Mein Name ist Franco. Castel Franco.

Heute habe ich nach langer Zeit einen teuren Freund wiedergetroffen. Wir waren eigentlich gar nicht verabredet, denn in letzter Zeit bin ich vorzugsweise überall und nirgendwo. Der Zufall führte uns zusammen, als ich nach der Arbeit noch schnell am Sendlinger Tor vorbeikam. Und dort, an der Ecke mit dem Gemüseladen, an der Einflugschneise zum Glockenbachviertel, liefen wir uns über den Weg.

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Wäre doch alles nur so einfach wie ein Pilzpäckchen: Man zieht an einer Schnur und innerhalb von Sekunden erfüllen sich alle Wünsche. Ok, ALLE Wünsche wäre vielleicht ein bisschen viel verlangt und wir leben hier ja auch nicht hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen.
Beschränken wir uns also auf die wichtigsten Sehnsüchte wie z.B. „ewige Jugend“, „kulinarische Ekstase“ und „vollkommene Selbstvergessenheit“. Das kriegt man mit einem Pilzpäckchen locker hin.

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Lange Jahre dachte ich, ich sei kein besonders suchtgefährdeter Mensch. Ich mache mir nichts aus harten Drogen. Ich betrinke mich nur gelegentlich. Das Rauchen habe ich mit 21 Jahren aufgegeben. Die Zeiten, in denen 300 g Milka Schoko&Keks eine Zwischenmahlzeit waren, sind längst vorbei.

Es gibt allerdings einen Problemstoff. Man merkt ihm sein Gefahrenpotential nicht an, zumal der Schleier des Gesundheitsversprechens über ihm liegt.Angeblich sollen Kürbiskerne unglaublich gut gegen Mädchenbeschwerden helfen, die mich in der kälteren Jahreszeit regelmäßig ins Bett zwingen.

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In diesem Risotto-Post taucht weder das Wort „schlotzig“ auf noch wird dafür in einem ersten Arbeitsschritt ein Suppenhuhn ausgekocht. Denn ihr wisst ja, ich koche nur mit Wasser. Manchmal auch mit Chili.

Traditionalisten sollten ebenfalls weiterklicken. Das Rezept für Risotto „Habanero“ ist alles andere als ein Klassiker, sondern die Folge einer schleichenden Risottoermüdungserscheinung, gepaart mit dem Wunsch nach – äh, ja – Risotto. Das klingt unlogisch, ist aber so!
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Bevor ich voll und ganz in den Herbst eintauche, müssen noch ein paar sommerleichte Gemüsegerichte meinen Hunger stillen. Eigentlich hatte ich ja geplant, im September nach Vietnam, Thailand oder Laos zu entschwinden. Dass daraus nun leider nichts wird, ist dem Lauf der Dinge geschuldet und kaum auszuhalten verkraftbar – nur mein Magen kommt mit dem Urlaubsausfall noch nicht ganz klar.

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Es gibt Tage, an denen ich mir wünsche, ich wäre etwas anspruchsloser, was die tägliche Nahrungsaufnahme betrifft. Dann verlasse ich das Haus ohne Jutebeutel und Tupperbox, kaufe mir auf dem Weg zur Arbeit beim Hofpfister ein gutes Brot, schmiere zwischen Text 1 und Text 2 Salzbutter und Schnittlauch drauf und bastle mir irgendeinen schnellen Salat dazu.

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Rom im August

Es gibt ein paar Dinge, die man unbedingt mal gemacht haben muss – auch wenn die meisten Menschen einem dabei wahrscheinlich einen Vogel zeigen. Rom im August besuchen gehört (neben Fallschirm springen, Heuschrecken essen, bei 5 ° C in Norwegische Seen springen oder um 4 Uhr morgens den Herd anschmeissen) eindeutig dazu.

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