Selten hat es ein Gericht so schnell vom Teller auf die Seite geschafft. Meist lasse ich nach einem Shooting erst einmal alles stehen und liegen, bis ich mich inspiriert genug für ein paar nicht allzu fade Zeilen fühle. Text UND Bild UND Rezept in einem Rutsch schaffe ich einfach nicht. Aus Gründen.
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Komm schon, lieber Frühling. Raus aus den Puschen und rein in die leichten Slipper. Ich weiß, offiziell ist dein Auftritt noch gar nicht genehmigt worden, aber du kannst dir doch eine Tarnkappe aufsetzen und dich heimlich still und leise unter die Wintertrolle schmuggeln. Ist ja bald Karneval, da fällt das nicht so auf. Und ich wette, wenn du erstmal deine knackig-feinen Aromen auf den Tisch gepackt hast, hat keiner mehr Lust auf dicke Suppe.
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In der Küche bin ich ein Wolf. Oder halt, eigentlich vielmehr ein Fuchs. Gibt doch nichts Schöneres, als sich für zwei, drei Stündchen in seinen Bau zurückzuziehen und in aller Seelenruhe ein Lamm zu reißen an einem neuen Rezept zu tüfteln. Ihr wisst ja: Füchse sind gar keine Rudeltiere.

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Jahresrückblicke machen mich dann doch nostalgisch. Auf einmal werde ich peinlich emotional und sehe (im Champagnerdelirium natürlich) sepiagefärbte Erinnerungswölkchen an mir vorüberziehen. Ach, da war so manches Highlight dabei im vergangenen Jahr, vom berauschend guten Etxebarri-Degustationsmenü in illustrer Runde über den Bergsteigerratsch mit Otto Koch bis hin zur ersten eigenen Foodfotoausstellung im Rahmen unseres Food Festivals. Gut, nicht alle meine Lieblingsmomente hatten mit Essen zu tun, aber wenn ich so auf meine Hüften schiele, dann sind es augenscheinlich doch recht viele gewesen. Der Rest drehte sich um die kleinen, feinen Glücksmomente, die einem das Leben so unerwartet vor die Füße wirft. Meine Direktive für 2013 war der Resetknopf.

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Der Winter wäre nur halb so schön, wenn die Erinnerung an den Sommer nicht wäre. Der ist natürlich schon längst vorbei und der Herbst nur noch eine verschwommene Erinnerung. Na gut, Mr. Frost, dann wollen wir mal unsere behandschuhten Hände schütteln und uns miteinander vertraut machen. Wir haben ja noch ein Weilchen miteinander zu tun.

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Gerade ist alles irgendwie Burner. Oder Burger? Jedenfalls sehe ich sie zur Zeit überall: Bei Chef Hansen auf dem Blog, in Uwes uferlosem Fundus, bei Oliver Trific im Restaurant (die ganze Geschichte über den Hamburg Hamburger und den London Burger Bash gibt es übrigens hier bei Stevan zu lesen) und wann immer ich Berlin, München, Köln, London und tja, Hamburg besuche. Ich bin jetzt wohl ein Burgergirl. Oder ein Bun-ny? In jedem Fall: Eine Fette Kuh, wenn ich mich nicht bald mal am Riemen reiße.

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2013 ist das Jahr, in dem mein Herz ein großes Stück gewachsen ist. Manchmal fühlt es sich an, als würde es sich endlich von der Trockenzeit der letzten Jahre erholen und wie Risottoreis vollsaugen. Nur eben mit Wärme und Kraft statt mit Weißwein und Brühe. Bis es so randvoll ist mit Liebe, dass es an meinen Brustkorb stößt und keinen Platz mehr für den ganzen Sorgenkäse lässt.

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Die Berührungsängste, die viele meiner Freunde/Bekannten/Tischnachbarn gegenüber Quinoa haben, ist mir völlig schleierhaft. Wann immer ich in die Verlegenheit Gelegenheit komme, auch einmal etwas zum (zugegebenermaßen etwas unattraktiven) Thema „Gesunde Küche“ beizutragen, preise ich diese magischen Körnchen an, merke ihren Nährsstoffgehalt und – hallo! – ihr Potential als pflanzliche Eiweißbombe an und versichere, dass das alles zwar kriminell vernünftig klingen mag, aber ausnahmsweise auch mal verdammt gut schmeckt.
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Oben ohne in Tel Aviv an den Strand zu gehen ist wahrscheinlich nicht die beste Idee. Da ich vor lauter Kunst, Kultur und Kulinarik aber fast immer meinen Bikini vergessen habe, war ich nur ein einziges mal schwimmen. Allerdings: Was will man auch im Wasser, wenn man doch am Strand, mit den Füßen im Sand und dem Sonnenuntergang volle Fahrt voraus, viel besser Leute beobachten und Fotos machen kann!
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Es müsste hier, zuallererst, jetzt wohl ein mit Bedacht formulierter Comeback-Text stehen. Ein kleines „Pardon“ für die lange Sendepause, oder, besser noch, ein hübscher Erklärungsansatz, zu dem ich mich wortreich aufschwinge. Der mein Fortbleiben und die Stille hier auf dem Blog zu rechtfertigen versucht. Und dann in einem Rutsch die Erlebnisse, Gedanken und Gerichte der letzten Monate in sinnvoll verdichteter Form zusammenfasst. Ich habe es ziemlich oft probiert, in Abendstunden, an Sonntagvormittagen, in den seltenen Momenten der Ruhe, mich bemüht, die Rückkehr so lässig wie möglich zu gestalten und mir nicht den Kopf über jedes einzelne Wort zu zerbrechen. Überhaupt: Die Worte wieder zu finden. Aber sie wollten sich einfach nicht richtig anfühlen, Woche für Woche, Monat für Monat, vom Herbst über den Winter bis in den Frühling hinein. Und jetzt ist es Juni. Wenn ich es heute schaffe, diese alte Möhre von Blog endlich wiederzubeleben und auf den „Veröffentlichen“-Knopf zu drücken, werde ich mir ein Glas Wein einschenken und mir selbst zuprosten.
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