Ich brauche dazu außerdem eine große rote Zwiebel, eine Hand voll Strauchtomaten und einen ordentlichen Muskel-/Alltagskater. Nichts fühlt sich dann besser an als ein proteingefüllter Arbeitsspeicher und ein beglückter Gaumen.

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The person you’ve called….

… is temporarely in Andalusia.
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Draußen tobt der Winter nach allen Regeln der Kunst, da darf das Essen ruhig ein bisschen nach Sommer schmecken. Obwohl, Pilze sind ja eigentlich eher eine herbstliche Angelegenheit. Nennen wir es also „Jahreszeiten-Fusion“. Dazu passt dann ganz klar ein frühlingsfrischer Blattsalat, irgendwas mit Babyspinat, Löwenzahn und Rucola.
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Ein Tagesausflug raus aufs Land und in den sonnenverwöhnten Garten meiner Eltern füllte am Wochenende den Kühlschrank mit kulinarischen Erstaunlichkeiten aus Mutter Naturs Speisekammer. Bepackt mit Schere, Eimer und Plastikbeuteln schnitt ich Hagebutten von widerspenstigen Sträuchern, krabbelte auf Knien durchs Blumenbeet oder hangelte mich durch Gestrüpp und Gesträuch, um die letzten Holunderbeeren dieses überraschend goldenen Herbstes zu erhaschen.

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Mein Name ist Franco. Castel Franco.

Heute habe ich nach langer Zeit einen teuren Freund wiedergetroffen. Wir waren eigentlich gar nicht verabredet, denn in letzter Zeit bin ich vorzugsweise überall und nirgendwo. Der Zufall führte uns zusammen, als ich nach der Arbeit noch schnell am Sendlinger Tor vorbeikam. Und dort, an der Ecke mit dem Gemüseladen, an der Einflugschneise zum Glockenbachviertel, liefen wir uns über den Weg.

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Und nun die Wettervorhersage für die kommende Woche: Es wird leicht und lecker, mit einigen wenigen Schau(d)ern, die sich im Verlauf des Tages dank Serotoninnachschub aber wieder verziehen. Die Temperaturen pendeln sich in etwa zwischen 2 und 32 °C ein, wobei mit kleinen (Stimmungs-) Schwankungen zu rechnen ist. Ein Tief gegen Mittag sorgt für temporäre Missmut, ist aber nur von kurzer Dauer. Gegen Nachmittag dann Aufklarung, abends: Hunger!

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Nichts macht so viel Spaß wie das Schwelgen in kulinarischen Erinnerungen und das Träumen von zukünftigen Genüssen. Ein Urlaub in der Provence. Bordeaux und seine Weine. Lyon, das Schlaraffenland Europas. Die Möglichkeit einer Tarte au citron. Und – beim harten Fall zurück in die Realität – die Tatsache eines leeren Kühlschranks.

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Oude Kaas aus Amsterdam

Ich beende die temporäre Sendepause mit einem kulinarischen Reisebericht und einem Käseteller. Käseteller kann jeder, das ist mir schon klar. Aber in diesem Fall handelt es sich um 1A nicht geruchsneutralen Edelstoff.

Fast hätte es unsere holländische Beute nicht bis nach München geschafft. Immerhin bestand berechtigter Grund zur Sorge, als wir mit über einer Stunde Verspätung abhoben. Schon am Flughafen Schiphol stank H.’s Koffer zum Himmel, ganz zu schweigen von der Ankunft in München und dem Moment, als der Koffer geöffnet wurde…..

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