Dieses Gericht ist simpel, aber zum Niederknien gut. Die Komposition aus würzigem Hähnchen, fruchtigen Orangenspalten, krossen Minikartoffeln und knackig-grünem Salat könnte kaum harmonischer sein.

Ein knuspriges „Hendl“ stand ohnehin schon lange mal wieder auf meiner Liste. Da ich noch zwei saftige Blutorangen nebst einiger vor sich hinvegetierender Knoblauchzehen in der Schale liegen hatte, wurde das Orangenhuhn nachgekocht, das ich bei monambelles erspäht hatte.
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Montags -Müsli


Ich komme morgens nur schwer hoch. Meist brauche ich erstmal eine große Tasse Milchkaffee (mit viel Espresso!). Danach eine heisse (manchmal wage ich auch eine kalte) Dusche, begleitet von MDR Info und – wenn noch Zeit ist – gefolgt  von einem frisch gepressten O-Saft. Nach dieser Anlaufphase ist mein Organismus zur ersten festen Nahrungsaufnahme bereit.
Lange Zeit war das einfach etwas Obst mit Joghurt und Honig/Ahornsirup.
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Eigentlich wurden die Uhren letzte Nacht ja vorgestellt. Mein Biorhythmus aber fühlt sich eher zurückgeworfen. Wie – ist schon wieder Herbst? Der Temperatursturz am Wochenende (oder doch die Zeitumstellung?)! hat mein natürliches Gleichgewicht völlig durcheinandergebracht und den Appetit auf wärmendes, solides Essen wiederbelebt. Dabei hatte ich im letzten Post doch noch von grünem Spargel und leichter Kost erzählt. Pffff – leichte Kost, von wegen. Bei 7°C und Nieselregen muss was Ordentliches her.

Wie gut, dass mein marokkanischer Gemüsemann nebst Erdbeeren und Melone auch noch Kürbisse anbietet. Was könnte es Herbstlicheres geben als Kürbisse?
In diesem Fall war es ein „Butternut“ (Butternuss), der als Basis für das wunderbar sämige Kürbisragout fungierte.

Für die Schärfe sorgte ½ Habanera-Chili (schweisstreibend!), für die Frische etwas Crème fraîche und für den Biss knackige Cashewkerne (der Rest der Schmuggelware aus dem letzten Thailandurlaub). Den absoluten Geschmacksgipfel aber erreicht dieses Gericht durch den frischen Koriander, der kurz vor dem Servieren reichlich über das Ragout gestreut wird.

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Vor ein paar Tagen noch beim Skifahren, macht sich bei mir seit ein paar Tagen tatsächlich Frühlingsstimmung breit. In Leipzig hatte es heute spektakuläre 24°C – Rekord! Kein Wunder, dass sich da der Appetit auf leichte Kost regt.

Gepaart mit Austernpilzen, Shiitake und Kräuterseitlingen wurden die ersten grünen Spargelstangen mit ein bisschen Lauch und einem kleinen Nocken Ziegenbutter in die Pfanne gehauen.

Für die angemessene Portion Proteine sorgte das fluffige Omelette aus drei Eiern – wobei kein Ei dem anderen glich, wie ich beim beim Einkauf im Bioladen meines Vertrauens feststellte.
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Picknick auf der Parkbank

Seit H. mit mir zusammen ist, muss er sich blöde Bemerkungen über sein Ernährungskonzept anhören. Wobei Konzept nicht ganz das richtige Wort ist. Auf alle Fälle ist er….. gelassener als ich, was die Qualität der Nahrungsaufnahme betrifft.
Das heisst nicht, dass er nicht gerne gut isst. Das tut er nämlich, und auch immer öfter. Neulich überraschte er mich aber doch gewaltig, und zwar mit der Idee, seinen Lunch von der Kantine ins Freie zu verlegen. Dort ist nämlich – unweit des Büros – donnerstags immer Markttag. (Anm.: Hierbei handelt es sich um den Markt am Rosenkavalierplatz in Bogenhausen; dass ich an einem Wochentag zu Besuch in München war, stellt eher eine Ausnahme dar und musste umso mehr gefeiert werden).

Während alle anderen ungeduldig am Asia-Imbiss Schlange standen, pickten wir uns in Ruhe nette Kleinigkeiten aus der Auslage des türkischen Feinkoststandes.

So sah es dann aus, unser erstes Picknick des Jahres:
Von rechts nach links (im Uhrzeigersinn): Getrocknete Tomate, gefüllte grüne Pepperoni, gefüllter Mini-Kürbis, gefüllte rote Pepperoni, Schafskäsecreème (ohne Knoblauch, für das Büroklima), eingelegte Schalotten. Dazu ein orientalisches “Semmerl” mit Kümmel und Konsorten.

Vitaminteller


Leichte Küche für die ersten Frühlingstage, erfrischende Vorspeise oder veganer Imbiss – wie auch immer man das Apfelcarpaccio mit Avocadopüree und Radieschen-Lauchzwiebelsalat serviert, es ist und bleibt ungemein lecker und beugt den Widerstand selbst eingefleischter (haha!) Rohkost-Verweigerer.
Was nicht heisst, dass sich nicht ab und an auch ein kleines Schweinemedaillon mit auf den Teller mogeln darf. Die Vitamine erschließen sich ja ohnehin erst mit Zugabe von etwas Fett…….
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Zu meinem Lieblingsgemüse gehört eindeutig die Paprika. Sie enthält mehr Vitamin C als Zitronen, außerdem Flavonoide (Antioxidantien) und Carotine und wirkt daher entzündungshemmend, antikanzerogen und positiv auf das Langzeitgedächtnis. (Ach ja?!) Das ist natürlich nicht der reale Grund für die Häufigkeit, mit der ich das knackige Nachtschattengewächs zubereite. Leider ist aus den gängigen Sorten (jenen, die im Supermarkt feilgeboten werden) das Capsaicin (also der für die Schärfe verantwortliche Stoff) völlig herausgezüchtet worden, so dass die kommerziellen Züchtungen meist eher wässrig und fade schmecken. Da ich – wohnhaft in einer Zwei-Zimmer-Dachgeschoß-Wohnung – allerdings keinen eigenen Garten und noch nicht mal Fensterbänke besitze, auf denen ich nach Anleitungen wie diesen hier seltene Texas Bird Pepper oder feurige Jalapeños züchten könnte, bleibt mir nichts anderes übrig, als hin und wieder auf dem Wochenmarkt Ausschau zu halten und ansonsten eben zur gemeinen Gewächshaus-Paprika zu greifen.
Die Lösung: Ich spendiere meinen Paprikaschoten gerne eine Runde Solarium und anschließend eine ordentliche Gewürzmassage. Weiterlesen »


Einer meiner Favorites und ganz fix zubereitet.

Am Besten schmeckt es, wenn man Bio-Pute verwendet – der Unterschied zum abgepackten Putenfleisch ist tatsächlich eklatant, da letzteres sehr schnell faserig und trocken wird.
Bei den Artischocken trickse ich manchmal und kaufe fertig gekräuterte Artischockenherzen aus dem Biomarkt. Zum einen, weil frische Artischocken einfach nicht immer zu bekommen sind und zum anderen, weil das Putzen des distelartigen Gemüses Zeit und Geduld erfordert. Außerdem versaut es die Maniküre. Da ich einfach nicht gern mit Gummihandschuhen arbeite, laufe ich danach immer tagelang mit braunen Handflächen herum, was nicht unbedingt attraktiv aussieht.
Artischocken putzen also besser ein anderes Mal, heute soll es ja schnell gehen.
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Kakaosüchtig

Das "b-cocoa" ist die erste Kakao-Bar Münchens

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S(o)upi Spinat

Spinatsüppchen

Suppe geht eigentlich immer. Vor allem, wenn man nach einem langen Tag nach Hause kommt. Noch viel besser: Man hat schon vorgekocht und muss einfach nur noch den Topf auf den Herd stellen. Bei Spinat ist das angeblich ja immer etwas heikel. Die Effilee hat im aktuellen Heft diesen Mythos (mal wieder) zu entkräften versucht. Nicht das Aufwärmen ist also problematisch, sondern die Lagerung. Daher die Reste der Suppe schnell abkühlen lassen und im Kühlschrank max. 2 Tage aufbewahren. Aber mal ganz ehrlich: Von dieser Suppe bleibt doch sowieso nichts übrig.
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