ICH mag doch keinen Sellerie! Und Fertigdressings schon gleich dreimal nicht. Wie also kommt es, dass ich auf einmal Heißhunger auf Waldorfsalat mit Emils Walnussdressing habe? Riecht verdächtig nach Sabotage, Bestechung oder einfach nur Faulheit ….
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Zur Zeit spiele ich morgens unter der Dusche Stadt, Land, Fluss, die kulinarische Variante. Das bringt schon in der Nasszelle die grauen Zellen auf Trab und macht mich fitter als Espresso. Seit H.’s Auszug Anfang Januar hab ich es ja leider immer noch nicht geschafft, ein neues Badradio zu besorgen, um mich wie gewohnt von harten Gitarrenriffs aus dem Land der Träume reißen zu lassen.
Schöner Nebeneffekt dieser eher sanften Aufwach-Variante: Man bekommt bereits vor dem Frühstück eine Vorstellung davon, wie das Abendessen aussehen könnte.
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Sauer macht lustig: Granatapfelessig

Nee, nix Campari. Das da in der Flasche ist sauer statt bitter und außerdem echte Eigenproduktion: selbst angesetzter Granatapfelessig – alkoholfrei, fruchtig und vielseitig verwendbar. Zum Beispiel könnte ich ihn problemlos wie Campari trinken, pur und in kleinen, genussvollen Schlucken. Soll ja unglaublich gesund sein, so eine (Granat-)Apfelessig-Kur, und am besten fängt man damit gleich nach Aschermittwoch an, passend zur Fastenzeit.
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Draußen tobt der Winter nach allen Regeln der Kunst, da darf das Essen ruhig ein bisschen nach Sommer schmecken. Obwohl, Pilze sind ja eigentlich eher eine herbstliche Angelegenheit. Nennen wir es also „Jahreszeiten-Fusion“. Dazu passt dann ganz klar ein frühlingsfrischer Blattsalat, irgendwas mit Babyspinat, Löwenzahn und Rucola.
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Ausgemachte Frostbeulen sollten in diesen Tagen auf hausgemachte Leckereien setzen. Wer will bei diesem Wetter schon den Fuß vor die Tür setzen? Es sei denn natürlich, die Sonne zeigt sich auf so charmante Weise wie heute. Dann darf der Kilometer-Schal zeigen, was ‘ne Wolle ist und die Fäustlinge werden geballt. Hauptsache, die Augen bleiben frei für das Winter-Wonderland und die Kürbisauslage beim Gemüsemann, der sich hinter dicken schweren Plastikplanen verschanzt hat.

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Für dieses Gericht braucht man vor allem gutes Rinderfilet, eine hohe Schärfetoleranz und einen Asia-Laden, dessen Thai-Basilikum nicht von Blattläusen befallen ist. Der Rest ist eine Frage der Geduld. Daran mangelt es meist, wenn ich Appetit auf das Cashew-Chili-Rind habe, weil der Hunger zu diesem Zeitpunkt schon bis in den Himmel gewachsen ist.

Dieses Mal scheiterte es allerdings eher am Läuse-Boykott.
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