Ich weiß ja nicht, wie es euch so geht, aber ich habe eindeutig Hunger. Auf Herbstliches, auf Warmes, vor allem aber: auf viel!
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Ich hätte so gerne einen kleinen Garten, in dem Zucchiniblüten blühen, Salate heranwachsen und Bohnen sich spiralförmig bis zum Himmel ranken. Mittendrin ein grün umwuchertes Tipi, in dem ich mich zum Gemüse putzen niederlasse und ein Schwätzchen mit den Schnecken halte. Abends gäbe es dann frisch geerntetes Grün, das das köstliche Aroma eines einfachen, aber erfüllenden Lebens in sich trägt, während der Wind leise pfeifend mit den Dachschindeln meines Hexenhäuschens spielt.
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Habt ihr heute schon mal aus dem Fenster geschaut? Was habt ihr gesehen? Ich sehe nämlich: nichts. Mehr oder weniger, also eigentlich weniger. Einen mattgrauen Schleier, als hätte ich vergessen, meine Schlafbrille abzunehmen oder den Pony rechtzeitig nachschneiden zu lassen. Gut, dass mich mein Gehör noch nicht im Stich gelassen hat, so weiß ich wenigstens auch ohne Durchblick, wann der nächste Regenschauer vorbei ist und ich endlich Feierabend machen kann – Freitag ist bei uns eigentlich schon früher Schluss.
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Legefrische Bio-Eier aus Bayern, knackige Erbsen aus der Pfalz und ein Schluck Sahne von glücklichen Kühen = Gelinggarantie für DAS Sommergericht des Jahres. Naja, zumindest meines (und zumindest für den Moment). Schon mal Erbsenflan probiert? TESTEN!
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Die Idee, aus schnöden Radieschen ein fulminantes Geschmackserlebnis zu machen, kam ganz spontan beim Après-Work-Schnack – ein kopfmüder Schlagabtausch zwischen zwei Kochverrückten, die Regeneration in schwindelerregenden Tellerfantasien suchen.
Nach einem kurzen Abgleich des Hungerpegels (check), einem raschen geschmacklichen Interessensaustausch (check!) und einem Update der beidseitigen Kühlschrankinhalte/Einkaufsmöglichkeiten (check!!) stand schließlich das Abendessen:
Radieschen, glasiert. Dazu: Spargelgedöns.
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Ich weiß, es ist nur ein schnödes Omelette und fast wage ich es nicht, die Zubereitung desselbigen als Kochen zu bezeichnen. Immerhin, man braucht dazu eine Feuerstelle, einen guten Käse und ein paar frische Kräuter. Ich brauche dazu außerdem eine große rote Zwiebel, eine Hand voll Strauchtomaten und einen ordentlichen Muskel-/Alltagskater. Nichts fühlt sich dann besser an als ein proteingefüllter Arbeitsspeicher und ein beglückter Gaumen.

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Auch wenn mir der dicke Mantel allmählich auf die Schultern und der graue Himmel aufs Gemüt drückt: Meinem Appeit kommt die späte Kältewelle nicht ganz ungelegen, habe ich doch so noch ein wenig länger etwas von meinem Lieblingsgemüse: den Puntarelle.
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The person you’ve called….

… is temporarely in Andalusia.
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Am Wochenende das erste graue Haar entdeckt.
Verdacht verdrängt.
Dann das Eingeständnis:

Ich glaube, ich werde alt.
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Zur Zeit spiele ich morgens unter der Dusche Stadt, Land, Fluss, die kulinarische Variante. Das bringt schon in der Nasszelle die grauen Zellen auf Trab und macht mich fitter als Espresso. Seit H.’s Auszug Anfang Januar hab ich es ja leider immer noch nicht geschafft, ein neues Badradio zu besorgen, um mich wie gewohnt von harten Gitarrenriffs aus dem Land der Träume reißen zu lassen.
Schöner Nebeneffekt dieser eher sanften Aufwach-Variante: Man bekommt bereits vor dem Frühstück eine Vorstellung davon, wie das Abendessen aussehen könnte.
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