Bei mir ist gerade der KGB zu Besuch. Kopf- und Gliederschmerzen plus Brrrr (= Schüttelfrost). Kurz nach Frühlingsanfang dachte mein Körper sich, dass er nun doch noch gerne eine Woche Ruhe von der Welt hätte und gab sich dem grippalen Infekt widerstandslos hin.

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Es sieht so aus, als hätten wir es bald geschafft. Peu à peu wird der Wetterfrosch diese Woche die Sprossen seiner hölzernen Leiter erklimmen und uns die ersten frühlingshaften Tage bescheren. Dass die Leiter nach dem langen, harten Winter ein wenig morsch geworden ist und der arme Quaker deshalb einbrechen und auf halber Strecke wieder abstürzen wird, war natürlich klar. Ich schlage vor, wir legen alle zusammen und spendieren Kermit einen Kletterkurs. Ich habe nämlich keine Lust mehr auf meinen Wintermantel.

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Ich habe mir einen Bibliotheksausweis besorgt. Ich dachte, es wäre eine gute Idee, die allmorgendlichen Warte- und Fahrtzeiten zur Arbeit mit einem guten Buch zu überbrücken, denn zum einen ist mir das Gefuchtel mit der Zeitung immer ein bisschen zu kompliziert, zum anderen nerve ich damit meine Mitfahrer (Münchner U-Bahn-Gäste gehören nicht gerade zu den tolerantesten Menschen). Gerade lese ich Haruki Murakami, eines seiner alten Bücher. Ich mag Murakami und ich mag die japanischen Namen, die darin vorkommen. Watanabe. Naoko. Kizuki. Nawasaki. Suzuki. Ach nein, das war ja das Auto (auf das Autothema bin ich derzeit nicht gut zu sprechen).
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Ich habe es tatsächlich vergessen! Komplett unter den Tisch gerutscht ist es. Kein Merkzettel, kein Countdown, kein Post in petto. Dabei habe ich doch heute

BLOG-GEBURTSTAG!

Wie konnte das passieren?!
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Obwohl ich inzwischen schon seit drei Monaten wieder dem katholischen Kulturkreis verhaftet bin, habe ich mich an einige Dinge immer noch nicht gewöhnen können. Bier zum Beispiel. (Ok, das ist nicht unbedingt typisch bayrisch, aber ich spiele jetzt mal ein bisschen mit den üblichen Klischees.) Die barocke Architektur. Die rigiden, arbeitnehmerunfreundlichen Ladenöffnungszeiten (wie, kein Späti hier?). Und – aus akutem Anlass – Fasching.
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Noch sieht es nicht danach aus, also ob der Frühling in großen Schritten nahen würde. Gut, es ist ja auch erst Anfang März, da muss man sich aus gutem Grund noch etwas gedulden, bis wieder zartere Gemüse auf den Ständen liegen und die Ohren einem nicht mehr abfallen, weil man aus lauter Schludrigkeit seine Lieblingsmütze irgendwo liegen gelassen hat.

Aber man weiß ja nie, was der Wettergott so für Launen hat. Es könnten auch schlagartig 10 °C werden am Wochenende, was wahrscheinlich zu Engpässen bei den Münchner Gastronomen führen würde, weil so viele Aperolflaschen fürden „Spriiiiiiiiizz“ noch gar nicht im Lager liegen und die Leute schneller saufen Aperitiv trinken als der Giuseppe schauen kann.

Bevor also der Frühling Einzug hält, muss ich ganz schnell noch ein Rezept loswerden, bevor es zu spät ist. Das für die köstlichen gebratenen Kerbelwurzeln mit Mohn.
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Ein geschmortes Hähnchen ist nicht unbedingt das kreativste Gericht aller Zeiten. Aber es gibt gute Gründe, von Zeit zu Zeit ein schönes Federvieh in die Röhre zu schieben. Das wissen Italiener, Chinesen, Amerikaner, Briten, carnivore Inder, Franzosen, AT und Christina gleichermaßen. In (fast) jedem Land und Haushalt gibt es so ein Hähnchenrezept, und egal, wie unterschiedlich Rezeptur, Gewürze und Handhabung auch sein mögen, gut wird es immer (vorausgesetzt natürlich, man kann kochen).
Bei mir waren es diesmal die wunderbaren unbehandelten Zitronen, die am Zitronenbäumchen meiner Mutter hingen und nach Verwendung schrien.  Es hat durchaus seine Vorteile, ab und an einen Abstecher bei Muttern zu machen.
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