Ich glaube, ich bin wieder im Training.

Angeregt durch den Erfolg der letzten architektonischen Bemühungen, wurde die erste Wassermelone des Jahres ebenfalls zu einem kleinen Kunstwerk verarbeitet. Wer sagt, dass es immer Fetakäse zur Wassermelone sein muss? Der wahrscheinlich meist gepostete Salat 2010 (wer hatte ihn letztes Jahr nicht im Programm?!) ist zwar immer noch ein gern gegessener und schnell zusammengewürfelter Sommerklassiker, aber es gibt durchaus Alternativen, die aus der schnöden Wassermelone ein Maximum an Geschmack herauszukitzeln verstehen. Kaum zu glauben, dass ich das wasserhaltige Kürbisgewächs so lange verschmäht habe.

Weiterlesen »

Ich leide momentan an einer Kreativitätsflaute der übelsten Sorte.

Eine fatale LUSTLOSIGKEIT hat sich bei mir eingenistet, sowohl was das Kochen als auch was das Schreiben betrifft. Meist ist abends der Kopf so leer (und schwer), dass ich keine 10 Minuten nach dem (Standard-) Essen auf der Couch einpenne, ohne selbiges abgelichtet oder auch nur einen einzigen Satz geschrieben zu haben. Da trifft es sich gut, wenn andere Blogger einem die Ideen quasi auf dem Silbertablett servieren. Bei Alex’ Fotos kann man ohnehin nicht anders, als mit triefendem Mund vor dem Bildschirm zu hängen. Dass es sich bei dem Auberginen-Avocado-Mozzarella-Türmchen um ein Rezept von Päm handelt, macht die Sache zu einem hieb- und stichfesten Küchenknaller.

Weiterlesen »

Was macht Yotam Ottolenghi, wenn er nicht gerade in seinem Londoner Home-Office über neuen vegetarischen Rezepten brütet? Er schnappt sich einen Billig-Flieger und jettet mal eben kurz nach München, um sich ein Grillhend’l zu gönnen. Denn wie wir wissen, kann der gute Ottolenghi nicht immer nur Grüngemüs’ essen, sondern braucht ab und zu auch mal was Ordentliches zwischen die Zähne. Wir haben’s ihm gestern nach Feierabend gleich getan und sind mit der Tupperschüssel bewaffnet in den Biergarten am Wiener Platz gefahren, um zu testen, wie gut sich seine Salatkreationen mit dem Münchner Nektar vertragen.

Weiterlesen »

Die Bärlauchzeit ist schon fast vorüber und ich habe noch kein einziges Bärlauch-Gericht gepostet. Mag ich das Zeug überhaupt noch? Will ich die Weiten des World Wide Web mit einem weiteren Rezept überfrachten? Letztes Jahr habe ich mich noch im Leipziger Auenwald am aromatischen Knoblauchwunder gütlich getan, denn dort wächst jedes Jahr ein grüner Teppich von der Größe einer Kleinstadt heran. Hier in München ist die Ausbeute zwar ungleich geringer, aber es gibt ihn: im Englischen Garten, im Garten meiner Mutter, im Supermarkt für Dreieurofuffzig das Bund. Der Rohstoff ist also vorhanden, nur der Appetit auf Bärlauch ist dieses Jahr ziemlich schwach ausgeprägt.

Weiterlesen »