Astronomisch gesehen ist der Sommer ja noch ein Weilchen bei uns zuhause. Kulinarisch gesehen dürfen wir ihm also ruhig noch mal auf die Pelle rücken. Obwohl der Herbst meine liebste Jahreszeit ist und mir beim Gedanken an Kürbissuppe, Steinpilzsoufflé und gegrilltem Radicchio schon das Wasser im Mund zusammenläuft, bin ich doch immer etwas wehmütig, wenn sich die warme Jahreszeit langsam verabschiedet. Vielleicht hatte ich in diesem Jahr auch einfach zu wenig Sonnenschein (und Momente, in denen mir das Wasser den Rücken herunterlief).
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„Und jetzt bitte noch ein Stückchen Kuchen“, sagt mein Bauch in letzter Zeit oft mit quengeliger Stimme zu mir. Dass er gerade erst vor ein paar Stunden seine Zuckerration bekommen hat, will er natürlich nicht gelten lassen, genauso wenig wie sein bester Kumpel, der Milchkaffee, der, aus seiner dicken Schaummütze blinzelnd, schon ganz ungeduldig nach einem süßen Partner Ausschau hält.

Was soll man da nur machen? Sind sie zu stark, bin ich einfach zu schwach.
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Gibt es eigentlich noch gute Radieschen? Es MUSS noch gute Radieschen geben. Letzte Woche gab es sie jedenfalls noch und ich konnte endlich das ach-so-leckere Radieschengrünpesto wiederholen, in das ich mich im Mai so verschossen habe. Dann kam der Juni, danach der Juli … und irgendwie blieb es immer ungepostet. Jetzt, mit der neuen Knipse im Anschlag, kann ich schlecht das olle Foto von damals veröffentlichen: Ich bin ja so schrecklich „picky“ geworden.
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Bei meiner letzten Marmeladenproduktion ist mir doch glatt der Löffel aus der Hand gefallen: Vielleicht war es doch eine Spur zu viel Chili für die Tomaten-Chili-Konfitüre? Ach, was soll’s, ist es eben eine Chili-Tomaten-Konfitüre. Im fruchtigen Nektarinen-Tomaten-Salat mit Ziegenfrischkäse geht die Schärfe ohnehin ein bisschen flöten … Oder ist es vielleicht doch eher ein Tomaten-Nektarinen-Salat?
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Mir mein Essen frei Haus liefern zu lassen wäre bis vor kurzem ein absolutes No-Go gewesen. Zeit also, es auszuprobieren!
Damit meine ich nicht den Pizza Express oder die Sushi-Susi, sondern eine Art Lieferservice für vielbeschäftigte Gourmets und Gourmandinen. Also zum Beispiel jemanden wie mich. Und obwohl ich mir meine Zutaten eigentlich gern selber schieße, war ich positiv überrascht vom Päckcheninhalt der Tasty Box, in die ich schon zweimal meine Nase Finger stecken durfte.
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Ich hätte so gerne einen kleinen Garten, in dem Zucchiniblüten blühen, Salate heranwachsen und Bohnen sich spiralförmig bis zum Himmel ranken. Mittendrin ein grün umwuchertes Tipi, in dem ich mich zum Gemüse putzen niederlasse und ein Schwätzchen mit den Schnecken halte. Abends gäbe es dann frisch geerntetes Grün, das das köstliche Aroma eines einfachen, aber erfüllenden Lebens in sich trägt, während der Wind leise pfeifend mit den Dachschindeln meines Hexenhäuschens spielt.
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