Der Juli war hier rezeptetechnisch ziemlich ertraglos, was an zwei Dingen lag: Mangel an Zeit in der ersten Hälfte und einer selbst verordneten Hamsterradpause in der zweiten. Soll heißen: Ich war im Urlaub. Und das ist auch gut so, denn in den vorangegangenen Wochen und Monaten habe ich mich ganz schön vollgepackt mit Arbeit plus den Vorbereitungen zum Supper Club Summit in Köln – ein hübsches Sahnehäubchen auf meinem diesjährigen Sommer, das trotz des etwas komplizierten Vorlaufs irre Spaß gemacht hat. Aber dazu ganz bald (inklusive einem ersten Rezept aus unserem Menü!).
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In den kommenden Wochen werde ich mich ordentlich am Riemen reißen und den inneren Schweinehund an die Leine legen müssen. Es sind weniger die zehn Kilometer beim Nike We Own the Night-Run Berlin, vor denen ich mich fürchte, als die 21,0975 Kilometer beim RheinEnergieMarathon in Köln. Vielleicht ist der erste Halbmarathon ein wenig so wie das erste Tattoo: Man ist fasziniert davon, plant in Gedanken schon wann, wo und wie – und macht am Ende doch wieder einen Rückzieher. Besser wird es dadurch allerdings nicht: Je länger man wartet, umso heftiger wird die Sehnsucht. Und irgendwann verkehren sich die Pläne in ein Traumbild, das in unerreichbare Ferne rückt.

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PROST! Hoch die Tassen! Auf das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen, den guten wie den miesen Momenten, den „Die Welt gehört mir“-Tagen ebenso wie den „Decke über den Kopf“-Stunden, Nebel-Blues wie Sonnenbrand. Es gibt schließlich immer ein Morgen, ein „und dann…“ – und darauf stoße ich an.
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Weihnachten ist gerade erst mit träger Lässigkeit in die Vergangenheit gerutscht und schon poppen auf allen Seiten massenhaft Ratschläge auf, wie ich die überschüssigen Feiertagspfunde am besten wieder los werde. Für jemanden wie mich, der sich das ganze Jahr über die gebratenen Tauben in den Mund geschoben und mit heißer Schokolade nachgespült hat, klingt das ein wenig lächerlich. Dick werde ich immer noch zwischen Neujahr und Weihnachten – und nicht zwischen Weihnachten und Neujahr.

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Manche Geschichten sind so herzwärmend, dass man sie einfach erzählen muss. Habt ihr etwas Zeit? Dann schenkt euch ein Glas Wein ein und lest das hier.

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Dies ist ein Plädoyer für die Flüssignahrung. Keine Angst, ich bin weder auf Diät noch habe ich mir bei der letzten Radtour durch Leipzigs schlaglochgesäumte Straßen die Zähne ausgeschlagen. Im Gegenteil, ich bin putzmunter – trotz oder vielleicht gerade aufgrund meines überdurchschnittlichen Konsums von Joghurtshakes und Kefirdrinks. Nennt mich Madame Buttermilch.

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