Jedes Jahr nehme ich mir vor, mir irgendwo rechtzeitig ein wenig Weihnachtsfieber einzufangen. Meistens bleibt es bei einer ganz gewöhnlichen Erkältung oder einem nervigen grippalen Infekt, von der berühmt-berüchtigen X-Mas-Influenza ist bei mir auch Mitte Dezember weit und breit noch nichts zu sehen. Erst kurz vor knapp machen sich eventuell dann doch noch leichte Symptome dieses ziemlich vereinnahmenden Virus bemerkbar, ich brauche dann auf einmal ganz viele Kerzen und Wattebauschgirlanden und einen mit goldenem Masking Tape an die Wand geklebten Fake-Weihnachtsbaum. Und ich stehe stundenlang in der Küche und mache fünf vor zwölf noch hausgemachte Kleinigkeiten und schnüre Foodpakete und bringe mich mit heißem Lumumba in Fahrt. Das mag ich dann doch am Winter- und Weihnachtszirkus: Kakao mit Schuß. Und das man andere Menschen beschenken kann.
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Eine neu entdeckte Disziplin, die verstärkt zu üben ich mir seit ein paar Monaten auferlegt habe, ist das Ausruhen. Wahlweise kann es auch Faulenzen heißen, Rumschlunzen oder von mir aus auch „Relaxen“. Nur mit Nichtstun hat es nichts zu tun. Ich nenne es lieber progressive Entspannung. Herbstliche Sonntage sind geradezu prädestiniert dazu.

Es gibt nur zwei Regeln: Man darf es nicht bereuen. Und: Es gehört ein Ei dazu.
(aber erwartet jetzt nicht ein revolutionäres Spiegeleirezept von mir!)
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Lust und Laster: Lavendel-Pinienkern-Tarte


Irgendwann habe ich hier mal meine Pinienkernbeichte abgelegt und mich als Süchtige geoutet. Obsessionen kommen und gehen bei mir in regelmäßigen Abständen, aber diese eine (von vielen) ist mir definitiv geblieben: Ohne Pinienkerne geht bei mir keine Woche rum. Ich habe allerdings aufgehört, mich dafür zu schämen, schließlich machen sie mich glücklich – und gehören somit ebenso wie Rotwein, Kaffee und Schokolade zu den höchst gesundheitsfördernden Lebensmitteln.

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‘Schuldigung, aber könnt ihr mir vielleicht kurz sagen, welche Jahreszeit gerade ist? Irgendwie scheine ich total das Gefühl dafür verloren zu haben, denn ich vergreife mich ständig bei der Wahl der richtigen Ober- und Unterbekleidung. Auch mein Bauch hat beim Wetter-Pingpong der letzten Wochen seinen 7. Sinn eingebüßt und ist chronisch unentschieden: Heute knackig-frischer Salat – oder doch lieber wohlig wärmendes Soulfood? Da kann es schon mal passieren, dass ich den Lachs spontan zu Sushi verarbeitete, aus dem Kopfsalat eine Suppe koche oder den Obstkorb in den Backofen schiebe – natürlich nicht, ohne vorher das störende Flechtwerk zu entfernen.
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Weihnachtseinkäufe am 23. Dezember? Das hört sich eindeutig nach Purgatorium an. Leider ist mein Geschenke-Timing echt miserabel und dieses Jahr ganz besonders schlimm. Bleibt also nur noch der Kampf mit den Menschenmassen, der Amazon Expressversand oder die Do-it-yourself-Strategie.

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Irgendwo zwischen Schützenzelt und Achterbahn ist mir gestern meine Stimme abhanden gekommen. Wahrscheinlich hat sie sich bei der letzten Loopingschleife aus dem Staub gemacht oder aber ist in der Radlermaß ersoffen. Einer der vielen, die man braucht, um die Riesenbrez’n runterzuspülen und den ganzen Wies’n-Wahnsinn zu ertragen, dem ich mich – Exilbayerin erst in Giessen, dann Leipzig, später Florenz und irgendwann in Hamburg – jahrelang erfolgreich entzogen habe.

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Eines kommt selten allein: Crostini

Crostini. Verdammt leckere kleine Dinger.

Perfekt für die Mittagspause, als Vorspeise, auf dem Buffet, zum Wein, vor dem Fernseher, für besteckfreie Tage, nach durchzechten Nächten, für Freunde, für meinen Freund, für mich, für alle. Und überhaupt.
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Nettes Frühstück? An einem verregneten Sonntag vor 2 Wochen gab es Bio-Nussbrot, Guantaloupe-Melone und Estragonschinken, Birne und Käse, Walnüsse und Kefir mit Honig. Allerdings hat sich in dieses Post ein Fehler eingeschlichen. Wer findet ihn?
Also gut, ich verrate es euch: Dieses Frühstück fand nicht in Leipzig statt. Auch nicht in München. Und im Urlaub war ich auch nicht.
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