Ich habe mir einen Bibliotheksausweis besorgt. Ich dachte, es wäre eine gute Idee, die allmorgendlichen Warte- und Fahrtzeiten zur Arbeit mit einem guten Buch zu überbrücken, denn zum einen ist mir das Gefuchtel mit der Zeitung immer ein bisschen zu kompliziert, zum anderen nerve ich damit meine Mitfahrer (Münchner U-Bahn-Gäste gehören nicht gerade zu den tolerantesten Menschen). Gerade lese ich Haruki Murakami, eines seiner alten Bücher. Ich mag Murakami und ich mag die japanischen Namen, die darin vorkommen. Watanabe. Naoko. Kizuki. Nawasaki. Suzuki. Ach nein, das war ja das Auto (auf das Autothema bin ich derzeit nicht gut zu sprechen).
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Chinesische Küche war für mich lange Zeit: Schweinefleisch süß-sauer mit warmer Ananas in dieser klebrig-dicklichen Soße, in der der Zuckergehalt einer 1,5 l-Flasche Coca Cola versenkt wird. Doppelt frittierte Ente, die einem noch Tage wie Wackersteine im Magen liegt. Wan Tans mit wabbliger Gemüsefüllung. Sojasauce. Glutamat. Hunde (nicht bei uns natürlich, aber dort). Irgendwie eklig.

Um China-Restaurants mache ich daher schon seit Jahren einen Bogen. Wenn ich asiatische Aromen will, gehe ich Sushi essen oder koche mir eine schöne Tom Ka Gai.

Aber Abneigungen sind dazu da, um überwunden zu werden.

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Aber ja, ich koche WAHNSINNIG gern. Neinnein, das ist KEINE lästige Pflichtübung für mich. Ich stelle mich IMMER und ZU JEDER ZEIT mit Freuden an den Herd, um etwas Wunderbares und Geschmackvolles aus dem Ärmel zu zaubern. Für mich allein oder für meine(n) Liebsten. NIE, aber auch NIE würde ich diese Aufgabe abgeben wollen.
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…und lindert meinen Trennungsschmerz.

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