Die Pilzsaison ist da! Eigentlich bekommt man sie ja schon länger, aber erst im Spätsommer bzw. Frühherbst ist der Appetit auf frische Pfifferlinge, Steinpilze, Maronen und Egerlinge zum Heißhunger ausgereift und man träumt nachts von heißer Pilzsuppe und Semmelknödel mit Rahmschwammerl. Oder bin ich hier die Einzige, die sich in so was reinlegen könnte?
Weiterlesen »

Einmal im Jahr überkommen mich Gelüste nach Kalbsleber. Im Leben nicht würde ich Leber einfach so im Restaurant bestellen, wenn ich stattdessen, sagen wir, Lammhüfte haben könnte. Selbst zubereiten? Ach nö. Aber einmal im Jahr brauche ich Eisen, die volle Dröhnung. Kross gebraten muss sie sein, die Kalbsleber, würzig und mit “Vogerlsalat”.
Weiterlesen »

Woher ich dieses Rezept habe? Keine Ahnung. Ich kenne keine Kreolen. Und ich habe auch nur eine wage Vorstellung davon, was authentische kreolische Küche ausmacht. “Die” kreolische Küche scheint es nicht zu geben, vielmehr ist sie ziemlich heterogen und ein Mosaik verschiedener Einflüssen der westindisch-karibischen, französischen, englischen, spanischen, afrikanischen und asiatischen Küche. Fusionsküche also.
Weiterlesen »


Kann denn Grillen Sünde sein? Nicht, wenn man einen Garten hat. Aber wenn man auf dem französischen Balkon Auberginen, Frühlingszwiebeln und Lamm für Zwei brät und der nächste Balkon 5 Meter weiter beginnt, dann kann das schon mal unangenehm werden. Für die Nachbarn natürlich, nicht für uns.
Weiterlesen »

Geteiltes Mahl ist doppeltes Leid


H. ist für eine ganze Woche zu Besuch in Hamburg. Das ist ganz großartig, weil wir endlich mal wieder zusammen Abend essen können, uns dabei eine Flasche Wein teilen (gestern musste er allerdings noch sein Dosenbier vom Melt! auftrinken hat er mir allerdings den Löwenanteil vom Riesling überlassen) und dann bis spät nachts auf dem Mini-Balkon diskutieren, bis die Nachbarn böse werden. Wir schlafen Arm in Arm ein, am nächsten Morgen gehe ich in die Arbeit und H. kauft mir einen Chilistrauch statt Blumen (was bedeutet, dass er mich tatsächlich zu verstehen beginnt) und hängt die Wäsche auf.

Weiterlesen »

Rohe Eier bei diesem Wetter sind nicht ganz ohne, ich hatte tatsächlich ein wenig Angst, mich mit der Thunfischmayonnaise für die nächste Intensivstation zu qualifizieren, aber der Appetit auf Vitello Tonnato war dann doch zu groß. Ich liebe liebe liebe Vitello Tonnato und kämpfe in Restaurants oft mit einem schweren Dilemma: Da habe ich endlich mal wieder Gelegenheit, aufwändige, unbekannte Vorspeisen zu essen – und dann steht da  ”Vitello Tonnato” und mein Kopf sagt: Kaufen kaufen kaufen.
Weiterlesen »

Regenbogenkartoffeln und Obsessionen


In den letzten Jahren habe ich zwei Obsessionen entwickelt. Beide sind – psychologisch gesehen – unbedenklich, allerdings etwas kostspielig. Mein Verschleiß an Biozitronen ihrer aromatisierenden Schale wegen ist ja bereits hinlänglich bekannt. Die zweite Obsession betrifft weniger olfaktorische oder gustatorische Vorlieben, sondern dreht sich vor allem um das Visuelle: Mein Gemüse muss bunt sein.
Weiterlesen »


Das Wetter war nicht besonders gut diese Woche, trotzdem habe ich es mir nicht nehmen lassen, mein Abendessen am Mittwoch auf unserem “Balkon” (hm, darf man eine ca. 2 qm kleine Ausbuchtung mit Blumentopfgrill und erbsenarschkleinen Ikeastühlen überhaupt so nennen?) zu verspeisen. Aus Protest.
Weiterlesen »

Es gibt Kochbücher, aus denen ich fast 2/3 der Rezepte nachkoche (oder sagen wir nachkochen möchte), weil sie so fantastisch aussehen und so lecker klingen. Das Buch “Essen ist fertig!” von Jamie Oliver ist so eines. Gekauft in München, reiste es mit mir erst nach Leipzig, dann nach Florenz, und inzwischen ist es auch in Hamburg mit dabei.

Dabei sind die Rezepte eher simpel als raffiniert, so dass es für das ein oder andere Gericht nicht zwingend eine Anleitung bräuchte. Dennoch hab ich es gern im Bücherregal stehen, z.B. wenn ich eine unkreative Phase habe. In 80% der Fälle werde ich fündig oder habe die Zutaten im Haus.

Beim Marokkanischen Bohnensalat dagegen mangelte es stets an der elementaren Zutat: Den Bohnen eben. Semmelbrösel? Kein Problem. Kreuzkümmel, Minze, Joghurt? Alles da. Aber frische breite Bohnen? Die fand ich nie, nicht auf dem Markt und erst Recht nicht im Supermarkt.
Weiterlesen »

Chill’n Grill&Saxophon

Dieses Wochenende war Jazz-Festival in Hildesheim. Da war ich bei….. Immerhin spielten so Größen wie Candy Dulfer und Al Di Meola. Kennt ihr nicht? Ich davor auch nicht.  Aber macht ja nüscht. Bisschen Sonne, bisschen Saxophon, bisschen Angrillen davor – das nennt man RELAXEN!

Das hier gab es, bevor wir uns unter die Lokalprominenz mischten:

Grigliata di Verdure (Paprika& Auberginen vom Grill) mit Zitronenmelisse

Weiterlesen »

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...