… murmelt H. neben mir im Halbschlaf, während ich noch an einem Wortspiel feile, irgendetwas Geistreiches/Holpriges mit miesem Wetter und miesen Muscheln. Dabei haben die Miesmuscheln in Weißweinsud genau gegenteilig geschmeckt. Zum Reinlegen gut.
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Morgenfang: Gefüllte Dorade

Ganze Fische hab ich nur selten auf dem Teller. Ich scheue oft das Gepule und vor allem den unerlässlichen Gang zur Mülltonne. Das Gemaunze der Nachbarskatzen. Und die Suche nach ordentlicher Qualität. Weil ich Fisch lieber selten, dafür gut esse, gibt es (aller)höchstens alle paar Wochen eine schöne rosafleischige Forelle oder eine würzige Makrele.
Die dicken Fische aber, die kriege ich wirklich nur ganz ganz selten. Und daher auch nur zu besonderen Anlässen. Oder nach durchtanzten Nächten. Wenn um 6.15 Uhr das “Molli” oder der “Pudel” die letzte Bassline durch die Boxen schickt und die Beine samt Kopf allmählich schwer werden, braucht es zwar ein bisschen Überwindung, um bei der Mausekälte noch einen Bummel über den Hamburger Fischmarkt zu machen. Aber nirgendwo macht es mehr Spaß, seine Doraden zu kaufen als hier, wo sich die Druffis und die Draufis der Stadt mit dem fleißigen Volk der Frühaufsteher und Temperaturresistenten vermischen.
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Zu guten Ideen lasse ich mich gern überreden. Auch wenn es bis zur Umsetzung manchmal etwas dauert.

Martin von Kochessenz machte mir schon im August mit seinen gefüllten Kohlrabi den Mund wässrig. Außerdem wusste ich nach einem Besuch im Landgasthof Scherrer, dass so eine gefüllte Kohlrübe eine geniale Sache ist.
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Wie war ich früher neidisch, wenn meine Grundschul-Klassenkameradinnen mit selbstgenähten Klamotten zum Unterricht kamen. Selbstgenäht von Mutti natürlich, auf der Nähmaschine, nach dem neuesten Burda-Schnittmuster. Meine Mama dagegen konnte großartig kochen. Nähen konnte sie nicht so gut.
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Gebackener Kricketball-Kürbis….

…oder: “Da muss was Leckeres in’s Runde”!

Beim Schreiben dieses Posts fiel mir auf, dass ich einen ausgeprägten Hang zu Untertiteln und Doppelpunkten habe. Außerdem eine Schwäche für Jamie Oliver-Rezepte. Und für Kürbisse.
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Der Titel dieses Rezepts ist zugegebenermaßen ein wenig irreführend. Auch wenn das Geld nie für die Befriedigung der gesamten Bedürfnispalette reicht, muss ich noch NICHT mein Geschirr essen. “Porcellana” ist das italienische Wort für Portulak – was auch mir bis gestern nicht bekannt war.
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Ahhh, la cucina italiana. Grande amore. Un bel piatto di pasta, un bicchiere di vino bianco und schwupps ist die Welt eine Kugel Tiramisu-Eis.
Allerdings ist Italien mehr als nur Pasta, Wein und sahnige Dolci, auch wenn uns das der Lieblingsitaliener um die Ecke gerne glauben machen möchte.

Italien ist auch: pasta e fagioli (eine Art dicker Eintopf aus kurzer Pasta und dicken Bohnen, den ich als Kind geliebt habe), fior di zucchine ripieni (gefüllte Zucchiniblüten – zum Niederknien gut!), fugassa (Zwiebelfocaccia), lasagne con ortica (Brennessel-Lasagne), polpette di cavolfiore (gebackene Blumenkohlbällchen) und vieles mehr.

Natürlich sind die zwei Hübschen dort oben nicht meine beiden einzigen italienischen Kochbücher, aber mit Sicherheit die am liebevollsten Illustrierten.
An “La nonna La cucina La vita” mag ich vor allem die persönlichen Geschichten vor den einzelnen Kapiteln, die dem Buch Schmöker-Charakter verleihen. Dafür ist die Rezeptzusammenstellung etwas ungeordnet. Die Panna Cotta mit Himbeeren steht z.B. gleich nach dem Kaninchen mit Artischocken.


Bei “La cucina verde” sind die Kapitel dagegen nach Gemüsesorten aufgeteilt –  also alles, was man in Italien typischerweise aus Zucchini oder Pilzen oder Spinat oder Erbsen undsoweiter macht. Und wie der Name schon sagt: Die Gerichte sind allesamt vegetarisch und können reinen Gewissens verzehrt werden.

…weswegen ich gestern für drei Limetten eine halbe Stunde in der Feierabend-Supermakrtschlange stand. Einzig die Aussicht auf das Dessert konnte mich bei Laune halten.

Wäre in diesem Moment die gute Fee aus dem Märchenbuch vor meiner Tür gestanden, um mich nach meinen drei Wünschen zu fragen – ich hätte schwer mit mir gerungen, statt “Turbo-Stoffwechsel” oder “ewiger Jugend” einen privaten Limonenhain zu ordern (Platz 1 und 2 sind natürlich fest besetzt von “Weltfrieden” und “Zufriedenheit”).
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Hilfe, ich habe es getan!
Dabei habe ich doch nur ein bisschen bei Ellja und Robert gestöbert. Ich konnte doch nicht wissen, was für fatale Folgen das haben würde.

Jedenfalls wollte ich danach die Belper Knolle. Haben. Hobeln. SOFORT!
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