Im Leben gibt es eine einfache Regel: Wenn etwas aus dem Lot zu kommen scheint, dann atme tief durch und mache ein paar Bo La Lot. Man muss die Hürden und Barrieren und diese nervigen Steine, die die nächste Etappe und die Atemwege verstopfen, einfach um den kleinen Finger wickeln. Wenn man mich fragt, sind Wildbetelblätter in solchen Lebenslagen oftmals sogar die bessere Wahl.
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Ich weiß, wir müssen alle erwachsen werden. Aber manchmal wünsche ich mir sehnlichst, ich wäre noch einmal klein. Ich wünsche mir meine Kindheit in Italien zurück, als das Leben noch aus Brombeeren pflücken und einem großen Teller Tortellini in brodo bestand, Zicklein füttern und den Hühnern die Eier klauen keine vorgelesene Fantasie aus dem Bilderbuch war und wir an Ferragosto, dem 15. August, jenem heiligsten aller italienischer Feiertage, morgens bei der Bäuerin um die Ecke Milchkaffee und abends auf dem großen Dorffest ein Mini-Schlückchen Rotwein bekamen. Ich war ein kleines, blondgelocktes Mädchen mit meist aufgeschürften Knien und ich war stolz wie Bolle, zwischen all den großen Jungs aus dem Dorf herumzutoben. Manchmal durfte ich auch eine Runde mit auf dem Motorrad fahren. Und so lange aufbleiben, bis mir von selbst die Augen zufielen.
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Selten hat es ein Gericht so schnell vom Teller auf die Seite geschafft. Meist lasse ich nach einem Shooting erst einmal alles stehen und liegen, bis ich mich inspiriert genug für ein paar nicht allzu fade Zeilen fühle. Text UND Bild UND Rezept in einem Rutsch schaffe ich einfach nicht. Aus Gründen.
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Gerade ist alles irgendwie Burner. Oder Burger? Jedenfalls sehe ich sie zur Zeit überall: Bei Chef Hansen auf dem Blog, in Uwes uferlosem Fundus, bei Oliver Trific im Restaurant (die ganze Geschichte über den Hamburg Hamburger und den London Burger Bash gibt es übrigens hier bei Stevan zu lesen) und wann immer ich Berlin, München, Köln, London und tja, Hamburg besuche. Ich bin jetzt wohl ein Burgergirl. Oder ein Bun-ny? In jedem Fall: Eine Fette Kuh, wenn ich mich nicht bald mal am Riemen reiße.

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Manche Gerichte müssen ganz spontan entstehen. Dann nämlich, wenn man eine absolut geniale, höchst saisonale oder schwer aufzutreibende Zutat („Hirschhornwegerichsalat!“) auf dem Markt ergattert hat und mit einem fetten Grinsen im Gesicht („this made my day“) nach Hause schlendert. Schon während des Drehens und Wendens („was für Schönheiten!“), Prüfens und Probierens („hmm, nussig und würzig“) hat der Kopf die Fantasiemaschinerie angeschmissen und nun rattert das Ding mit Affentempo durch das kulinarische Gedächtnis, reißt hier einen gustatorischen Baum um und hebt dort ein paar (Zubereitungs-) Gewohnheiten aus den Angeln, bis es endlich mit einem lauten Schnauben vor dem Rezepteblock zum Stehen kommt und sich sintflutartig über die Seite ergießt.
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Hallo Sommer. Da bist du ja. Gott, hast DU uns lange zappeln lassen. Seit diesem Jahr weiß ich: Du bist eindeutig männlich. Dabei dachte ich immer, in deiner strahlenden Schönheit eine feminine Note ausgemacht zu haben.
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Es ist mal wieder soweit: Ich blogge heute bei der wunderbaren Dani von butterflyfish.
Hier könnt ihr also auch weiterlesen.

Würde ich in Argentinien leben, gäbe es das hier mindestens zweimal pro Woche, so aber packt mich meist die deutsche Tugendhaftigkeit am Schneewittchen Schlawittchen und holt mich auf den Boden der Speisekammer zurück.
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Ich esse nicht besonders häufig Schweinefleisch, aber wenn ich es esse, dann muss es richtig gut sein. Gut heißt von guter Qualität, heisst aus sinnvoller, tiergerechter Aufzucht und es heisst durchaus auch zart durchwachsen, denn erst dann wird es wunderbar saftig.
Am liebsten ist mir das Karree, und das Sahnestückchen ist dann ein Karree vom Iberischen Schwein, das weltweit für seinen Schinken (den Jamón Ibérico de Bellota) gelobt wird. Dabei kann das Cerdo Ibérico viel mehr als nur am Haken hängen und auf dem Tapasteller herumlümmeln.
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Manche werden mich vielleicht für schrecklich unromantisch halten, aber ich glaube nun mal  nicht an die ewige Liebe. An die Große, das ja, und von mir aus auch an eine tief verwurzelte Zuneigung, aber EWIGE LIEBE? Puh!
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Vergangenen Herbst ging es hier ans Eingemachte, damals wurde eine fruchtige Hommage an den Senf geköchelt und für schlechte Zeiten eingeweckt. Allerdings schmeckt mir Fremd-Senf irgendwie doch besser als mein eigener, was daran liegen könnte, dass ich weder eine Senfmühle besitze noch eine dahingehende Expertise.
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