Chinesische Küche war für mich lange Zeit: Schweinefleisch süß-sauer mit warmer Ananas in dieser klebrig-dicklichen Soße, in der der Zuckergehalt einer 1,5 l-Flasche Coca Cola versenkt wird. Doppelt frittierte Ente, die einem noch Tage wie Wackersteine im Magen liegt. Wan Tans mit wabbliger Gemüsefüllung. Sojasauce. Glutamat. Hunde (nicht bei uns natürlich, aber dort). Irgendwie eklig.

Um China-Restaurants mache ich daher schon seit Jahren einen Bogen. Wenn ich asiatische Aromen will, gehe ich Sushi essen oder koche mir eine schöne Tom Ka Gai.

Aber Abneigungen sind dazu da, um überwunden zu werden.

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Regenbogenkartoffeln und Obsessionen


In den letzten Jahren habe ich zwei Obsessionen entwickelt. Beide sind – psychologisch gesehen – unbedenklich, allerdings etwas kostspielig. Mein Verschleiß an Biozitronen ihrer aromatisierenden Schale wegen ist ja bereits hinlänglich bekannt. Die zweite Obsession betrifft weniger olfaktorische oder gustatorische Vorlieben, sondern dreht sich vor allem um das Visuelle: Mein Gemüse muss bunt sein.
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Hatte ich gesagt, ich könne Pasta nicht mehr sehen? So ganz stimmt das natürlich nicht. Sagen wir, mein Pastakonsum unterliegt natürlichen Schwankungen.

In letzter Zeit gab es nämlich durchaus des Öfteren Nudeln zum Mittagessen. Geht ja auch schnell und ist soooo dankbar. Man muss nur ein paar leckere, knackige Zutaten in die Pfanne hauen, ein paar frische Kräuter hacken, einen guten Käse darüber reiben.
Mit dem guten Käse ist das natürlich so eine Sache. Was nehmen, Parmesan, Peccorino oder Sbrinz? Zu meinen mittäglichen “Papardelle d’estate” gab es Räuberkäse.
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Eine gute Freundin erklärte mir neulich, wir hätten momentan “Frürbst”. Klingt ein bisschen wie “frösteln.”

Wenn ich fröstle, greife ich meist zu deftigem, heißem Essen, das so richtig schön satt macht und den Serotonin-Speicher für Stunden füllt. Spa-ghe-tti. Sup-pe. Süß-kar-toff-eln.
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Manche Geschichten sind so herzwärmend, dass man sie einfach erzählen muss. Habt ihr etwas Zeit? Dann schenkt euch ein Glas Wein ein und lest das hier.

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Das Wetter war nicht besonders gut diese Woche, trotzdem habe ich es mir nicht nehmen lassen, mein Abendessen am Mittwoch auf unserem “Balkon” (hm, darf man eine ca. 2 qm kleine Ausbuchtung mit Blumentopfgrill und erbsenarschkleinen Ikeastühlen überhaupt so nennen?) zu verspeisen. Aus Protest.
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Gestern war Donnerstag. Also Markttag. Das heisst, dass es mir so gegen 12.30 Uhr in den Beinen kribbelt, denn ich möchte ja schließlich noch etwas von dem leckeren Bio-Brot vom Vollkornbäcker Effenberger kaufen, das so unglaublich saftig-nussig schmeckt. Und von den leckeren Himbeeren, die heute morgen noch am Strauch hingen, als ich selbst noch in den Seilen hing.
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Pilze sind für mich normalerweise ein typisches Herbstessen. Im Frühsommer mag ich keine Pfifferlingsrahmsoße zu meinem Kalbsschnitzerl, sondern einen leckeren Wildkräutersalat. Auf der anderen Seite, wenn ich so an ein paar gebratene Kräuterseitlinge denke, läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen. Außerdem ist es kalt (ich sitze im Wollpullover in der Redaktion!) und überhaupt, was heißt schon typisch. Erst Recht bei Champignons.
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Caprese “al forno”

Noch eine Retrospektive: Anfang Mai – mal schwül, mal kühl, mal regnerisch. An der Essensfront aber alles konstant.

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Bondage-Spargel

Die Grillsaison stottert dieses Jahr ein wenig. Von einer andauernden Schönwetterfront kann jedenfalls nicht die Rede sein. Gut, dass wir an Pfingsten auf Vorrat gegrillt haben. Sollte es demnächst endlich mal wieder heiß und sonnig werden, werde ich mit Sicherheit auch wieder ein paar Spargelstangen auf den Grill schmeißen.
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