Im Leben gibt es eine einfache Regel: Wenn etwas aus dem Lot zu kommen scheint, dann atme tief durch und mache ein paar Bo La Lot. Man muss die Hürden und Barrieren und diese nervigen Steine, die die nächste Etappe und die Atemwege verstopfen, einfach um den kleinen Finger wickeln. Wenn man mich fragt, sind Wildbetelblätter in solchen Lebenslagen oftmals sogar die bessere Wahl.
Weiterlesen »

Die Erdbeersaison hält dieses Jahr ungewöhnlich lange an und kitzelt ein höchst seltsames Einkaufsverhalten aus mir heraus. Normalerweise bin ich Ende August schon auf Frühherbst programmiert und die Werkseinstellung hat im Kopf bereits Pflaumen, Birnen und Äpfel angelegt. An den üppigen roten Früchten aber kommt mein Bauch nicht vorbei und erhebt Einspruch. Er möchte noch einmal im Sommer schwelgen und den Warenkorb mit Sonnenstrahlen fluten. Kann ich ihm das verwehren?
Weiterlesen »

Hin und wieder geht auch mal was daneben. Ist aber nicht meine Schuld, ich schwör’s, die Pfanne war’s, das Luder! Rachsüchtig wie ich bin, muss ich sie auch gleich brandmarken, so niedlich sie an meiner Hakenleiste aussehen mag. Da baumelt sie nun mit unschuldiger Miene und tut, als wär nüscht jewesen und ich darf in ein Kohlebrikett beißen.
Weiterlesen »


Appetit auf ein cremiges Zitronengras-Curry mit Hähnchen, Limettenblättern und Zuckerschoten?
Dann solltet ihr hier weiterlesen –  denn da gibt es mich inzwischen auch einmal im Monat zu lesen.
Weiterlesen »


Zur Zeit spiele ich morgens unter der Dusche Stadt, Land, Fluss, die kulinarische Variante. Das bringt schon in der Nasszelle die grauen Zellen auf Trab und macht mich fitter als Espresso. Seit H.’s Auszug Anfang Januar hab ich es ja leider immer noch nicht geschafft, ein neues Badradio zu besorgen, um mich wie gewohnt von harten Gitarrenriffs aus dem Land der Träume reißen zu lassen.
Schöner Nebeneffekt dieser eher sanften Aufwach-Variante: Man bekommt bereits vor dem Frühstück eine Vorstellung davon, wie das Abendessen aussehen könnte.
Weiterlesen »


Für dieses Gericht braucht man vor allem gutes Rinderfilet, eine hohe Schärfetoleranz und einen Asia-Laden, dessen Thai-Basilikum nicht von Blattläusen befallen ist. Der Rest ist eine Frage der Geduld. Daran mangelt es meist, wenn ich Appetit auf das Cashew-Chili-Rind habe, weil der Hunger zu diesem Zeitpunkt schon bis in den Himmel gewachsen ist.

Dieses Mal scheiterte es allerdings eher am Läuse-Boykott.
Weiterlesen »

Bevor ich voll und ganz in den Herbst eintauche, müssen noch ein paar sommerleichte Gemüsegerichte meinen Hunger stillen. Eigentlich hatte ich ja geplant, im September nach Vietnam, Thailand oder Laos zu entschwinden. Dass daraus nun leider nichts wird, ist dem Lauf der Dinge geschuldet und kaum auszuhalten verkraftbar – nur mein Magen kommt mit dem Urlaubsausfall noch nicht ganz klar.

Weiterlesen »

Als H. und ich vor einigen Wochen versuchten, zwei schmale Küchenregale über der Arbeitsplatte links vom Herd anzubringen, um meiner stetig wachsenden Kochbuchsammlung endlich einen würdevollen Platz zu geben, krachte die obere Reihe noch während des Belade-Vorgangs mit Karacho herunter. Schuld daran ist natürlich die fehlerhafte Konstruktion eines namhaften schwedischen Möbelherstellers und nicht etwa die Bücher, die doch gar nicht so schwer sein können. Ist ja fast nur leichte Küche drin: Fisch, mageres Fleisch, Salate und jede Menge vegetarische Rezepte. Man lebt ja gesundheitsbewusst (*zwinker*).

Weiterlesen »

Ich habe Fernweh!

Zerrendes, ziependes, monatelang angestautes Fernweh, das sich je nach Gemütslage gen Osten, Süden oder Norden wendet und meine Heimatliebe auf eine harte Probe stellt. Wäre da nicht die Aussicht auf eine ausgedehnte, sonnige Münchner Biergartensaison 2011 nach fast einer Dekade „Schmankerl“-Abstinenz und die tröstenden Oster-Tage in meiner heimlichen Lieblingsstadt Hamburg mit Picknick an der Alster und Schnitzel im Vienna, ich würde mir glatt die Kapuze meines olivgrünen Parkas über den Kopf ziehen.
Weiterlesen »

Ich habe mir einen Bibliotheksausweis besorgt. Ich dachte, es wäre eine gute Idee, die allmorgendlichen Warte- und Fahrtzeiten zur Arbeit mit einem guten Buch zu überbrücken, denn zum einen ist mir das Gefuchtel mit der Zeitung immer ein bisschen zu kompliziert, zum anderen nerve ich damit meine Mitfahrer (Münchner U-Bahn-Gäste gehören nicht gerade zu den tolerantesten Menschen). Gerade lese ich Haruki Murakami, eines seiner alten Bücher. Ich mag Murakami und ich mag die japanischen Namen, die darin vorkommen. Watanabe. Naoko. Kizuki. Nawasaki. Suzuki. Ach nein, das war ja das Auto (auf das Autothema bin ich derzeit nicht gut zu sprechen).
Weiterlesen »