Kann denn Grillen Sünde sein? Nicht, wenn man einen Garten hat. Aber wenn man auf dem französischen Balkon Auberginen, Frühlingszwiebeln und Lamm für Zwei brät und der nächste Balkon 5 Meter weiter beginnt, dann kann das schon mal unangenehm werden. Für die Nachbarn natürlich, nicht für uns.
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Leicht, lecker, Limetten-Linguine


Frische Pasta selber machen ist natürlich klasse, frische Pasta auf dem Markt kaufen manchmal besser. Vor allem, wenn man mittags spontanen Heißhunger auf Linguine mit Limette, Schafskäse und Frühlingszwiebeln bekommt. Ich liebe meine Pastamaschine, aber in meine Handtasche passt sie nicht.
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Kennt ihr das auch? Man hat so seine Lieblingsprodukte und -lebensmittel, auf die man immer wieder zurückgreift und die man inzwischen in allen erdenklichen Variationen zubereitet hat. Die waren auch allesamt stimmig und man hat sie auch immer gern gegessen.

Und dann kommt da eines Tages eine neue, bis dato unbekannte (oder sagen wir eher unbenutze) Komponente daher und weil man gerade die fürs Rezept notwendigen Zutaten nicht im Haus hat oder weil man die hinlänglich bekannte Zusammenstellung irgendwie doch nicht mehr sehen kann ooooooder weil man gerade einen gustatorischen Geistesblitz hat… weil also, deshalb entsteht ein neues Gericht, eine neue Kombi. Und es fühlt sich so an, als hätte man immer schon auf diese Kombination gewartet, auf DIESE EINE, und man wird sie nun kochen und lobpreisen und genial finden und seinen Freunden vorsetzen…..
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Nach der langen Heißwetterfront mit Rohkost-, Salat- und Gazpacho-Schwemme scheinen derzeit alle wieder mehr Lust auf feste und warme Nahrung zu haben. Die Backöfen dürfen wieder schmoren und die Pastamaschinen wieder walken.

Bei Zorra konnte ich mir anschauen, wie die seit Ewigkeiten auf meinem Nachkochstapel wartenden berühmt-berüchtigten 15-Minuten-Gnocchi gemacht werden,  Jim und George gemahnten mich an meine stark vernachlässigte Pastamaschine und bei 180°C ging ich regelrecht in die Knie ob der Schönheit von Tonis Ravioli mit Kalbsfleisch-Pfifferlings-Füllung. Allein der Gedanke an die zarte Textur der Teighülle, die auf sanften Druck mit der Gabel hin die saftige Füllung preis gibt und dann eine Liaison mit der cremig-buttrigen Sauce eingeht. *Wasser-im-Mund-zusammenlauf, Magenzieh*

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Geteiltes Mahl ist doppeltes Leid


H. ist für eine ganze Woche zu Besuch in Hamburg. Das ist ganz großartig, weil wir endlich mal wieder zusammen Abend essen können, uns dabei eine Flasche Wein teilen (gestern musste er allerdings noch sein Dosenbier vom Melt! auftrinken hat er mir allerdings den Löwenanteil vom Riesling überlassen) und dann bis spät nachts auf dem Mini-Balkon diskutieren, bis die Nachbarn böse werden. Wir schlafen Arm in Arm ein, am nächsten Morgen gehe ich in die Arbeit und H. kauft mir einen Chilistrauch statt Blumen (was bedeutet, dass er mich tatsächlich zu verstehen beginnt) und hängt die Wäsche auf.

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Eines kommt selten allein: Crostini

Crostini. Verdammt leckere kleine Dinger.

Perfekt für die Mittagspause, als Vorspeise, auf dem Buffet, zum Wein, vor dem Fernseher, für besteckfreie Tage, nach durchzechten Nächten, für Freunde, für meinen Freund, für mich, für alle. Und überhaupt.
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Es soll ja Leute geben, die auf Vorrat kochen. In Neuseeland bin ich mal einem Typen begegnet, der setzte einmal pro Woche einen Riesentopf mit Reis auf, von dem er sich dann morgens, mittags und abends ernährte.
“Plain Rice”. Kalt. Ohne Salz. Aus dem Topf. Ich weiss nicht, wie hoch die Skorbut-Rate heutzutage noch ist, aber der Kerl war definitiv ein Kandidat dafür.
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Rohe Eier bei diesem Wetter sind nicht ganz ohne, ich hatte tatsächlich ein wenig Angst, mich mit der Thunfischmayonnaise für die nächste Intensivstation zu qualifizieren, aber der Appetit auf Vitello Tonnato war dann doch zu groß. Ich liebe liebe liebe Vitello Tonnato und kämpfe in Restaurants oft mit einem schweren Dilemma: Da habe ich endlich mal wieder Gelegenheit, aufwändige, unbekannte Vorspeisen zu essen – und dann steht da  ”Vitello Tonnato” und mein Kopf sagt: Kaufen kaufen kaufen.
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Sorry, aber: Gazpacho


Ich kann es euch nicht ersparen, auch wenn die arme Gazpacho letzte Woche ganz schön durchgehechelt wurde. Immerhin habe ich mit der meinigen ein paar Tage gewartet, bis das Spiel gegen Spanien über den Jordan gegangen ist. Aber dann wurde gezählt. Tag 1, Tag 2, Tag 3.. Okay, jetzt darf ich.
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Das hier ist eine Avocado-Mango-Salsa. Mit viel Koriander und noch mehr Schweiß zubereitet (nicht als Grundzutat missverstehen). Aber nicht etwa, weil es so heiß war, sondern mein Puls seit gut einer Woche auf Hochtouren lief.
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