Morgen um diese Zeit sitze ich immer noch am Istanbuler Flughafen und werde mich wahrscheinlich, völlig erschöpft in ein ausgetrocknetes Käsebrot beissend und die Minuten bis zum Weiterflug zählend, für diese dämliche Idee verfluchen. Wer zum Teufel fliegt denn auch zehn verdammte Stunden von München via Türkei nach Tel Aviv, Check-In und Durchcheck-Zeiten noch nicht eingerechnet? Also, naja, ich. Aber das ist jetzt egal. Was zählt, ist das Ziel.

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Lust und Laster: Lavendel-Pinienkern-Tarte


Irgendwann habe ich hier mal meine Pinienkernbeichte abgelegt und mich als Süchtige geoutet. Obsessionen kommen und gehen bei mir in regelmäßigen Abständen, aber diese eine (von vielen) ist mir definitiv geblieben: Ohne Pinienkerne geht bei mir keine Woche rum. Ich habe allerdings aufgehört, mich dafür zu schämen, schließlich machen sie mich glücklich – und gehören somit ebenso wie Rotwein, Kaffee und Schokolade zu den höchst gesundheitsfördernden Lebensmitteln.

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Für ein Picknick ist es jetzt eigentlich schon wieder zu kalt und grau, aber letzte Woche, als der Startschuss für Runde drei von „Post aus meiner Küche“ fiel, sah das Wetter noch ganz anders aus. Bis zum Mittwoch zumindest, hier in München jedenfalls. Aber man kann ja auch eine Wolldecke auf den Wohnzimmerdielen ausbreiten und ein paar frühherbstliche Blätterhäufchen um das Bodenbüffet arrangieren.
Für den Moment zumindest, bis der Indian Summer kommt jedenfalls.
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Astronomisch gesehen ist der Sommer ja noch ein Weilchen bei uns zuhause. Kulinarisch gesehen dürfen wir ihm also ruhig noch mal auf die Pelle rücken. Obwohl der Herbst meine liebste Jahreszeit ist und mir beim Gedanken an Kürbissuppe, Steinpilzsoufflé und gegrilltem Radicchio schon das Wasser im Mund zusammenläuft, bin ich doch immer etwas wehmütig, wenn sich die warme Jahreszeit langsam verabschiedet. Vielleicht hatte ich in diesem Jahr auch einfach zu wenig Sonnenschein (und Momente, in denen mir das Wasser den Rücken herunterlief).
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„Und jetzt bitte noch ein Stückchen Kuchen“, sagt mein Bauch in letzter Zeit oft mit quengeliger Stimme zu mir. Dass er gerade erst vor ein paar Stunden seine Zuckerration bekommen hat, will er natürlich nicht gelten lassen, genauso wenig wie sein bester Kumpel, der Milchkaffee, der, aus seiner dicken Schaummütze blinzelnd, schon ganz ungeduldig nach einem süßen Partner Ausschau hält.

Was soll man da nur machen? Sind sie zu stark, bin ich einfach zu schwach.
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Natürlich wäre ich gerne mitgefahren, in die Hauptstadt des Himmelbaus, der Souks und der weißen Leinengewänder. Stattdessen brachten mir meine Eltern ein dickes Gewürzpaket aus Dubai mit. Naja, nicht das schlechteste Trostpflaster.
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‘Schuldigung, aber könnt ihr mir vielleicht kurz sagen, welche Jahreszeit gerade ist? Irgendwie scheine ich total das Gefühl dafür verloren zu haben, denn ich vergreife mich ständig bei der Wahl der richtigen Ober- und Unterbekleidung. Auch mein Bauch hat beim Wetter-Pingpong der letzten Wochen seinen 7. Sinn eingebüßt und ist chronisch unentschieden: Heute knackig-frischer Salat – oder doch lieber wohlig wärmendes Soulfood? Da kann es schon mal passieren, dass ich den Lachs spontan zu Sushi verarbeitete, aus dem Kopfsalat eine Suppe koche oder den Obstkorb in den Backofen schiebe – natürlich nicht, ohne vorher das störende Flechtwerk zu entfernen.
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Je weniger Schnee in der Adventszeit fällt, desto größer ist mein Arbeitspensum. Derzeit arbeite ich wie eine Maschine. Heute ist endlich Schnee gefallen.

Auch wenn eine kausale Beziehung zwischen den beiden Faktoren objektiv sicherlich nicht gegeben ist – ich glaube fest daran. So fest wie an die Macht der Kekse, die (seelen-)heilende Wirkung der Schokolade und die Göttlichkeit dieses Rezepts.
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Bananentarte?

Aber da ist doch auch Mango drauf, werdet ihr jetzt Einspruch erheben. Ihr habt auch vollkommen recht. Dass an der „Feinen Bananentarte mit Limetten“ aus dem wunderbaren Kochbuch von Valérie L’Homme fruchttechnisch herumgebastelt wurde, lag allerdings einzig und allein an dem Umstand, dass ich nicht genug Bananen im Haus hatte. Eigentlich habe ich ja nie Bananen im Haus, weil Bananen bei mir mit 100-prozentiger Sicherheit schneller braun werden als ich gucken kann. Höchstens die kleinen kaufe ich gelegentlich, die Baby-Version. Dass gerade diese niedlichen Dinger besonders schnell den Reifegrad überschreiten, ist ein Problem, dass leicht gelöst werden kann. Stichwort: Verwertungsrezepte.
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Ein morgendlicher Blick auf den Timeplaner offenbart ganz Fürchterliches: 2012 ist quasi schon morgen und ich habe noch keine Ahnung, wie es aussehen soll. Auf diesen Schock muss ich mich erst mal setzen und etwas Süßes essen. Wobei das eigentlich die falsche Taktik ist, denn 2012 ist mir wie gesagt dicht auf den Fersen und ich habe noch keine Ahnung, wie ICH darin aussehen soll.
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