Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Foto vom Tegernsee stehen, als kleine Einstimmung auf das folgende Gericht. Im Kopf war der Post schon so wunderbar vorbereitet. See und Seesaibling und soweiterundsofort… Ihr wisst schon. Dann ereilte mich hinterrücks der postexzessive Alzheimer. Und am Sonntag ist auch im touristenüberströmtem Tegernsee keine Knipse aufzutreiben.

Weiterlesen »

Kennt ihr den? Was muss man sagen, wenn man mit 1,5 Promille von der Polizei aufgehalten wird? Is nicht schwer, man muss sich nur drei simple Wörter merken. Eishockey, Kanufahren und Wirsing: „Ei’s okay, kanufahr’n, wirsehn.“

Ein oller Familienwitz, der natürlich dann am lustigsten ist, wenn man selbst 1,5 Promille hat. Was ich natürlich noch lange NICHT hatte (Achtung Lokalkolorit:”I wo!”). Aber nach Wirsing war mir Sonntagmorgen dann doch nicht zumute. Der Appetit stellte sich erst zur späten Abendstunde wieder ein.
Weiterlesen »

“Aha, und das ist jetzt also To…Ta….Tamari?”, fragt H. und zieht angewidert skeptisch die Augenbrauen hoch, während er etwas unbefriedigt die Suppe löffelt. H. ist hungrig. Sehr hungrig. Was soll er da mit Topinambursuppe, wenn er doch lieber ein Spanferkel hätte? Dabei ist H. keineswegs einer von der “was ich nicht kenne, ess’ ich nicht”-Sorte (so einen hatte ich schon mal, der blieb nicht lange). Aber Topinambur hat nicht nur einen schwer auszusprechenden Namen, sondern auch ein anspruchsvolles Aroma. Ich mag es. H. nicht so sehr (er wird aber trotzdem bleiben).
Weiterlesen »

In den letzten Wochen ist so einiges an mir vorbei gegangen. Das fläzige Fernsehprogramm zwischen Weihnachten und Neujahr, der zweite Feiertag samt Nussspätzle und dem göttlichen Rehbraten meiner Mutter, der Geburtstag eines Freundes – und ganze 399 Posts. Das sagt mir jedenfalls mein Feed-Reader, auf den ich anfangs noch mit schlechtem Gewissen geschielt und irgendwann einfach trotzig ignoriert habe. Es mag ja Blogger geben, die sich auch in Phasen höchster Anspannung und trotz vollgepacktem Terminkalender problemlos die Tiefschlafphase aus den Rippen schneiden, um dreimal wöchentlich Futter in Wort und Bild nachzuschieben.
Weiterlesen »