Kurzes Status Update (Thema Umzug): Ich würde mal sagen dit läuft. Die Uhr tickt zwar und ich habe bis zum finalen LKW-Loading noch ein straffes Packprogramm nach Feierabend auf dem Zettel stehen. Aber der Kerl der Kerle ist ein 1 A Strippenzieher hinter den Kulissen und nimmt mir ganz viel Orga-Arbeit und die Ängste vor dem Zusammenbruch des ambitionierten Zeitplans ab. Trotzdem, wir werden ganz schön schwitzen, wenn am Samstag um 8 Uhr der Lastenkran auf der Bildfläche erscheint. Ihr erinnert euch vielleicht, die Couch musste damals fliegen lernen, um in die Himmelswohnung zu gelangen. Jetzt muss sie die Flügel erneut ausfahren, zusammen mit der Palettenkücheninsel, die ich vor gut einem halben Jahr in meine Küche hineingebaut habe.
Derlei Ästhetikschwergewichte haben leider auch auf dem Papier so ihre Masse und verlangen Sonderbehandlung. Aber wir schaffen das. Das schaffen wir auch noch.
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… und in meinem Saft ist alles, was mein angeschlagenes Immunsystem gerade braucht, um wieder auf Touren zu kommen. Über eine Woche lag ich flach, mit allem, was man sich derzeit so an Viren und Bazillen und miesem Karma einfangen kann. Wobei, von miesem Karma kann hier eigentlich nicht die Rede sein, im Gegenteil. Gerade läuft es (endlich!) wie geschmiert, der Knoten scheint geplatzt zu sein, ich stehe in den Startlöchern für ein neues Abenteuer, in einer neuen Stadt, mit funkelniegelnagelneuen Plänen.

Erstaunlich, wie eine Veränderung oft die nächste nach sich zieht, wie schnell sich Knoten lösen und neue Kräfte auftun können. Und wie der Körper nimmt und gibt, sich seine Auszeit holt. Und Herr und Meister ist.
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Der Juli war hier rezeptetechnisch ziemlich ertraglos, was an zwei Dingen lag: Mangel an Zeit in der ersten Hälfte und einer selbst verordneten Hamsterradpause in der zweiten. Soll heißen: Ich war im Urlaub. Und das ist auch gut so, denn in den vorangegangenen Wochen und Monaten habe ich mich ganz schön vollgepackt mit Arbeit plus den Vorbereitungen zum Supper Club Summit in Köln – ein hübsches Sahnehäubchen auf meinem diesjährigen Sommer, das trotz des etwas komplizierten Vorlaufs irre Spaß gemacht hat. Aber dazu ganz bald (inklusive einem ersten Rezept aus unserem Menü!).
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In den kommenden Wochen werde ich mich ordentlich am Riemen reißen und den inneren Schweinehund an die Leine legen müssen. Es sind weniger die zehn Kilometer beim Nike We Own the Night-Run Berlin, vor denen ich mich fürchte, als die 21,0975 Kilometer beim RheinEnergieMarathon in Köln. Vielleicht ist der erste Halbmarathon ein wenig so wie das erste Tattoo: Man ist fasziniert davon, plant in Gedanken schon wann, wo und wie – und macht am Ende doch wieder einen Rückzieher. Besser wird es dadurch allerdings nicht: Je länger man wartet, umso heftiger wird die Sehnsucht. Und irgendwann verkehren sich die Pläne in ein Traumbild, das in unerreichbare Ferne rückt.

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PROST! Hoch die Tassen! Auf das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen, den guten wie den miesen Momenten, den „Die Welt gehört mir“-Tagen ebenso wie den „Decke über den Kopf“-Stunden, Nebel-Blues wie Sonnenbrand. Es gibt schließlich immer ein Morgen, ein „und dann…“ – und darauf stoße ich an.
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Weihnachten ist gerade erst mit träger Lässigkeit in die Vergangenheit gerutscht und schon poppen auf allen Seiten massenhaft Ratschläge auf, wie ich die überschüssigen Feiertagspfunde am besten wieder los werde. Für jemanden wie mich, der sich das ganze Jahr über die gebratenen Tauben in den Mund geschoben und mit heißer Schokolade nachgespült hat, klingt das ein wenig lächerlich. Dick werde ich immer noch zwischen Neujahr und Weihnachten – und nicht zwischen Weihnachten und Neujahr.

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Manche Geschichten sind so herzwärmend, dass man sie einfach erzählen muss. Habt ihr etwas Zeit? Dann schenkt euch ein Glas Wein ein und lest das hier.

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Dies ist ein Plädoyer für die Flüssignahrung. Keine Angst, ich bin weder auf Diät noch habe ich mir bei der letzten Radtour durch Leipzigs schlaglochgesäumte Straßen die Zähne ausgeschlagen. Im Gegenteil, ich bin putzmunter – trotz oder vielleicht gerade aufgrund meines überdurchschnittlichen Konsums von Joghurtshakes und Kefirdrinks. Nennt mich Madame Buttermilch.

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