Der größte Fehler, den man bei Crostini machen kann? Zu wenige davon zubereiten! Ich bastle meist gleich eine ganze Platte voll, damit sich alle bedenkenlos bedienen können und der Prosecco nicht schon vor dem Hauptgang zu Kopfe steigt. Jetzt, wo der Sommer da ist, wird es sicherlich die ein oder andere feucht-fröhliche ausgelassene Balkonparty in meinem kleinen Himmelsreich geben, oder ich lege mich mit dem Crostini-Paket zu meinen Lieblingsmenschen in die Kleingartenkolonie. Das Leben in der Provinz kann manchmal so wunderbar entschleunigt sein. Ich muss ja nicht IMMER von Event zu Event springen.
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Der Frühling hat dieses Jahr mal wieder das Potential zur gelegentlich frequentierten Durchreisestation. Gestern noch in Mütze und Wintermantel gehüllt, sitze ich heute mit Sonnenbrille und T-Shirt auf dem Balkon und verlese Crodino trinkend Wildkräuter, Spinat und Blüten. Nicht, dass ich etwas gegen Sandalenwetter hätte. Mir wird nur immer leicht schwindelig von allzu schnellen Temperatur- und Speiseplanänderungen. 

 

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In der Küche bin ich ein Wolf. Oder halt, eigentlich vielmehr ein Fuchs. Gibt doch nichts Schöneres, als sich für zwei, drei Stündchen in seinen Bau zurückzuziehen und in aller Seelenruhe ein Lamm zu reißen an einem neuen Rezept zu tüfteln. Ihr wisst ja: Füchse sind gar keine Rudeltiere.

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Bei meiner letzten Marmeladenproduktion ist mir doch glatt der Löffel aus der Hand gefallen: Vielleicht war es doch eine Spur zu viel Chili für die Tomaten-Chili-Konfitüre? Ach, was soll’s, ist es eben eine Chili-Tomaten-Konfitüre. Im fruchtigen Nektarinen-Tomaten-Salat mit Ziegenfrischkäse geht die Schärfe ohnehin ein bisschen flöten … Oder ist es vielleicht doch eher ein Tomaten-Nektarinen-Salat?
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Ich weiß, es ist nur ein schnödes Omelette und fast wage ich es nicht, die Zubereitung desselbigen als Kochen zu bezeichnen. Immerhin, man braucht dazu eine Feuerstelle, einen guten Käse und ein paar frische Kräuter. Ich brauche dazu außerdem eine große rote Zwiebel, eine Hand voll Strauchtomaten und einen ordentlichen Muskel-/Alltagskater. Nichts fühlt sich dann besser an als ein proteingefüllter Arbeitsspeicher und ein beglückter Gaumen.

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The person you’ve called….

… is temporarely in Andalusia.
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Draußen tobt der Winter nach allen Regeln der Kunst, da darf das Essen ruhig ein bisschen nach Sommer schmecken. Obwohl, Pilze sind ja eigentlich eher eine herbstliche Angelegenheit. Nennen wir es also „Jahreszeiten-Fusion“. Dazu passt dann ganz klar ein frühlingsfrischer Blattsalat, irgendwas mit Babyspinat, Löwenzahn und Rucola.
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Ein Tagesausflug raus aufs Land und in den sonnenverwöhnten Garten meiner Eltern füllte am Wochenende den Kühlschrank mit kulinarischen Erstaunlichkeiten aus Mutter Naturs Speisekammer. Bepackt mit Schere, Eimer und Plastikbeuteln schnitt ich Hagebutten von widerspenstigen Sträuchern, krabbelte auf Knien durchs Blumenbeet oder hangelte mich durch Gestrüpp und Gesträuch, um die letzten Holunderbeeren dieses überraschend goldenen Herbstes zu erhaschen.

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Mein Name ist Franco. Castel Franco.

Heute habe ich nach langer Zeit einen teuren Freund wiedergetroffen. Wir waren eigentlich gar nicht verabredet, denn in letzter Zeit bin ich vorzugsweise überall und nirgendwo. Der Zufall führte uns zusammen, als ich nach der Arbeit noch schnell am Sendlinger Tor vorbeikam. Und dort, an der Ecke mit dem Gemüseladen, an der Einflugschneise zum Glockenbachviertel, liefen wir uns über den Weg.

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Und nun die Wettervorhersage für die kommende Woche: Es wird leicht und lecker, mit einigen wenigen Schau(d)ern, die sich im Verlauf des Tages dank Serotoninnachschub aber wieder verziehen. Die Temperaturen pendeln sich in etwa zwischen 2 und 32 °C ein, wobei mit kleinen (Stimmungs-) Schwankungen zu rechnen ist. Ein Tief gegen Mittag sorgt für temporäre Missmut, ist aber nur von kurzer Dauer. Gegen Nachmittag dann Aufklarung, abends: Hunger!

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