Mit Trends und deren unreflektierter Adaption ist das so eine Sache. Nehmen wir zum Beispiel mal das Carpaccio.

Noch vor 20 Jahren wagten nur ein paar ganz Mutige außerhalb Italiens die Bestellung dieses Gerichts, nicht nur aus Artikulationsgründen (sag doch bitte mal „Karpatschoooo“). Heute gibt es Carpaccio sogar im Kühlregal bei Aldi und Netto zu erstehen, mit Parmesanspänen und dicklicher Sauce in separierten Plastikeinbuchtungen. Das allein ist schon bedenklich/bedenkenswert genug, aber die Verwässerung des Begriffs treibt mir die (Denk-) Falten auf die Stirn.

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Auch wenn es derzeit nicht so aussieht: Es ist Sommer! Ich weiss das, schließlich habe ich ihn ja eingekauft, zusammen mit den roten Paprika und dem Tomatensaft und dem Wodka für die Bloody Marys, wenn schon mal Tomatensaft im Haus ist. Man muss nur ein bisschen Geduld haben, in der Zwischenzeit ein paar Hähnchenspieße probegrillen, dann wird er sich über kurz oder lang wohl zeigen.

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Verregnete Wochenenden sind ein wahrer Segen!

Endlich kann man sich um all die liegen gebliebenen Dinge kümmern, für die man sonst keine Zeit hat, weil doch jetzt Sommer ist und Sommer sein muss und das Verbleiben in den eigenen vier Wänden mit blasser Haut und Ausschluss aus dem sozialen Gefüge geahndet wird.
Bei Regenwetter dagegen lebt man wie unter einer Glasglocke. Die Zeit steht still. Der Terminkalender löst sich in Nichts auf. Eine innere Ruhe macht sich breit. Das Leben ist ein Wattebausch.
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Der Countdown läuft: Bis zum traditionellen Ende der Spargelzeit am Johannitag (24.Juni) bleiben nur noch wenige Tage. Dass mich die Spargellust erst jetzt packt, ist natürlich typisch. Auf einmal fällt mir wieder ein, was ich dieses Jahr alles mit dem leckeren Frühlingsgemüse anstellen wollte. Mit dem Grünen, versteht sich, denn der weiße Spargel hat bei mir einen schlechten Stand.

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Oude Kaas aus Amsterdam

Ich beende die temporäre Sendepause mit einem kulinarischen Reisebericht und einem Käseteller. Käseteller kann jeder, das ist mir schon klar. Aber in diesem Fall handelt es sich um 1A nicht geruchsneutralen Edelstoff.

Fast hätte es unsere holländische Beute nicht bis nach München geschafft. Immerhin bestand berechtigter Grund zur Sorge, als wir mit über einer Stunde Verspätung abhoben. Schon am Flughafen Schiphol stank H.’s Koffer zum Himmel, ganz zu schweigen von der Ankunft in München und dem Moment, als der Koffer geöffnet wurde…..

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