Eins und eins ist zwei. Könnte man meinen. Damit wäre diese Geschichte aber auch schon zu Ende. Da ich aber eine erzählen möchte, muss ich hier eine andere Rechnung aufmachen. Manchmal ergibt eins und eins nämlich volle Punktzahl. Zumindest fühlte es sich so an, als Simone und ich an diesem – für uns sicherlich unvergesslichen – Samstag vor vier Wochen mit einem Extraklasse-Lambrusco in der Hand auf einem Mauervorprung saßen und uns leicht ermattet zuprosteten.

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„Es ist ein schönes Gefühl, begehrt zu werden“, sagte das Schoko-Karamell-Tartelette zum Blattsalat und leckte sich die Ganache von den Bröseln. „Ich bin zwar nur ne schnelle Nummer mit krummer Kruste und etwas mattem Teint, aber Perfektion ist schließlich langweilig.“„Mag sein“, antwortete der wahrhaft makellose Rohkostteller, „aber woher nimmst du dein Dulce de Leche? Und wie kommst du um diese Jahreszeit noch an Himbeeren?“

„Das“, wisperte das Törtchen, „ist mein süßes Geheimnis.“ Sprach’s und verschwand.

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‘Schuldigung, aber könnt ihr mir vielleicht kurz sagen, welche Jahreszeit gerade ist? Irgendwie scheine ich total das Gefühl dafür verloren zu haben, denn ich vergreife mich ständig bei der Wahl der richtigen Ober- und Unterbekleidung. Auch mein Bauch hat beim Wetter-Pingpong der letzten Wochen seinen 7. Sinn eingebüßt und ist chronisch unentschieden: Heute knackig-frischer Salat – oder doch lieber wohlig wärmendes Soulfood? Da kann es schon mal passieren, dass ich den Lachs spontan zu Sushi verarbeitete, aus dem Kopfsalat eine Suppe koche oder den Obstkorb in den Backofen schiebe – natürlich nicht, ohne vorher das störende Flechtwerk zu entfernen.
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Und, ward ihr dieses Wochenende im Biergarten? Am See, im Park, in der Frühlingsfrische? Angrillen? Wenigstens ein Eis essen? Na kommt schon, ein Eis war doch drin, oder?
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