Es ist mal wieder soweit: Ich blogge heute bei der wunderbaren Dani von butterflyfish.
Hier könnt ihr also auch weiterlesen.

Würde ich in Argentinien leben, gäbe es das hier mindestens zweimal pro Woche, so aber packt mich meist die deutsche Tugendhaftigkeit am Schneewittchen Schlawittchen und holt mich auf den Boden der Speisekammer zurück.
Weiterlesen »


Ich esse nicht besonders häufig Schweinefleisch, aber wenn ich es esse, dann muss es richtig gut sein. Gut heißt von guter Qualität, heisst aus sinnvoller, tiergerechter Aufzucht und es heisst durchaus auch zart durchwachsen, denn erst dann wird es wunderbar saftig.
Am liebsten ist mir das Karree, und das Sahnestückchen ist dann ein Karree vom Iberischen Schwein, das weltweit für seinen Schinken (den Jamón Ibérico de Bellota) gelobt wird. Dabei kann das Cerdo Ibérico viel mehr als nur am Haken hängen und auf dem Tapasteller herumlümmeln.
Weiterlesen »

Manche werden mich vielleicht für schrecklich unromantisch halten, aber ich glaube nun mal  nicht an die ewige Liebe. An die Große, das ja, und von mir aus auch an eine tief verwurzelte Zuneigung, aber EWIGE LIEBE? Puh!
Weiterlesen »

Vergangenen Herbst ging es hier ans Eingemachte, damals wurde eine fruchtige Hommage an den Senf geköchelt und für schlechte Zeiten eingeweckt. Allerdings schmeckt mir Fremd-Senf irgendwie doch besser als mein eigener, was daran liegen könnte, dass ich weder eine Senfmühle besitze noch eine dahingehende Expertise.
Weiterlesen »

ICH mag doch keinen Sellerie! Und Fertigdressings schon gleich dreimal nicht. Wie also kommt es, dass ich auf einmal Heißhunger auf Waldorfsalat mit Emils Walnussdressing habe? Riecht verdächtig nach Sabotage, Bestechung oder einfach nur Faulheit ….
Weiterlesen »


Für dieses Gericht braucht man vor allem gutes Rinderfilet, eine hohe Schärfetoleranz und einen Asia-Laden, dessen Thai-Basilikum nicht von Blattläusen befallen ist. Der Rest ist eine Frage der Geduld. Daran mangelt es meist, wenn ich Appetit auf das Cashew-Chili-Rind habe, weil der Hunger zu diesem Zeitpunkt schon bis in den Himmel gewachsen ist.

Dieses Mal scheiterte es allerdings eher am Läuse-Boykott.
Weiterlesen »

Als ich letzte Woche von der Messe nach Hause kam, fand ich meine betagte Kühlschränkin in einem desaströsen Zustand vor. Die Ärmste hatte sich unter der Last der vergangenen Jahre eine Rippe gebrochen. Sind ja auch wahre Glasknochen, so was kann auf Dauer gar nicht gut gehen. Für die nächsten zwei Stunden war ich voll mit Abtupfen, Verbinden und Trösten beschäftigt und kam verdammt spät ins Bett. Ohnehin schlafe ich in letzter Zeit immer schlechter, weil die alte Lady so laut stöhnt und brummt.
Weiterlesen »

Mein Gemüsehändler führt seit neuestem Retro-Möhren. Ganz im Stil der 70er Jahre gehalten, sind die kultigen Karotten in knackigem Orange mit violetter Umrandung ein wunderbarer Eye-Catcher für mein Après-Messe-Dinner und zaubern in Windeseile nostalgisches Pop Art-Flair in meinen facettenreichen Wildkräutersalat.
Farblicher Kontrast zur grünen Basis: Zartes Lammfilet in cremigem Nussbraun mit leichtem Rosé-Schimmer. Die wohl dosierten granatapfelroten Tupfer nehmen dem graphisch durchkonzipierten Teller seine optische Strenge und sorgen für das perfekte Dinner – natürlich nur stilecht auf einem original Fiberglass Eames Side Chair DSW.
Weiterlesen »

Jetzt bin ich leicht verwirrt. Gestern war noch Katerstimmung, heute soll ich schon wieder meinen Grips anschmeißen. Allein die Tatsache, dass mein Wecker um halb 7 Uhr morgens ein Höllentheater veranstaltete, hat mich nahe an den Rand des Wahnsinns gebracht. In meinen Träumen stand ich nämlich noch auf der Tanzfläche, umworben von Motten, äh, ich meine natürlich Männern. Beim Anziehen durfte ich dann feststellen, dass ich tatsächlich Motten habe, aber die fressen nicht mich, sondern meine Kleider.

Weiterlesen »

Das Göttliche hat einen neuen Namen und es hat ein anderes Wort aus meinem Vokabular verdrängt, von dem ich in letzter Zeit ohnehin immer seltener Gebraucht gemacht habe: Fettarm.

Das neue Wort heisst „Lardo“, ist weiß wie die Unschuld und zart wie Blattgold. Wie also soll etwas so Wunderbares böse sein, frage ich mich, blende die nackten Tatsachen aus und belege erst meine Zunge, dann Fenchel, Pilze und den in Rosmarin eingelegten und soeben mit ordentlich Feuer kurz angebratenen Kaninchenrücken mit den hauchdünnen, fast schon durchsichtigen Lagen. Lagen weißen Fetts.

Weiterlesen »